Beiträge von cprbrn

    Mein Rat: Nimm Dir keine Probleme an, die Du eh nicht lösen kannst.

    Direkt das Gespräch suchen. Wenn das nicht hilft: Ordnungsgemäße Fristen setzen und alles rückabwickeln.


    In Sachen Steuergeräten und Software kann quasi nur die Werkstatt weiterhelfen.

    ...und auch dann nicht immer, da sie nur die Updates einspielen kann, die sie bekommt. Es gibt diverse Born-Fahrer, die seit über 1,5 Jahren auf Updates und Fehlerbehebungen warten. So viel zum Thema Qualität bei der Software.

    Jaaaa, auch diese "Kleinigkeit" wird gerne mal unter den Tisch gekehrt, wenn jemand belehrend schreibt "Da hättest Du den Akku bis unter 7% runter fahren müssen". (Ebenso wie der Umstand, dass es nicht lustig ist, wenn man dann im Winter mit den für die Ladung optimierten <10% einige Km vor dem anvisierten Ladestop in einen Stau gerät)


    Wenn man dann noch den guten Tipp berücksichtigt, dass man "selbstverständlich" nur Ladeparks mit mehr als 4 Ladepunkten anfahren soll, um Wartezeiten zu vermeiden und noch die (je nach eigenen Ladetarifen) günstigen Anbieter favorisiert, wird die Luft ziemlich dünn.

    Danke. Genau so sieht es aus. Es wird oft so getan, als wenn genau passend zum SoC unter 10% eine freie und funktionsfähige Ladesäule auf magische Art und Weise auftaucht.
    Das ist aber nicht so.

    Die Realität ist, dass man auch mal mit höherem SoC laden muss oder zumindest laden sollte. Ganz ohne Reserven im Winter auf die Autobahn zu fahren ist nicht clever.
    Man fährt ja auch nicht mit quasi leerem Tank auf die Bahn. Ist schließlich auch zurecht strafbar, wenn man dann liegenbleibt.


    Dein Born mit neuem Modelljahr hat ja immerhin die Vorkonditionierung. So kann man auch bei höherem SoC akzeptable Ladeleistungen erzielen. Das geht mit den "alten" Born nicht.

    Kommt bei Mini/ BMW ziemlich selten vor, ich hatte es in den inzwischen fast vier Jahren Nutzung vielleicht drei mal, dass ich die Daten selbst nachpflegen musste.


    Mal schauen, wie das ab nächstem Jahr mit dem Born wird…. X/

    Wenn Du aus dem BMW-Universum kommst, schraub' Deine Erwartungen an die Software in Sachen Funktionsumfang und Stabilität besser schonmal langsam herunter.

    Ich will absolut keine Vorfreude verderben, aber es ist definitiv ein anderes Level.
    Mehrstündige Ausfälle der App-Server gab es auch 2024 noch mehrfach. Gerne dann, wenn der erste Schnee fällt und alle die Standheizung starten wollen.

    Mit dem neuen Modelljahr und der Software 5.x gibt es aber schon eine massive Verbesserung und eine Chance, dass die Software stetig aktualisiert wird.

    Hm, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Da werden doch in irgendwelchen Logs die Daten stehen. Die heutigen Autos sind fahrende Computer. Das sollte ja selbst bei der Entwicklung interessant sein. Aber ich lasse mich gerne eines Anderen belehren.

    Ist aber so.
    https://github.com/thomasesmith/vw-car-net-api

    Die MQB-Plattform kann es übrigens. die MEB-Plattform aber nicht.

    Die heutigen Autos sind fahrende Computer.

    Korrekt. Zumindest von der Hardware. Was man dann aber aus dieser Hardware macht, hängt von der Software ab.

    Und wie es um die Softwarekompetenzen des VW-Konzerns steht ist ja kein Geheimnis.
    So gut, dass man schon wieder das Ruder herum reißt und den Bereich erneut neu auslagert: https://www.electrive.net/2024…n-software-joint-venture/, https://www.businessinsider.de…en-autobauer-ueberzeugte/.

    Hoffen wir mal, dass die aktuellen Modelle (Software 5.x) dennoch eine bessere Softwarepflege erfahren als die Modelle mit Version 3.x.

    Tronity bietet zudem die Möglichkeit, ein steuerrechtskonformes Fahrtenbuch zu führen. Geht natürlich auch händisch- die App macht das jedoch weitestgehend automatisiert.

    Achtung, aufpassen! Tronity schneidet die Daten nur mit. Mehr als SoC, Kilometerstand und Position bekommt der Dienst quasi auch nicht. Darüber wird dann der Verbrauch hochgerechnet.

    Dies funktioniert aber alles nur, solange die Server zuverlässig laufen. Wenn diese (mal wieder) ausfallen, hat man auch in Tronity eine Datenlücke.

    So oder so ist die reine Verbrauchsberechnung auch nicht unfassbar genau.


    Warum braucht man das?

    Es ist schon sehr praktisch, wenn man die eigenen Verbrauchsdaten und Fahrtstrecken rückwirkend einsehen kann. Oder auch die Ladekosten.
    IMG_3409.pngIMG_3410.png


    Außerdem kann man so beispielsweise sehen, wie der eigene Verbrauch im Vergleich zu anderen identischen Modellen im Land ist.
    Dem Hersteller können solche (anonymisierten) Daten auch helfen, Verbrauchsangaben praxisorientierter zu gestalten. Außerdem helfen die erfassten Daten beispielsweise der Lade- und Routenplanung, um präzise Berechnungen durchzuführen.


    Schade, dass solcher Service in der Cupra- App nicht vorhanden ist.

    Das Hauptproblem ist, dass das Auto diese Daten scheinbar gar nicht übermittelt. Die Verbrauchs- und Ladedaten werden gar nicht erst vom Auto bereitgestellt.

    Mit AC off meinte ich das alles ausgeschalten war, auch die Heizung

    Auch dann ist der Verbrauch mit Blick auf die Durchschnittsgeschwindigkeit relativ normal. Je nach Wetterlage, Bereifung und Topographie.
    "Normal" heißt nicht, dass der Verbrauch gut ist. Andere Fahrzeuge verbrauchen bei identischen Bedingungen weniger.


    Zudem hat man mich auf den Reichweitenrechner auf Cupra official verwiesen.

    Jap, der lügt leider. Dies sehe ich auch als großes Problem an. Die Autohäuser beratend unwissend bzw. unzureichend. Die Reichweitenangaben des Herstellers sind viel zu optimistisch und praxisfremd.

    Dass die herstellerseitig angegebenen Reichweiten nicht hinkommen, ist mir natürlich beim Kauf bewusst gewesen. Dass ich unter noch herbstlichen Bedingungen allerdings kaum an die 200 km schaffe, ist traurig und für mich inakzeptabel. Mal schauen, was die Werkstatt dazu sagt.

    Die Werkstatt wird dazu nichts sagen können, außer "ist halt so". Technisch ändern kann man wenig, außer vielleicht kleinere Felgen und schmalere Reifen.


    Restladestand bei Ankunft an der Säule lag bei 10%. Immerhin hat er die ersten Minuten mit fast den vollen 120 kW geladen.

    Sei froh. Ich hatte im Winter bei -1 Grad auch schon Ladestopps, bei denen ich 50 statt 30 Minuten laden musste.
    IMG_8285.jpg


    (Und nein, ich hätte den Akku nicht noch leerer fahren können. Der nächste Schnelllader auf der Strecke war ca. 50km entfernt.)

    Zusammengefasst: Der (alte) Born ist kein wirkliches Streckenauto. Erst recht nicht mit kleinem Akku.


    SKBorn wenn du solche Strecken öfters fahren musst, sehe ich ehrlicherweise zwei Optionen:

    1.) Damit leben, dass man kurz vor dem Ziel auf der Strecke laden muss.

    2.) Ein anderes Auto wählen.

    So weit kommts noch. Dann kann VW die Daten nicht mehr weiter verkaufen damit Drittanbieter dir wieder ein App Abo andrehen können. Die Daten sind ja da, aber sicher nicht für den Fahrzeugeigentümer.

    (sagt einer der kein Tronity Kunde mehr ist aber Home Assisant nutzt.)

    Nein, die Daten sind nicht da. Das ist ja das Traurige.

    Tronity rekonstruiert sie nur, indem der Dienst live „mitschneidet“ und via SoC und Kilometerstand den Verbrauch berechnet.


    Da kann man quasi nichts verkaufen. Da keine Daten vorliegen. Nicht einmal sinnvolle Daten wie der Verbrauch.

    Der wäre übrigens (anonymisiert) sehr gut, um den Realverbrauch zu ermitteln.

    Es müssten auch Dinge wie z.B. Radio Favoritenliste über die App zu verwalten sein.

    Sowas können andere Hersteller auch nicht. Das ist aber sicherlich auch ein Prio. Z Thema.


    Woanders synchronisiert sich einfach das gesamte Profil mit allen Einstellungen. Inkl. Klimaanlage und Radio-Favoriten. Fertig.


    Viel wichtiger fände ich ehr:

    - Anzeige der Ladehistorie

    - Routenplanung inkl. Ladeplanung

    - Anzeige der Fahrdaten (Strecke, Verbrauchsdaten etc.)

    - Infos über Softwareversionen und (sofern es sie denn gibt) Updates

    - Anzeige über Datum und Uhrzeit der letzten Statusübermittlung vom Fahrzeug

    *immer, wenn Du sie benutzt. Und falls dies so ist: Glückwunsch! Dein Nutzungsverhalten scheint so zu sein, dass es die Downtimes und Störungen der Server geschickt umschifft.


    Allgemeingültig ist diese Aussage aber leider nicht. Die (traurige) Realität ist aber, dass die IT-Infrastruktur seit Einführung des Born Ende 2021 noch immer regelmäßige Ausfälle bzw. Störungen hat.


    Aber hey: Geteiltes Leid ist halbes Leid! Ich kenne einige VW ID und Skoda Enyaq-Fahrer, die in den letzten Tagen morgens kratzen mussten.

    (Vermutlich ist der Praktikant durch den Schneefall nicht rechtzeitig ins Rechenzentrum gekommen, um den 3. Pentium II Backend-Server hochzufahren.)

    Datenschutz wird bei BMW groß geschrieben. Natürlich muss man die Datenschutzbedingugen vorher bestätigen bevor man Fahrerprofile nutzt. Aber das macht man einmal und dann nur noch wenn sich mal was ändert. In 3 Jahren habe ich die Datenschutzbedingungen vielleicht 5 Mal bestätigt. Einmal mit Profis arbeiten….

    Bei BMW kann man übrigens in seinem Benutzerkonto je Fahrzeug detailliert die verschiedenen Optionen einsehen und einstellen. Man kann sehen, welcher Dienst auf welche Daten zugreifen kann und welche Daten bisher erfasst worden sind.

    Die kann man dann auch als Archiv herunterladen. Beispielsweise ALLE Ladevorgänge jemals mitsamt Zeitpunkten, Standort, Leistung und durchschnittlicher Ladeleistung.


    Alles ist ordentlich dokumentiert. Selbstverständlich auch die Schnittstelle.


    Irgendwelche permanenten "Abfragen" beim Start gibt es nicht. Es gibt maximal nach Updates eine Abfrage, wenn sich beim Datenschutz etwas verändert hat.


    Währenddessen scheitert man bei Cupra daran, dass man in der App eingeloggt bleibt und Texte nicht falsch umbrechen.


    Das ist die bittere Realität.


    Leider werden immer wieder irgendwelche Argumente wie "Datenschutz" als Ausrede für die eigentliche digitale Unfähigkeit genannt. Scheint ja auch zu klappen.