Fahrstile sind sehr individuell und beeinflussen natürlich den Verbrauch. Jeder kennt diese "lustigen" Situationen, die wie ein schlechtes Spiel wirken: Ganz langsam auf die grüne Ampel zufahren, quasi "Warten auf Rot". Wenn er dann noch bei Grün durchkommt und ich Rot bekomme, möchte ich manchmal..... Oder das Warten am Kreisverkehr, obwohl alles frei ist, und dann losfahren, wenn einer kommt. Das sind so Momente...
Ich wundere mich auch oft, wie wenig vorausschauend oder auch behindernd mache fahren. Oft habe ich mich geärgert. Aber ich habe bemerkt, dass es mich deutlich weniger ärgert, wenn ich einfach 5 Minuten früher losfahre.
Es passiert praktisch nie, dass auf einer Fahrt alle für mich optimal fahren. Lkw, Ostersonntagsfahrer, ... Also ist es normal, dass ich gegenüber meines Fahrstils auch immer mal ausgebremst werde. Warum soll ich mich wegen etwas Unausweichlichem ärgern? Manchmal merkt man nicht, dass man selbst mal zum Hindernis wird für andere, obwohl man zügig zu fahren glaubt.
Zum Thema: Seit ich vor 6 Jahren elektrisch fahre, fahre ich etwas anders: Ruhiger, vorausschauender, entspannter. Der Zeitverlust? Vernachlässigbar, nicht spürbar. Die Nerven- und Energieersparnis: Beträchtlich! Und ich behindere nicht andere durch Schleichen, sondern bin zügig unterwegs.