Beiträge von PetterSmart

    Ich habe bis vor Kurzem noch ausschließlich öffentlich geladen. Über einen Zeitraum von ca. 20 Monaten.


    Grundsätzlich hat das gut funktioniert, aber zu Hause laden ist natürlich deutlich entspannter und günstiger.

    Anfangs konnte ich in 5 Minuten fußläufiger Entfernung für 25ct/kWh laden, das kostet bei den Stadtwerken mittlerweile 49ct/kWh. Damit fährt man nicht deutlich günstiger als mit einem Benziner.

    Ende 2022 hatte ich noch das Glück den Cupra Easy Charging Power-Tarif mit 37ct/kWh für ein ganzes Jahr abschließen zu können. Größter Nachteil hier die Blockiergebühr nach 4 Stunden. Praktischer Nebeneffekt, das günstige Laden bei Ionity mit 35ct/kWh.

    Kam ich mit dem 77kWh Akku leer nach Hause, musste ich fürs Vollladen entweder zwischendurch ab- und wieder anstecken, ein paar Tage später erneut laden gehen oder ausschließlich über Nacht laden. Sehr nervig...


    Ob man gut mit öffentlichem Laden auskommt, hängt meiner Meinung nach auch sehr stark von dem täglichen Fahrprofil ab.

    Bei mir sind es ca. 20-25km am Tag und bei gutem Wetter bleibt das Auto manchmal auch stehen, weil ich dann mit dem Rad unterwegs bin.

    Dadurch musste ich im Sommer teils nur alle zwei bis drei Wochen nachladen, je nachdem wie viel längere Strecken ich in der Freizeit noch gefahren bin.

    Im Winter mit Vorheizen war es dann durchaus auch einmal die Woche notwendig. Gerade auch auf Grund der begrenzten Ladezeit bis die Blockiergebühr fällig wurde (max. ca. 50% pro Ladevorgang).

    Sobald man pro Tag so viel pendelt, dass man nicht einmal eine Arbeitswoche auskommt, also z.B. alle 2-3 Tage Laden muss, würde ich mir das Thema E-Auto sehr gut überlegen. Darauf hätte ich persönlich keine Lust.


    Praktisch ist es ebenfalls, wenn du Lademöglichkeiten in der Nähe von Freizeitaktivitäten hast. So kannst du die Zeit nutzen, um parallel das Auto zu laden.

    Ich habe ab 2023 sehr regelmäßig einmal die Woche während des Schwimmens geladen, da das örtliche Schwimmbad AC-Ladesäulen auf dem Parkplatz hat.

    Das genügte meistens, um den verfahrenen Akkustand pro Woche nachzuladen.


    Die hier empfohlene Idee mit dem Auto-Abo würde ich dir stark ans Herz legen, um das Ganze mal auszutesten :)

    Die Formel aus dem Forum entspricht dann der ersten Variante, mit der ich auf ca. 12% komme.

    Ergibt ja auch Sinn, dass es bei dir mit dem Ladeziegel etwas höher ist. 15-18% von eliebold erscheinen mir etwas zu hoch.


    Die 1 - in der Klammer ist einfach nur eine andere Schreibweise der Formel.

    Etwas theoretisch, aber die Herleitung findest du im Anhang (hoffe das ist richtig ^^ ).

    Erscheint mir schon etwas erhöht. Wie hast du die Vorklimatisierung rausgerechnet? Auch an die Klimatisierungen gedacht, bei denen der Born nicht an der Wallbox hing?


    Ich habe jetzt über 20.000km einen angezeigten Durchschnittsverbrauch von 17,5kWh/100km. Über alle Ladevorgänge hatte ich inkl. Ladeverluste 19,9kWh/100km. Das sind ca. 12%.

    Wobei bei mir auch alle Vorklimatisierungen eingerechnet sind. D.h. der Bordcomputer zeigt zu wenig an, wodurch die reinen Ladeverluste niedriger sind.


    Da kommt mir auch eine allgemeine Frage. Wie berechnet man die Ladeverluste eigentlich richtig?

    • Ladeverluste (in %) = (1 - Verbrauch Bordcomputer/Verbrauch Wallbox) * 100 = (1 -17,5/19,9) * 100 = 12,06%
    • Ladeverluste (in %) = (Verbrauch Wallbox/Verbrauch Bordcomputer - 1) * 100 = (19,9/17,5 - 1) * 100 = 13,71%

    Ersteres müssten ja die wirklichen Verluste sein, die in zB. Abwärme verloren gehen. Zweiteres der Mehrverbrauch im Vergleich zum Bordcomputer :/

    Bei der ersten Rechnung lägst du bei ca. 15%, Aber immer noch höher als bei mir.

    Ähh, sorry, aber ich habe scheinbar verpasst was das für eine App ist?!? Bitte klärt mich auch :saint:

    Wird jetzt etwas OT, aber wie masked__rider schon geschrieben hat, handelt es sich hierbei um Home Assistant.


    Das läuft bei mir rund um die Uhr auf einem Raspberry Pi, zum Testen und Reinschnuppern kannst du es aber auch einfach auf einem PC installieren.

    Hauptsächlich wird darüber die PV-Anlage, sowie das Zusammenspiel mit der Wallbox gesteuert, um so viel wie möglich aus dem Überschuss zu laden.

    Es gibt verschiedene Geräte und Integrationen, die man da einbinden kann. Unser Born gehört dazu.


    Wenn du da Interesse dran hast, schaue dir am besten ein paar Youtube Tutorials an.

    Man muss aber schon etwas Zeit und Interesse mitbringen.

    Soweit ich weiß, lässt sich der Born nicht über WLAN steuern sondern nur über Mobilfunk der eingebauten SIM.

    Auch die OTA-Updates können nur per Mobilfunk heruntergeladen werden.


    Eine WLAN-Verbindung ermöglicht z.B. das kostenlose streamen von Webradio, wofür man sonst ein extra Abo bräuchte.

    Also eher dafür gedacht unterwegs einen Hotspot mit dem Smartphone zu erstellen, worüber der Born diese Daten herunterladen kann.


    Wurde z.B. hier diskutiert:

    JPH

    Man muss bedenken der 77er kostet 7000 Euro mehr. Ein Haufen Geld. Für diesen Preisaufschlag kann man sehr viel laden. Ich bin mit meinen 58er zufrieden.

    Wenn man den 58er und 77er mit 170kW vergleicht, sind es in der Basis ca. 6000€ oder 14% Aufpreis.

    Bei meiner gewählten Ausstattung zwar immer noch 6000€, aber nur noch 11,5% Auspreis.


    Dafür bekommt man 33% mehr Nettokapazität, mehr Ladeleistung (also mehr Reichweite in gleicher Zeit) und bei weniger Ladezyklen wohl auch eine längere Lebensdauer des Akkus. Und wie @schirrmi23 schon richtig sagt, ist der Restwert auch höher.

    Für Kurzstrecke, als Zweitwagen oder bei sehr gelegentlichen Autobahnfahrten würde ich auch zum 58er raten. Am besten noch wenn man zu Hause laden kann.

    Wenn man zu Hause keine Wallbox hat, ist es schon angenehmer ein paar Tage später erst laden zu müssen.


    Als Außendienstler würde ich Cb600mx5 auf jeden Fall zum 77er (Realität eher 72kWh von 100 bis 0%) Born raten.

    Strecken von bis zu 500km am Tag sind mit einem Ladestopp möglich. Das kommt natürlich stark auf die gefahrenen Geschwindigkeiten und Witterunsbedingen an, aber sollte auch im Winter ohne zu Schleichen möglich sein.

    300km erste Etappe 100-10% und dann mit den nachgeladenen 70% nochmal ca. 200km. bis auf 10% runter. 160% Akkunutzung entspricht dann etwa 115kWh und 23kWh/100km Durchschnittsverbrauch für die 500km.


    Für die 115kWh muss man beim 58er (54kWh von 100 bis 0%) schon etwa 210% Akkukapazität verfahren. Also z.B. einmal 100 bis 10% und zweimal von 10 auf 70% laden.

    Natürlich ließen sich die 500km im Sommer und bei 110-120km/h auch mit dem 58er und einem Ladestopp schaffen, aber bei Kälte oder Regen wird das auf jeden Fall sehr eng.


    Cb600mx5

    Wenn du kannst, warte noch ein paar Monate auf das Modelljahr 2025.

    Mit der Umstellung auf die neue Hard- und Software, die dann u. a. auch die Vorkonditionierung des Akkus ermöglicht, kann ich aktuell keinem potenziellen Käufer die "alten" Borns mit gutem Gewissen empfehlen.

    Gerade wenn ich an das Szenario denke, dass du in Österreich bei starken Minustemperaturen vom Hotel aus zum DC-Lader fährst und da erstmal 60 Minuten statt ner halben Stunde verweilen musst, weil der Akku noch tiefgefroren ist.

    Das wird dann wohl den Versionssprung auf 2.0 erklären.


    Hoffen wir mal, dass es für die Features und Stabilität in Zukunft von Vorteil ist, wenn sie sich nur auf eine App konzentrieren müssen.

    Ich kann dazu nur die Beiträge des Users Jochen_145 empfehlen (verlinkter Beitrag und alle nachfolgenden sind dazu interessant):


    Kurz zusammengefasst:

    170kW Born (e-Boost) ist auf Grund der kürzeren Übersetzung bei 160 km/h am Drehzahllimit des Motors.

    150kW Born bei 160km/h erst bei ca. 14.500 U/min von 16.000 U/min und könnte theoretisch bei 16.000 U/min knapp 180 km/h erreichen (Teaser bei Beitrag 36).