Beiträge von kfm

    Ladedauer unterwegs in der Praxis

    Ich aheb in diesem Jahr unterwegs 27 relevante Schnell-Ladevorgänge erfasst.


    Minimum 9 Minuten, Maximum 44 Minuten (da waren wir Mittagessen).


    Durchschnitt: knapp 29 Minuten - typisch Zeit für einen Kaffee in der Raststätte.

    Ich habe dabei anfangs meist auf 100 % geladen, obwohl das oft nicht nötig gewesen wäre (aber als Neuling hatte ich Sorge und wollte Reserven).
    Mit weniger - was oft reicht - kann man die Wartezeit noch reduzieren.


    Ladesäulen / Ladekarten

    Ladesäulen an der Autobahn finden sich alle paar Kilometer - derzeit völlig ausreichend.
    Ich musste nur 1x wenige Minuten an der Wunschsäule warten (andere waren frei).


    Kosten sind im Prinzip ein Dschungel wegen dem wirren Ladekarten-Tarif-Angebot.


    => Da ich fast nur die kostenlose EWE-Go-Karte nutze, lud ich immer nur an Säulen mit 0,52 € oder 0,62 €.

    Mein Durchschnitt an Schnellladesäulen berechnet sich unterwegs in diesem Jahr zu 0,5308 € 3).



    3)

    da muss ich nochmal nachrechnen, denn ca 0,59 € wären geschätzt plausibler. Wäre aber auch nicht tragisch.

    Reichweite

    Tendenziell kommt der Beziner doppelt so weit ( 300 zu 700 km ) wie eine Batterie-Ladung.


    Die E-Reichweite kann ich nicht angeben, denn sie hängt von unüberschaubar vielen Faktoren ab.

    Vor allem Außentemperatur (Sommer-Winter), Heizung/Klima-Nutzung, Geschwindigkeit quadratisch.

    Die Anzeige erscheint willkürlich: am Anfang verspricht sie viel, dann wird es schnell weniger und am Schluß ist noch enorm viel Reserve da - möglicherweise stimmt die Anfangsanzeige sogar, wenn man sparend fährt und sich bis unter 0% (geht beim Cupra !) zu fahren traut.

    Testfahrer kommen bei stromfressender Fahrweise mit Cupra/ID.3 auf gut 300 km.


    Die Reichweite ist in der Praxis total unwichtig,
    denn auch ich musste im ganzen Jahr nur 7x bei Fernstrecken darauf achten.

    Und da ich sowieso immer nur gut 200 km bis zur Pause fahre, war immer noch viel Reserve da (oft 30 - 50 % Reserve).

    Zufrieden ?

    Ja, sehr. Es funktioniert alles prima. Er ist spritzig und Fahren macht Spaß.


    > Nur 1 SW-Fehler habe ich gefunden: der Spiegel rechts klappt sich beim Zurückfahren nicht runter, wenn so eingestellt - aber das will ich ohnehin nicht.

    > Schwachpunkt Klima: Zwar geht die Heizung gut, aber es kommt immer kühle Luft aus Schlitzen der Verkleidung im Fußbereich (nicht dicht, das Auto?).

    > Unbrauchbar: Store im Navi-Display, da kann man nicht einmal kostenlose Dienste laden ("ID unbekannt"). Geht aber via App, wenn man Perso-Id (!) schlicht übergeht.

    > Cupra-App geht fast immer

    > Cupra-App-Klimatisieren: klappt jedes mal, nur sollte man danach einfach abschalten, denn die Antwort (piep) kommt erst ca 1 Minute später.

    > SW funktioniert schnell, flüssig und gut

    > Navi führt sehr gut, nur zeigt sie mir mein Wunsch-Säulen nicht direkt an. Die kommen dann vom Handy.

    > Die Restladung bei Wegführung werden perfekt genau vorhergesagt.

    > Spur-Assistent: Der regiert erst sehr spät (an sich korrekt), aber der Benzin-Leon hat das viel smarter geschafft, so dass ich hier einen Rückschritt empfinde.


    Fazit: nichts Ernstes dabei - ein tolles Auto

    Bilanz nach 12 Monaten Cupra Born

    im Vergleich zum Benzin-Leon ein Jahr zuvor


    Seit genau einem Jahr - letzte Woche am 8.12.25 - habe und fahre ich den vollelektrischen (BEV) Cupra Born. Anlass für meine 12-Monats-Bilanz hier.


    Quelle: Ich habe vom Born sämtliche Lade- und Fahrvorgänge automatisch erfasst und von meinem Vorgänger-Benzin-Seat-Leon steht alles in einer Excel-Tabelle für die 12 Monate davor.

    Ideal für Jahres-Vergleich BEV-Born 2024/2025- Benzin-Leon 2023/2024 jeweils vom 8.12. bis 8.12..


    Subjektiv: Beide Fahrzeuge sind von Seat und fast gleich, denn der Born ist quasi der "Leon in elektrisch".

    Ich liebe immer noch den alten Leon und beim neuen Born funktioniert nach einem Jahr nach wie vor alles.
    Er "schwebt" immer noch mehr, als dass er fährt, und ich steige täglich mit Begeisterung ein.



    DatenE-BornVerbrenner-Leon
    60 kWhTank Normal-Benzin
    Motor175 kW, 231 PS75 kW, 150 PS
    Steuer0 €ja
    Versicherungfast gleichfast gleich
    Verbr-Kosten
    pro 100 km
    3 - 12.302 km
    1027,43 € Strom
    8,35 € / 100 km
    67.159 - 73.701 = 6542
    731,81 € Benzin
    11,19 € / 100 km



    Kosten im Detail Dez 24 bis Dez25

    Born-nah (zu Hause geladen)Born-fern (Autobahn geladen)Benzin-Leon
    6.258 km / 1.301 kWh 1)6.044 km / 1.134 kWh 1)nah+fern: 6542 km
    0,3214 € / kWh 1)0,5308 € / kWh 1)
    6,75 € / 100 km 2)9,96 € / 100 km 2)11,19 € / 100 km 2)
    Kosten
    daheim: 0,3214 € / kWh
    Kosten
    unterwegs: 0,5308 € / kWh 3) im Durchschnitt
    nur Säulen mit 0,52 € oder 0,62 € angefahren


    1)

    die kWh sind nicht sehr genau, denn manche stammen von den Schnelllade-Säulen (genau gemessen, aber Brutto, fern vom Auto), andere (zuhause) sind überwiegend aus Ladestand und Zeit berechnet - auch brutto, aber mit potentiell diversen Fehlerquellen - diese Zahlen bitte nur als Richtwerte nehmen.


    2)

    das ist exakt, weil sowohl km-Stand wie €-Kosten eindeutig vorliegen.


    3)

    da muss ich nochmal nachrechnen, denn ca 0,59 € wären geschätzt plausibler. Wäre aber auch nicht tragisch.

    Abgeholt. Und schonmal 50km getestet. Schon viele Funktionen, die man erst kennenlernen muss 🤣


    Gibt es eine Möglichkeit ACC/Travel Assist in 10er Schritten zu ändern bei MJ25? Plus/Minus ist immer +-1, Res/Set ändert gar nichts.


    Etwas nervig ist, dass die rechten beiden Pfeil-Lenkradtasten wohl nur für das Head-Up Display sind. Haben wir nicht, also bekommen wir da jetzt immer nur eine Fehlermeldung. Naja...

    Für mich war die Bedienung von ACC links am Lenkrad anfangs äußerst unklar.

    Inzwischen sage ich: Das ist sehr praktisch gelöst und lässt sich sehr gut bedienen.


    Meine Tipps:


    1. Beispiel: 30-er-Zone mit ACC


    Bei noch ausgeschaltetem ACC mit "Wisch" auf MODE links/rechts die Anzeige auf 30 kmh einstellen.

    "RES" übernimmt diese 30 kmh und startet ACC.


    Ohne Auto vor uns fahren wir nun 30; mit langsamem Auto davor geht es automatisch langsamer.

    Wer will, kann mit "Klick" auf MODE rechts auf 31, 32, 32 hochklicken, weil das ja wohl auch noch radarfest ist.



    2. Autobahn mit ACC


    Wunschgeschwindigkeit fahren und "SET" drücken: ACC ist mit dieser Geschw. dann aktiv.

    Bei Geschwindigkeitsbegrenzung muss man gar nichts machen, wenn der Vordermann korrekt langsamer fährt.

    Ansonsten selbst z.B. mit 2-mal MODE-Wisch nach links, um von 120 kmh auf 100 kmh zu wechseln, u. ä. Fertig.


    3. Abstand

    U.U. wählt man den Abstand zum Vordermann auf der Autobahn weiter als in der Stadt mit der Taste links von MODE.


    4. das OFF braucht man selten, denn kurz Bremsen beendet ACC ja auch.


    Fazit:

    Man muss nur hin und wieder ein wenig mit dem Finger streichen, um das Auto bzgl. Geschwindigkeit mit ACC zu steuern.

    Das ist für mich sehr bequem.

    Hallo in die Runde,
    ich habe eine Frage zur Anbindung der MyCupra Daten zu Home Assistant. Die Verbindung habe ich hergestellt und auch schon ein bisschen mit den Daten gespielt.
    Der Datensync passiert jedoch gefühlt sehr sporadisch und verhindert genauere Ladezeiten, Lademengen - Aufzeichnungen (Manchmal kommen 10 Minuten). An was könnte das liegen? Wie habt ihr das gelöst? Oder hat das schon jemand gelöst?
    Ich möchte gerne, eine Übersicht erstellen, wann der Born in welcher Zeit und welche Menge geladen wurde.
    Bin noch recht neu in Homeassistant.

    Über 10 Wochen Betrieb HA sehe ich dort die Daten vom Born "meistens" recht gut aktuell.

    Nur hin und wieder selten beobachte ich Phasen, wo es hängt - dann startet oft auch die App am Handy nicht richtig.

    Nochmal zum Einschalten der Klimatisierung:
    Hat bei mir bisher immer geklappt, über HA ebenso wie über die App - man darf nur nicht eine sofortige Rückmeldung erwarten. Die kommt immer knapp eine Minute später.

    Ich übe noch - und vor meiner ersten weiteren Fahrt wollte ich gern wissen, wie weit die im Born angezeigte Km-Reichweite an die Realität herankommt.


    Denn die Anzeige ist ja eine Schätzung, die Zukunft betreffend, und deshalb mit Vorsicht zu genießen.

    Im Nachhinein aber lässt sich gut sagen, was der Born richtiger Weise "hätte anzeigen sollen", denn danach kennt man ja den Realverbrauch für die gefahrene Strecke.


    Jetzt, wo ich zurück bin, kann ich rechnen:

    Mein Homeassistant hat alle Daten für die betrachteten rund 800 km aufgezeichnet und eine Handvoll Formeln zeigt dann:


    km-Stand Dez/Jan 24/25 433 km 579 km 772 km 942 km 1058 km 1238 km
    Cupra Anzeige 350 km 302 km 300 km 286 km 307 km 301 km
    tatsächl. Reichweite berechnet 215 km 241 km 225 km 313 km 265 km 251 km
    von Anzeige geschafft 61% 80% 75% 109 % 86 % 84 %


    Fazit: Die Vorhersage hat im Betrieb etwas dazugelernt und ich kann im Grunde mit rund 80 % der Anzeige rechnen.


    Die obigen 109 % sind eine Sondersituation, weil ich da eine Pass-Straße bergab mir viel Rekuperation gefahren mit.

    7. Apps und Infos zu Ladesäulen / am Skilift

    Die Born-Navi ist übersichtlich, führt sehr gut und kennt z.B. die Ionity-Stationen. Andere Stationen allerdings weniger und der in-Car-App-Store zum Nachinstallieren wird gerade seit Tagen "aktualisiert" - liefert also nichts. Leider zeigt sie nichts Näheres zu Zwischenstopps. Und was sie bei Staus voraus genau macht, weiß ich nicht.


    Ich habe mit vielen Apps "rumgespielt", um Infos über die Lademöglichkeiten am Weg zu erfahren. ChargeFinder, ChargingTime, Chargemap, Chargeprice, ABRP, TomTomGo und GoogleMaps. Jede hat mir ein bisschen geholfen, aber keine konnte mich bzgl. Infos oder Navifunktion wirklich überzeugen. Denn den Navis, die gut navigieren fehlen Ladeinfos und denen mit Ladeinfos fehlen einige nützliche Navi-Features (z.B. Parkplätze am Weg, Stau-Wartezeiten) . Da habe ich noch viel zu erforschen.


    Auch fand ich zu den immerhin 10 Ladesäulen am Skilift in Hochkar nirgendwo in den Apps (die ich nutzte) Angaben, wie man dort bezahlt. Es ging dann letztlich doch appfrei via Kreditkarte einfach (naja, eher kompliziert) vor Ort.



    Im Grunde hat letztlich aber alles bestens funktioniert. Bei den Säulen werde ich mich auch bald mal auskennen und Navi geht im Grunde gut, aber ich suche noch nach dem persönlichen Optimum.

    5. Rekuperation bergab

    Vermutlich nutzt die Fahrstufe "B" das Maxium an Rekuperation. Vom Berg runter konnte ich rund 2% Akku und merklich viele km Reichweite gewinnen - bei 80% Ladung - besser wäre es sicherlich bei weniger Ladestand der Batterie.

    Regel: Oben am Berg nicht voll aufladen - ok - aber echt viel Platz muss man in der Batterie nicht lassen (zumindest bei meinem Berg).


    6. Fahren und ACC

    Der Born fährt sich wie ein Gedicht äußerst bequem und entspannt. Dank ACC muss man unterwegs nicht viel tun (außer aufpassen). Mit der Lenkrad-Bedienung kam ich bald sehr gut zurecht. Ggf ein Wisch nach links für Sollgeschwindigkeit 10 km langsamer, wenn eine Geschwindigkeits-Begrenzung kommt und hin und wieder den Abstand zum Vordermann anpassen. Auch bei sehr dichtem Verkehr ging alles sehr zuverlässig und hilfreich.