Das Problem ist, dass wenn man ständig behauptet, mit dem E-Auto bräuchte man eine genaue Streckenplanung mit vorher geplanten Ladestopps, muss extra Apps dafür installieren und stundenlang recherchieren, dazu verschiedene Ladekarten bestellen und darf an der Ladesäule auf keinen Fall die falsche Ladekarte einstecken und muss jedesmal die Säulen vom richtigen Anbieter suchen, dann schreckt man Verbrennerfahrer nur vom Umstieg ab.
Das stimmt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es Elektroautos (anderer Hersteller) gibt, bei denen die präzise Ladeplanung mit "einsteigen und losfahren" genau so funktioniert. Mehr als die Hersteller-App und die Eingabe von bevorzugten Ladeanbietern braucht man nicht. Und vielleicht noch einen Ladetarif. Dieser ist aber idealerweise bereits über den Hersteller und die App aktiv.
Ich vertrete hier eine andere Meinung: Transparenz durch Realität statt Vertuschung, da man niemanden "abschrecken" möchte.
Ansonsten kommt die böse Überraschung auf der ersten Streckenfahrt doch so oder so. Mitsamt Enttäuschung und schlechter Stimmung.
Ich bleibe dabei, man kann mit dem E-Auto genauso einfach drauf losfahren und trotz vielleicht nicht ganz optimaler Planung trotzdem nicht teurer kommen als mit dem Verbrenner, natürlich ohne Angst, stehenzubleiben oder hemmungslos abgezockt zu werden (auch wenn da leider nicht alles so ist wie man es sich wünscht).
Geht so. Wenn man z.B. plötzlich 0,75€ die kWh zahlt, ist das schon Abzocke. Bei 20 kWh / 100 km kosten 100 km dann schnell 15€. Dafür gibt's aktuell rund 9 Liter (!) Super. Damit ist man schlichtweg teurer. Traurige Realität.