Ich sehe noch nicht, wo eure Diskussion hinführen soll.. Hier gibt es verschiedene Präferenzen der einzelnen Fahrer, die mit praktischen Fähigkeiten der Fahrzeuge vermischt werden:
Die einen fahren gern schnell und ohne viele Pausen, die anderen langsamer. Punkt. Das sind persönliche Präferenzen und die werden sich auch nicht auf Basis der gebrachten Argumente ändern.
Das E-Autos aktuell einen 200km/h fahrenden oder einen mit 160km/h 5 Stunden am Stück fahrenden Fahrer nicht glücklich machen, ist technischer Fakt. Ein i3 oder ein CLA könnten erste Fahrzeuge sein, die dort in die Nähe kommen, aber die breite E-Auto-Masse kann das einfach nicht. Punkt.
Der ganze Rest der Diskussionen zu Tempolimits oder Fahrverhalten in anderen Ländern tut doch nichts zu Sache. Entweder man will aktuell schon EV fahren, dann muss man sein Verhalten anpassen oder sehr viel Geld für obige Fahrzeuge investieren. Oder man lässt es halt und wartet ab. Prognose: In 10 Jahren stehen auch für diese Fahrprofile konkurrenzfähige Fahrzeuge zur Verfügung.
Der Großteil der Menschen in Deutschland ist eh nicht von diesem Fahrszenario betroffen oder schiebt es vor ("2x im Jahr auf Urlaubsfahrt"), obwohl >90% des eigenen Fahrprofils perfekt zum EV passen würden. Auch hier helfen die genannten Argumente nicht. Tempolimit ist eh ein Reizthema - das als Argument für EV anzuführen, führt zu noch mehr Blockadehaltung gegen die Technik, die sie nicht verdient hat. Obigen Punkt zu aktuellen technischen Restriktionen transparent machen und die Leute bitten, sich zumindest mal probeweise darauf einzulassen, ob man sein Autobahnverhalten nicht doch ohne große Einschränkungen ändern könnte. Mit Zwang wird sich nichts durchsetzen.
Off topic:
Bei einem genannten Randaspekt stimme ich Benni zu: Zu geringe Differenzgeschwindigkeiten nehme ich auch als eher anstrengend wahr, wobei das gleichermaßen für zu hohe gilt. Gehöre zur Fraktion "150-160 ist ne gute Reisegeschwindigkeit, zum Überholen mal kurz schneller geht immer"