Beiträge von EschBorn

    Ein 11kW-Lader beim Einkaufen kannst Du natürlich knicken, muss schon der 50kW-Lader sein, damit die Einkaufszeit genutzt werden kann.

    Auch bei einem 50kw Lader muss der Supermarkt schon groß sein damit man paar Runden mit dem Einkaufswagen drehen kann. Für den kleinen „Schatz-ich-habe-das-Hackfleisch-vergessen-kannst-Du-das-auf-dem-Heimweg-noch-schnell- mitbringen“ Einkauf ist der zu lahm. Und wenn man Pech hat sind die Lader von Leuten belegt, die dieselbe Idee hatten.


    oder die Zeit nach Arbeitsende und den Wagen nach der "Fernsehzeit" wieder abholen (wenn fußläufig erreichbar).

    Und als Laternenparker dann keine Chance mehr zu haben noch einen Parkplatz auf dem selben Kontinent zu bekommen. Wenn ich an die Situation hier in der Innenstadt von Wiesbaden denke, bekomme ich das kalte Grausen. Die beiden 11kw 🐌 Lader in meiner Nähe sind quasi 24/7 vorzugsweise von Hybridfahrzeugen besetzt, die nicht mal laden. Schließlich haben sie ja ein E-Kennzeichen und können dort 2 Stunden kostenlos parken. Der Stadt ist es wumpe. Und wenn man ab 18:00 Uhr nach einem Parkplatz sucht, dann kann man schonmal 30 Minuten der Karawane von anderen Betroffenen hunterhergurken und dann schließlich irgendwo in der Pampa zu parken.

    Diese Varianten kannst Du in größeren Städten vergessen, die funktionieren nur in Vororten oder auf dem Dorf. Deswegen sage ich, wer keine Wallbox hat sollte unbedingt VORHER die örtlichen Rahmenbedingungen checken. Anderenfalls kann das in absoluter Frustration enden. Hätte ich hier keine Wallbox würde ich eine Krise kriegen.

    Das ist eine reine Organisationsfrage und ein wenig Leidensfähigkeit, geht aber. Wenn Du auf deiner Strecke alle 2 Tage kurz an den Schnelllader gehst (nicht vollladen!) dann ist das leicht auch ohne eigene Lademöglichkeit machbar. Optimal wäre auch ein Ladepunkt bei deinen wöchentlichen (oder mehr) Einkäufen, dann da jeweils vollknallen. Ist ein wenig anders als gewohnt, aber das spielt sich schnell ein.

    Machbar ist fast alles. Aber allein die Tatsache dass ich daran denken und mich darum kümmern muss, empfand ich in den zwei Wochen, in denen ich nach Auslieferung meines Born auf die Installation meiner Wallbox warten musste, als sehr lästig. Ohne eigene Ladestation wäre mir persönlich kein E-Auto ins Haus gekommen, denn ich habe einfach keine Lust mich ums Laden zu kümmern.

    Software wird mit Prüfsummen hochgeladen. Wenn da ein Bit nicht stimmt, merkt das System das und wird keinen Update durchführen. Das Risiko hält sich also in Grenzen.

    Ähm nein, ganz so einfach ist das nicht. Ein Steuergerät, welches beim Flashvorgang abraucht, interessiert die Prüfsumme nicht die Bohne. Es verabschiedet sich sang-und klanglos in die ewigen Jagtgründe und muss getauscht werden. Wenn das passiert wird das Auto beim Update zur Immobilie. 😂 Da kann man dann nur hoffen dass man Handyempfang hat um den Pannendienst zu rufen, welcher das Auto dann auflädt. Das passiert nicht oft, aber wenn es passiert ist das nicht lustig.


    Ich habe OTA Updates auch schon auf Parkplätzen gemacht. Ich habe vorher allerdings Ausschau nach einer Bushaltestelle gehalten damit ich zur Not einigermaßen schnell nach Hause komme. 😂

    Bei BMW kann es soweit ich weiß sogar über die App erfolgen. Das Smartphone lädt also das Update-Paket, welches dann an das Auto übertragen wird.

    Das hat BMW einzig deswegen gemacht um Daten zu sparen und die Kosten für die Datenübertragung dem Kunden aufzudrücken. Der Download auf das Handy geht zwar über 5G rasend schnell, die Übertragung vom Handy ins Auto dauert aber elendig lang. Und die Installation nochmal extra. Ich habe beide Methoden ausprobiert als noch beides möglich war. Der Installationsvorgang hat insgesamt genauso lang gedauert. Ich halte von der Handy Methode gar nichts, denn es birgt eine potentielle Fehlerquelle, nämlich Probleme bei der Datenübertragung vom Handy ins Auto.


    Die Methode, die VW/Cupra anwendet ist deswegen gut, weil sie simpel ist. Es besteht nämlich kein Grund es deswegen kompliziert zu machen, indem man irgendwelche Downloads über WLAN zulässt. Das birgt die potentielle Gefahr das was schief läuft weil auf dem Router irgendwelche Ports nicht frei sind oder das Signal gestört ist. Es über die fest bebaute SIM Karte runterzuladen funktioniert wenn das Auto nicht gerade in einer Tropfsteinhöhle steht. Ansonsten würde die Supporthotline nämlich heiß laufen weil irgendwelche Routerprobleme existieren, für die VW/Cupra nichts kann. Das wollen sie sich nicht antun. Und der Download des Datenpaketes ist auch nicht das was den Prozess langsam macht, die Daten sind Peanuts. Es ist das Entpacken im Auto und die Installation, bzw. das Flashen der Steuergeräte was es so langsam macht, es gibt also keinen Geschwindigkeitsvorteil es über eine WLAN zu machen. Und Kosten für die Daten fallen auch nicht an.