Ich hatte heute Post von Cupra im.Briefkasten, meiner ist auch betroffen. Morgen mal beim Händler anrufen und nach einem Termin fragen.
Beiträge von Muckelchen
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Hab 120km zur Arbeit (einfache Strecke), davon 108km Autobahn ohne Tempolimit, ohne Stau und ohne Baustellen. Dazu noch ein paar km zum Einkaufen etc., also täglich 250km fast ausschließlich Autobahn.
Ich lade nicht auf 100% voll, weil das dem Akku schadet und die Degeneration beschleunigt. Um eine hohe Zyklenanzahl zu erreichen, wäre ein Ladehub von 70/30 (aufladen bis 70%, nachladen bei 30% SoC) optimal. Der Battery-Care Ladehub von 80/20 ist schon ein Kompromiss. Mein aktueller Ladehub von 90/10 ist also schon eine Belastung vor den Akku. Auf 100% aufzuladen wäre eine noch viel größere Belastung, was die Anzahl der Ladezyklen weiter reduziert. Der Akku ist also zu klein.
Ich merke jetzt schon wie der Akku nachläßt. Als der Wagen noch neu war, habe ich für die 240km zur Arbeit und zurück 72% Akku bei trockener Fahrbahn benötigt, also geladen bis 90% und mit 18% war ich wieder daheim. Der Tempomat stand auf 140km/h. Jetzt benötige ich für den gleichen Umlauf schon 80% Akku, also geladen bis auf 90% und ich komme mit nur noch 10% daheim wieder an.
Ich habe bisher alle meine Autos 10 Jahre bzw. 500.000km gefahren. Bei besagten 500.000km liegt meine persönliche Meßlatte, die der Born schaffen soll. Vor dem Born hatte ich drei Audi a3: Modell 8L mit 1,8L 5-Ventil Sauger und 125PS, Modell 8PA mit 2,0 tdi Pumpe/Düse und 140PS, Modell 8VA mit 2,0 tdi Common Rail und 150PS. Alle diese drei Fahrzeuge haben bei mir jeweils 498.000-531.000km geschafft.
Das Problem bei den Nachrüstkupplungen generell ist, dass sie nicht in die Elektronik und nicht in die Mechanik eingebaunden sind.
Meine Gedanken dazu:
- Werden im Anhängerbetrieb die hinteren Abstandssensoren automatisch abgestellt, wenn man rückwärts einparkt? Oder fiepen die dauernd rum, weil sie den eigenen Anhänger erkennen?
- Eigenes Anhänger-Programm bei ABS und ESP. Meine letzten beiden Audis hatten da eigene Programme. Das ESP regelte im Anhängerbetrieb anders sonst, um die Anti-Schlinger-Kupplung zu unterstützen.
- Bei den Verbrennern bedeutete die AHK ab Werk, dass ein größerer Kühler, ein zweites Kühlgebläse und eine verstärkte Kupplung (zwischen Motor und Getriebe) verbaut wurden. Drum war die AHK ab Werk auch sehr viel teurer als die Nachrüstlösungen. Als ich mal einene Steinschlag im Kühler hatte, hatte die Werkstatt erst das falsche Ersatzteil bestellt, weil sie nicht daran gedacht hatten, dass ich ein Fahrzeug mit einer werksseitigen AHK hatte. Wie sieht es mit entsprechenden Anpassungen beim Born aus? Kühlung des Akkus und der E-Maschine?
Die MisterDotCom-Lösung hat nichts von dem. Jedenfalls greift deren Lösung nicht in die Steuergeräte ein sondern greift den Strom für die Bremsleuchten etc. einfach mit Stromdieben kurz vor den Birnchen des Borns ab. Es gibt wohl auch noch ein Konkurrenzprodukt, das in die Steuergeräte eingreift, aber bei der Lösung werden die Steuergeräte dann umprogrammiert, so dass nicht sicher ist, ob danach noch Softwareupdates aufgespielt werden können.
Es gibt im Born in der Software den Anhängermodus. Die AHK wird beim Einbau einprogrammiert. Das ist nicht nur den Haken dran und fertig. Es wird auch nichts mit irgendwelchen Stromdieben abgegriffen. Es werden Stecker genutzt und der Kabelbaum der AHK am Kabelbaum des Wagens angeschlossen. An die Rückleuchten geht niemand ran. Es gibt eine eigene Sicherung und die AHK wird auch im CAN Bus eingepflegt. Gibt auch Anletungen im Netz falls man selbst programmieren will.