Moin,
hab gestern meinen Master gesprochen. Derzeit priorisiert Cupra nicht die Kunden, sondern die Händler-Borns (mit Maximalausstattung ohne Travelassist/XL-Paket). Diese Autos gehen auch zu sehr hohen Preisen weg (teilweise werden sie versteigert). Ihm wird der Hof mit Formentor Benzinern (mit XL-Paketen) vollgestellt. Hybride kaum. Born eben nur mit Maximalausstattung. Ein Blick in die VW-Konfiguratoren zeigt: alles was nicht elektrisch ist, bekommt Travelassist (bzw. IQ-Drive), weil die Nachfrage für nichtelektrische Fahrzeuge teilweise am Boden ist und bei den elektrischen baut man bewusst relativ unattraktiv ausgestattete Fahrzeuge, weil man sie so oder so verkauft kriegt. D. h., auch wenn es tatsächlich Engpässe geben sollte, versucht man definitiv mit der Zuweisung von Teilen auch die Werksauslastung auszutarieren. Zwickau könnte theoretisch auch 5 Schichten pro Tag fahren, andere Werke ohne E-Fahrzeuge versucht man mit dieser Verschiebung notdürfig auszulasten.
Btw.: Es gibt einen Hinweis an die Händler, dass man alle Kaufverträge vor dem 22.2.22 möglichst noch dieses Jahr abarbeiten will. Jeder kann sich seinen eigenen Reim drauf machen, ob sie hier schon mal Schadenersatzforderungen vorbauen wollen, wenn wegen übermäßiger Lieferverzögerungen und wegfallender Prämie Vertragsstrafen o.ä. drohen. Auf den möglichen, politisch derzeit diskutierten Wegfall der Prämie wurde explizit hingewiesen.
Auch interessant: Wenn ich jetzt auf eine Händlerfahrzeug wechsle, ist z. B. eine Garantieverlängerung (grds. ein Stück Papier) für den Listenpreis nicht nachbuchbar. Das gleiche gilt auch für die GjR, die seiner Meinung nach 50 Prozent seiner Kunden bestellt haben. Händlervorlauf: alle 20 Zoll, die ich auch schon gefahren bin, die aber sehr hart sind in Verbindung mit dem knackigen Fahrwerk und ehrlicherweise nur mit DCC zu empfehlen sind, wenn man sie wegen der Optik unbedingt haben will.