Beiträge von city_lion

    ja das stimmt natürlich, aber über das Doppelte?

    Daß er teurer ist als mein Audi Q4 hatte mich gewundert. Ich habe nun noch etwas durchprobiert und es liegt zum Teil auch am Leasing. Unterschied beim Versicherungsvergleich ca. 65€ von Barkauf zu Leasing. Vermutlich wegen der GAP Deckung.

    Den Q4 habe ich spaßeshalber auch mal neu verglichen und der wäre nun deutlich teurer. Ich schätze ich bekomme bei dem eine saftige Erhöhung für nächstes Jahr.

    ich Wechsel auch vom eUp zum Born und auch vom Eigentum zum Leasing.

    Das Leasing teurer ist war auch für mich eine Erkenntnis - weil ich hatte mich da nie mit auseinander gesetzt, obwohl ich - zwar nicht im Vertrieb oder direkt als Aktuar - aber eben doch bei einer Versicherung arbeite.

    Bei mir kommt auch gut das Doppelte im vgl. zum eUp heraus - hat aber zwei Ursachen. 1. natürlich die Klasse/Preis des Fahrzeugs und natürlich, dass Neuabschlüsse schon den neuen Berechnungs-Modellen zugrunde gelegt werden. Weil Branchenweit rechnet man bei KFZ-Versicherungen mit 40% (!) Beitragszuwachs - auch bei Bestandsverträgen, bei günstigen Versicherungen wie Onlineversicherungen wird es etwas mehr sein - bei klassischen - eh schon etw. teureren - etwas geglättet. In den nächsten drei Monaten werden ja die Rechnungen fürs neue Jahr verschickt - da werden noch sehr sehr viele eine heftige Überraschung erleben - auch dein Q4 wird 2025 teurer werden - da wette ich drauf.

    In den letzten Monaten - unwahrscheinlich auch bei einzelnen Versicherungen jetzt noch - kommt es noch zu günstigen Angeboten, sofern sie noch nicht die neue Kostenverläufe in ihren Modellen einberechnet haben. Das kommt natürlich immer auch darauf an wie zeitnah die Versicherungen intern ihre neuen Kalkulationen scharf schalten - bei solchen Ausnahmejahren wie aktuell reden ja dann auch mal Vorstände mit - da kommt es dann auch darauf an wie knapp da in der Vergangenheit kalkuliert wurde und welche Bedeutung das KFZ-Geschäft für die Gewinnerwartung für die jeweilige Versicherung hat.

    Das sind so viele Variationen, so wirklich lässt es sich nur mit allen Angaben vergleichen.

    Bei Fahrzeugwechsel mit genau gleichen Angaben wäre es wenigstens vergleichbar.

    Richtig - man kommt nicht umhin, dass jeder das Angebot für sich persönlich bei allen in Frage kommenden Versicherungen selbst anfragt. Selbst Vergleichsportale sind nur eher eine Orientierung als ein absoluter Vergleich.

    Es kann sein, dass du das selbe Fahrzeug wie dein Nachbar fährst, bei der gleichen Versicherung bist aber ihr beide zahlt unterschiedliche Beiträge. Persönliche Daten wie Alter, Lebensstand, ob man im Eigentum oder zur Miete wohnt, möglicherweise andere Versicherungen die man noch hat - Schadensverläufe daraus haben häufig einen Einfluss auf das persönliche Angebot - Manchmal auch die Persönlichkeit des Beraters, wenn es darüber denn noch läuft, der kann ja noch immer Angaben weglassen oder zusätzlich erfassen oder auch einfach falsch eingeben - natürlich versehentlich ;) - und schwarze Listen unerwünschter Kunden gibt es auch noch und manchmal kommt es auch schlicht auf einen Stichtag des Antrags an...

    Würde mich auch interessieren, ob da die Leasing-Bank faire Preise aufruft - immerhin spart sie sich ja den Aufwand für den Weiterverkauf und sollte daran ein Interesse haben.

    Oder geht das Auto eh per Vereinbarung direkt an den Händler, der es "übernehmen muss", wo man den Vertrag mal abgeschlossen hat?


    Da ich mein Leasing durchaus als verlängertes Ausprobieren begreife, würden mir da Erfahrungen auch gefallen.

    Wenn ich mir die hier gelisteten Bestellungen anschaue, dann sind aus den letzten Monaten sicher 95% Dieser mit kleinem 60er-Akku. 77er oder gar 79er (VZ) sind die absoluten Ausnahmen. Wenn man sich dagegen Presse und modernd Youtuber anschaut dann könne der Akku nicht groß genug sein - irgendwie scheinen dagegen doch die Mehrheit der Käufer pragmatisch zu entscheiden.

    Weiß jemand wie lange ABRP braucht das neue MJ25 mit seinem neuen Akku (insb. 60er) in seine Planung zu berücksichtigen?

    Nächsten Monat kommt vrmtl. ja mein Born mit 60kwh Akku - der ja auch deutlich schneller und zuverlässig schnell als der alte 58er lädt. Wollte meine Wartezeit schon mit ersten Langstrecken-Planungen versüßen - aber im ABRP ist ja nur MJ22 mit 58er/77er wählbar. So stimmt ja mind. bei der Ladezeit die Angaben nicht.

    TilliVanilli

    alles was so um die 1% rumspringt hat schlicht mit Temperatur im Akku zu tun. Die Temperatur verändert den Innenwiderstand und beeinflusst die Spannungsmessung damit die SOC Bestimmung durch das BMS - es kann in seltenen Fällen sogar mal nach oben springen. Auch wie schnell zuvor aufgeladen wurde kann einen Einfluss haben, genauso wie gut die Zellen in deinem Akku gerade balanced sind.
    Die SOC Angabe ist eher eine Pi mal Daumen Schätzung des BMS.

    ist es aber nicht so wie bei anderen, dass das Auto zwar 100% anzeigt - in Wirklichkeit aber nicht zu 100% geladen ist - eben um den Akku zu schonen?

    Jain. Das war früher mal. Aber weil größere Akkus in den Prospekten besser aussehen und ein Verkaufsargument sind, hat man den Puffer praktisch restlos aufgebraucht und eben durch den Care-Mode ersetzt. Das war früher mal bei I3 oder e-Golf so, dass 100% SOC in der Anzeige tatsächlich 90% waren. Heute sind es vielleicht nicht 100% aber sicher 98%. Früher wurde geschimpft warum man den Akku denn nicht nutzen kann wenn man ihn für Langstrecke braucht und eh gleich wieder leer fährt. Genau das macht man im umgekehrten Sinn mit dem Care-Mode.
    Ein heutiger 60kwh Akku hat Brutto 63kwh - also 3kwh oder eben 5 Prozentpunkte von denen der größte Teil sich unten befindet, weil wenn ein einziges Mal Tiefentladen ist der Akku futsch, wenn der Akku dagegen mal 100% tatsächlich erreicht dann hast du ein Problem erst wenn du das etwa 1000 Tage lang machst - und selbst dann ist er nicht futsch, sondern nur kleiner geworden. Früher hatten die, damals viel kleinen Akkus 10 bis 20% Reserve zwischen Netto Brutto.

    Nein, leer fahren dauert bei mir.... im besten Fall 1-2 Wochen.
    ...
    Aber welchem Wert kann man dann bedenkenlos wieder nachladen? ...

    Du kannst immer bedenkenlos nachladen z.B. bis 80% - darüber hinaus schadest du nicht einmal - aber wenn du das ständig machst den Akku. Und die Sonnenperioden wiederholen sich - vor allem aktuell im Sommer - sehr regelmäßig. Wenn du aber immer angenommen nur 20% deines Akku zwischen den Sonnen-Ladezeiten verfahren kannst - ist es völlig egal ob du dazu deinen Akku im Bereich 40-60% 60-80% oder 80-100% nutzt. Du hast deswegen keine einzige Sonnen-Kwh mehr genutzt - aber dein Akku wird dabei zunehmend mehr gestresst.
    Wenn du mal im Winter weißt, dass du zwei Wochen keinen Überschuss mehr laden kannst - kannst auch einmal bis 100% aufladen und denn dann über die 1-2 Wochen langsam verfahren. Im Winter begrenzt auch die kälte die Degeneration des Akku und wirkt dagegen. Da muss man für sich einen sinnvollen Kompromiss suchen. Aber im Sommer sind Hitze und Akku 100% voll leider Stress für den Akku und wofür? Du hast null komma null Nutzen, wenn du nicht gerade zwischen Tag1 mit Sonne und Tag2 mit Sonne es komplett verfahren kannst.