Meine Meinung zum Thema:
Der "Hass" (bzw. eher "geäußerte Abneigung") der Nicht-Elektroautofahrer kommt nicht davon, dass man möglicherweise ein Ampelrennen gegen ein Elektroauto verlieren könnte. Solche Spätpubertierenden, die sich mangels anderer Qualitäten nur über diesen Blödsinn definieren und den Straßenverkehr mit einer Rennstrecke verwechseln, sind wohl (hoffentlich!) auf BEIDEN Seiten selten - Wenn auch anscheinend doch vorhanden 
Mir scheint die Aversion eher davon zu kommen, dass etliche Elektroauto-Besitzer ständig betonen, wie umweltbewusst sie selbst doch sind und um wie viel besser so ein Elektroauto doch alles kann. Dazu kommt noch die Abgehobenheit derjenigen, die zu Hause laden können, nie weiter als 100 km weg fahren und daher ständig betonen, wie toll es doch ist, nie mehr "zum Tanken fahren" zu müssen.
Die Krönung sind dann diejenigen, die (natürlich erst, nachdem sie selbst ein Elektroauto haben!) fast schon mit Schaum vor dem Mund in allen möglichen Foren und auch im wahren Leben permanent darauf herumhacken, was für schlimme gewissenlose Menschen doch die Fahrer von "Verpestern" sind und dass diese die Zukunft des Klimas, der Kinder, der Enkel und der Welt überhaupt vernichten.
Da kann ich schon verstehen, dass diejenigen, für die ein Elektroauto - aus welchen Gründen auch immer - nicht passt, zu verbalen Gegenschlägen ausholen.
Da wird an Kobaltminen-Kindern, Sondermüll-Akkus, tagelangen 1000km-Reisen etc. alles an "Gegenargumenten" rausgeholt was nur geht.
Die Vernunft, dass es für beide Fortbewegungsarten Pros und Contras gibt, bleibt dabei leider auf der Strecke.
Und dass das doch einfach jeder für sich selbst entscheiden soll, ist anscheinend eine Variante, die überhaupt nicht vorkommt.
Ich bin schon sehr gespannt, welche Erfahrungen ich diesbezüglich machen werde.