Beiträge von ponho

    Etwas Offtopic die Diskussion hier aber vielleicht sollte man da auch mal Autohaus und Cupra etwas unterscheiden.

    Wenn ein Produkt nicht von (ich nenn uns mal alle Beteiligten hier so) technisch versierten Kunden alleine in Betrieb genommen werden kann, ist das ein schlechtes Produkt.

    Wenn dann auch noch der Händler das Produkt nicht im Vorraus ohne Kunden in Betrieb nehmen kann, sodass der Kunde dann nur noch persönliche Einstellungen vornehmen kann, machts das Ganze zu einem richtig schlechten Produkt.

    Wenn so ein Fehler im Entwicklungsprozess auftaucht, gemeldet wird und dann irgendwo in einer Excel verschwindet - weil nicht SOP-relevant - ist das ein schlechter Entwicklungsprozess.

    Und sowas wurde garantiert schon vorher mal irgendwo gesehen, gemeldet und in Bugfix-Tickets abgelegt.

    All das ist natürlich richtig beschissen für uns, aber das Problem liegt da ausschließlich bei Cupra. Da kann ein Händler nichts dran ändern.

    Persönlich fühlt man sich natürlich vom Händler verarscht, weil man ja schließlich dem das Geld gibt und den nur als Ansprechpartner hat.

    Also der Parklenkassistent, Kreuzungsassistent und das HeadUp-Display aus dem Paket sind nachträglich nicht mehr zu ändern aufgrund fehlender Bauteile. (Könnte man bestimmt irgendwie reinbauen, wird dir aber keine Cupra-Werkstatt machen)

    Der TravelAssist ist nur abhängig von eingebautem Radar und Frontkamera. Die sind durch serienmäßiges ACC und Spurhalteassistent gegeben. Die könnte man "einfach" im Frontsensorik Steuergerät nachcodieren.

    Wird aber wahrscheinlich eine SFD-Freischaltung benötigen -> wird dir auch keine Cupra-Werkstatt machen.

    Meines Wissens nach kommen bei plötzlichen Bremsungen drei potentielle Fälle in Frage.

    Einmal der Querverkehrsassistent, der auch gerne mal Sachen erkennt, die es nicht gibt.


    Dann die Zündung-Aus Thematik bei "Ausstiegserkennung". Die greift aber wie schon gesagt nur, wenn der Gurt nicht steckt.

    Mit Gurt kann man die MEBs auch fahrerlos fahren.

    Ansonsten wird ohne Gurterkennung (welche natürlich auch einen Fehler haben kann) beim leichten Popoheben die Parkbremse eingelegt. Und bei den niedrigen Geschwindigkeiten, wo das auftreten kann, sorgt das auch für einen sofortigen Stillstand.


    Und wenn der Ersteller hier schon schreibt, dass er einen "Stromausfall" vermutet - wie auch immer der zustande kommen kann - dann könnte der in der Abschaltstrategie auch die Parkbremse einlegen wollen. Das könnte dann auch einfach nur eine 12V Batterie Thematik sein.


    Die ersten beiden Fälle wären "normales" Verhalten. Die fehlerhafte Gurterkennung kann man noch selbst gut ausprobieren wenn man im Schritttempo mal bisschen absichtlich vom Sitz hochgeht (da bitte auch wirklich selbst anschnallen und nicht nur hinter dir).

    Und den Stromausfall findet man aber sicher im Fehlerspeicher.

    Man hat natürlich das Anrecht auf ein funktionierendes Fahrzeug, aber ich würde persönlich niemals mein Auto für Try&Error Versuche zur Verfügung stellen, nur weil ich die App Updates nicht mehr anschauen kann.

    Die sollen gefälligst selber rausfinden, wie man das Problem tatsächlich löst und sich dann melden.

    Abgesehen von BYD übernimmt kein anderer OEM Haftung für irgendein Assistenzsystem, Automatisierung oder irgendwas. Schuld ist immer der Fahrer.

    Hab in meinem Born jetzt keinen Parkassistenten aber in der Arbeit haben wir einen ID Buzz mit. Und muss sagen, der ist schon deutlich besser als das, was Fahrzeuge noch vor 10 Jahren hatten, aber dennoch dezent scheiße.

    Wenn die anfagen dafür zu haften, dann würden die in 3 Wochen insolvent gehen.


    Haftung für autonomes Fahren: Wieso BYD jetzt in Vorleistung geht
    In China übernimmt BYD die Haftung für Schäden, die durch autonomes Fahren entstehen. Ob das auch in Europa eingeführt wird, hängt von mehreren Voraussetzungen…
    www.automobilwoche.de

    Die Parkraumüberwachung ist wohl mit das Wichtigste, was man an einer Dashcam braucht. Beim Ein-/Ausparken, Kindern mit Türen usw. können die Leute davon fahren, ohne auch nur selbst etwas von zu merken. Da muss nicht mal böser Wille dahinter stecken.

    Den Adapter von Garmin kenn ich nicht direkt, aber der wird auch nur Batterieplus & Minus direkt ins Kabel ziehen. Sollte also mit der Alarmanlage gar nichts zu tun haben.

    Meine Dashcam hängt aktuell auch am OBD Plus, aber eben über das Hardwirekit. Warum macht dir das eigentlich sorgen?

    Mein Dongle zieht fast keinen Strom. Auch wenn ich ihn tagelang in der Garage an lasse, ist das kein Problem für die Batterie. Aber natürlich kein Temu / Shein ode Ali Billigschrott!! Das Zeug ist für die Tonne.


    Ich habe das Kabel mit Ein-Aus-Schalter, das Elea oben verlinkt hat. Damit muss ich nicht den Dongle ständig rein- und rausstecken. Ich benutze ihn auch für den Carscanner und musste ihn mir nicht extra besorgen.

    Das Problem beim Strom ziehen vom Dongle ist da selten der Verbrauch vom Dongle selbst.

    Da ist auch beim Billigschrott kein Heizdraht drin, der Strom zieht.

    Problem ist beim angeschlossenen Dongle dann eher, dass ständig Anfragen an die Steuergeräte gesendet werden, wodurch die nie in den Sleep gehen und diese dann die Batterie leer saugen.


    Aber wie schon gesagt, die Lösung bleibt die Gleiche: Ausstecken oder Schalter verbauen

    Ich habe hier auch eine 22kW Wallbox.


    Was meiner Meinung nach klar dafür sprichst:

    • Die 22kW Wallbox ist praktisch kaum teurer als die 11kW Wallbox.
    • Das Material ist auch nicht so viel teurer. Ob der Elektriker jetzt ein NYY 5x2,5mm² Erdkabel oder ein NYY 5x6mm² Kabel verlegt, unterscheidet sich nur unwesentlich im Materialpreis. Der Arbeitslohn ist praktisch identisch.
    • 22kW Wallboxen müssen vorab beantragt und durch den Versorgungsnetzbetreiber (VNB) genehmigt werden. Er kann eine 22kW Wallbox auch ablehnen. Als ich damals meine 22kW Wallbox beantragt habe, war die Antwort des VNBs: "An dem 10kV Trafo in ihrer Wohnsiedlung können maximal vier 22kW Wallboxen betrieben werden. Sie sind der zweite Antragsteller. Antrag genehmigt." Heute gibt es hier eine Warteliste für 22kW Wallboxen. Haben ist da besser als Brauchen.
    • Es ist absehbar, dass die Akkukapazitäten weiter ansteigen. Der neue BMW i3 bringt z.B. 100-110kWh Akkukapazität mit. Wenn man diese größeren Akkus in einer Nacht geladen bekommen will, ist 22kW unausweichlich.

    Hier mal die bisher bekannten technischen Daten des neuen BMW i3: https://www.elektroauto-news.n…w-i3-mercedes-c-klasse-eq

    Der unwesentlich höhere Preis ist natürlich ein Argument, aber das über Nacht laden sehe ich aktuell wirklich nicht. Das würde beim i3 als Beispiel bedeuten, dass ich am ersten Tag das Auto auf 0% leer fahre, um 22 Uhr heim komme, dann vor 8 Uhr los fahre und >600km am Stück fahren will.

    Eine riesengroße PV-Anlage auf dem Dach wäre auch noch ein Argument, allerdings muss man da auch erst schauen, wie man diese Energie weggefahren bekommt. Sonst hilft die 22kW WB auch nur an 3 Tagen im Jahr.

    Es ging mir um die Fehleranfälligkeit bzgl. Der Online Konnektivität, dass dort gehäuft immer auffällt, dass es an verbauten Modulen liegt, welche dann geupdatet müssen oder ausgetauscht müssen.


    Das sowas wie GPS, Charging Map muss einfach gehen, ohne warten, ohne Recherche... Ist zumindest mein empfinden bei einem Wert von über 40k.

    Wenn man in Online-Foren nach Fehlern zu Fahrzeugen sucht, findet man zu jedem Fahrzeug sehr vieles - egal ob es 20k, 50k oder 100k kostet.


    Dein Problem verstehe ich aktuell eigentlich noch nicht wirklich. Du hast im Store nichts zum dazubestellen. Vielleicht hast du schon alles? Fehlt denn irgendwas, was dein Fahrzeug haben sollte?


    Und dann erzählt dir der Händler (von dem du selbst davon ausgehst, dass er keine Ahnung hat), dass man da Features hinzufügen könnte, die ein Fahrzeug verbaut hat, aber nicht standardmäßig aktiv sind?