Beiträge von NewBORN-2026

    Ich habe gestern in der Mittagspause hier im Parkhaus zur Belustigung meiner Kollegen mal ein bissel mit dem RPA herumgespielt.

    Funktioniert durchaus, ist aber zickig und das Gegenteil von intuitiv.


    Schönes Spielzeug, so richtig sinnvoll nutzbar ist aber nach meiner Meinung nur wenig davon. Aus ner zu engen Parklücke remote herausfahren, statt sich reinquetschen zu müssen, ist aber sicher ein Vorzug. 👍

    Ich geb Dir da schon Recht. Das ganze Drumherum war früher viel aufwändiger. Korrekt.

    Ich beziehe mich mit dem Statement einzig auf das für manchen Oldie eher neue Fahrerlebnis mit all den Assistenten, Display und Plin Pling. Ich habe 1984 den Autoführerschein gemacht und die Konzentration auf Straße und Verkehrssituation war vielleicht damals weniger ablenkungsintensiv ;) Du kannst ja ältere Menschen heute nicht einfach in so ein Auto wie den Born setzen ohne Komplettschulung ;) Und ich sag ja auch eindeutig, dass die Vorteile natürlich überwiegen, wenn man sich einmal drauf eingelassen hat und offen dafür ist.

    Aber selbst jemand wie meine Wenigkeit, technikaffin, beruflich mit Technik vertraut, Troubleshooter in Technikfragen usw. macht eben diesen Gewöhnungsprozess durch. Und das dürfte für viele gelten, die jetzt in meinem Alter und älter den Schritt zum E-Auto wagen. Jede Fahrt wird entspannter und sorgloser... :thumbup: Pling, "Gefahrenstelle voraus", "Das habe ich nicht verstanden..." "Achtung Notbremsung", "Ein neues Softwareupdate steht zum Download bereit"..."Bitte auf den Verkehr achten", Pling Pling... :P ;)

    Alles richtig, da bin ich durchaus bei dir. 👍🏼

    Nur, man muss den ganzen Assistentenkram ja nicht unbedingt bis zum letzten Ausreizen. Ich kann auch einsteigen und einfach losfahren.


    Ich sage aber im Umkehrschluss auch, wenn du heute einen jungen Fahranfänger nimmst und setzt den in einen VW Käfer oder auch nen Golf mit Schaltgetriebe, tut er sich wesentlich schwerer, als wenn ich ihm ein aktuelles Elektroauto vorsetze. ;)


    Die Gewöhnung ist für alte Hasen sicher nicht ganz einfach, man muss sich selbstverständlich darauf einlassen wollen. Aber wenn man alles gegenüberstellt bleibt die These „früher war Autofahren einfacher“ meiner Ansicht nach nicht haltbar.

    Einfach entspannt Autofahren war meiner Meinung nach gestern.

    Das sehe ich anders.

    Da wird im Nachgang auch so einiges zu Unrecht glorifiziert. Zudem ist die ganze Überwachungstechnik im Verbrenner mittlerweile auch vorhanden.


    Sicher, die letzten zehn Jahre war bei den Verbrennern im Grunde auch nicht mehr so arg viel zu tun. Aber ich kann mich in meiner aktiven Fahrpraxis noch an solche tollen Dinge erinnern, wie Vorglühen beim Dieselmotor, Winteradditive zumischen, damit das Heizöl nicht einfriert, Choke ziehen beim Kaltstart, Wartungsintervalle von maximal 15.000km, alle naslang Motoröl auffüllen, ständiges Getriebeöl umrühren beim Schaltgetriebe; im Sommer bei 30°C die Heizung im Stau volle Pulle laufen lassen, damit der Motor nicht überhitzt; am Berg anfahren mit Handbremse, Schaltgetriebe und 45PS Motörchen; … , usw., usf. :D

    Ließe sich endlos fortsetzen.

    War alles sooooo einfach und entspannt! :)


    In den Born steige ich ein, trete die Bremse, bestätige den einen Button da auf dem Infotainment, wähle meine Fahrtrichtung und fahre los. 🤓

    Sonst MUSS ich mich grundsätzlich erstmal um nix kümmern. Ich muss nicht ständig selbst aktiv irgendwas überwachen und im Auge behalten. Wenn ihm was fehlt oder weh tut, sagt er mir das.


    DAS ist einfach entspannt und sorglos Autofahren.

    Ich zweifle auch schon etwas, ob der Born für mein erstes Elektroauto eine gute Entscheidung war. 🤔

    Habe aber noch grosse Hoffnung, dass die „Kinderkrankheiten“ bis zu meiner Lieferung im Februar 2027 behoben werden 🙏🏻

    Geheimtipp:

    Nicht zu viel im Internet lesen, sondern selbst aufs Auto warten und sich dann eine eigene Meinung bilden.

    In der Regel tun sich in solchen Foren vorwiegend die Leute um, die Probleme haben. Das ist normalerweise nicht der repräsentative Querschnitt.


    Dass ich mit Version 6.0 und nem brandneuen System paar Startschwierigkeiten haben werde, war mir berufsbedingt vorher klar.

    Das ist bisher alles in überschaubarem Rahmen geblieben.

    Ich habe mit dem Auto sehr viel Freude, ist seit vielen Jahren das erste Auto, welches ich für mich gekauft habe. Nicht primär für die Familie. War in meiner Jugend absoluter Petrolhead mit Faible für Autopflege, Tuning usw.

    Das kommt jetzt alles wieder hoch, weil ich mit dem Born ein Auto habe, dass mich sowohl technisch, als auch auch emotional anspricht und mit dem ich keine familiären Kompromisse mehr machen musste.

    Nur eben ohne Petrol, technisch auf der Höhe der Zeit.


    Ich freue mich über jeden Kilometer, es war definitiv die richtige Entscheidung! Das Auto fährt sich super, ist sparsam, tolle Straßenlage usw.


    Macht euch nicht ins Hemd! :D

    Erst recht nicht, wenn ihr den Born noch gar nicht selbst habt! ;)

    Mit dem 58er Akku 350km auf der Autobahn mit 130 km/h? In meinen Augen absolut unrealistisch, wenn man beim Start nicht auf 100% lädt und danach auf 2 oder 3% runterfährt. Wenn ich nur von 80% bis 10% fahren will, ist das selbst mit meinem VZ mit der 79er Batterie bei 130 km/h fast nicht zu schaffen.

    Lesen und verstehen! 🙄


    Autobahn bei 130km/h Tempomat 16kWh/100km. Im Hochsommer wohlgemerkt.


    Wenn du das als Basis nimmst kommst du nach meiner Praxiserfahrung auf realistische Autobahnetappen von 300-330km (je nachdem, wie voll geladen und leer gefahren wird), im Alltag könnten es 350km oder mehr sein. Im Sommer.

    Autobahn 300-330km.

    Selbstverständlich davon ausgehend, dass ich mit 100% daheim starte und mit irgendwas um die 10% an der Säule aufschlage.


    Die 350km bezogen sich auf meinen Alltag. Und das war auch kaum falsch zu verstehen.


    Das 58er Facelift empfinde ich sehr sparsam. Landstraße in meinem Alltag ohne jede Zurückhaltung beim Fahren (Strom kommt kostenlos vom Dach) 14-15kWh/100km.

    …

    im Alltag könnten es 350km oder mehr sein. Im Sommer.

    Wie sind denn so die Reichweiten mit dem 58er Born FL.

    Was willst da jetzt hören?

    Dass man da keine exakten Aussagen treffen kann, weil der Verbrauch und die Reichweite je nach Einsatzbedingungen stark variieren, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen.


    Das 58er Facelift empfinde ich sehr sparsam. Landstraße in meinem Alltag ohne jede Zurückhaltung beim Fahren (Strom kommt kostenlos vom Dach) 14-15kWh/100km.

    Autobahn bei 130km/h Tempomat 16kWh/100km. Im Hochsommer wohlgemerkt.


    Wenn du das als Basis nimmst kommst du nach meiner Praxiserfahrung auf realistische Autobahnetappen von 300-330km (je nachdem, wie voll geladen und leer gefahren wird), im Alltag könnten es 350km oder mehr sein. Im Sommer.


    Das geht im Winter natürlich drastisch abwärts.

    also am besten alle mal Cupra schreiben und dann kommt es vielleicht auch noch. Aber allein aus Kostengründen frage ich mich schon warum da unterschiedlich entwickelt wird.

    Ich vermisse das Satellitengedöns auf dem Navi z.B. überhaupt nicht.

    Da finde ich die reduzierte Darstellung absolut zielführend. (Im wahrsten Sinne des Wortes.) :D


    Wenn ich mich dann vor Ort so präzise orientieren will/ muss hab ich doch das Handy. Wozu das Navi dann mit noch mehr Shaiss überfrachten? :)