Die müssen doch logischerweise einen Schnitt machen...das Werk komplett umstellen...und dann mit der Produktion des FL beginnen.
Wir reden von einem Facelift - nicht von einem Modellwechsel. Da bleiben die meisten konstruktiven Punkte identisch. Da werden die Roboter auf die neuen Teile angelernt, das nicht irgendwo etwas hängen bleibt, das nix runter fällt und die Toleranzen müssen vielleicht neu ausgemerzt werden. Ich denke da programmiert man die Fertigung um, liefert schon ein paar Vorserienteile an lässt da zwischendurch ein paar "Vorserienmodelle" des Facelift durchlaufen, die nie den Kunden erreichen werden, vielleicht auch nur Teilstrecken der Fertigungsstraße und analysiert in der Qualitätssicherung wo nach nachgearbeitet werden muss. Deswegen werden sicher nicht alle Varianten gleichzeitig in einem Big Bang umgestellt - da können von einem alten NMC-60er Akku bis der erste LFP 58er Akku durchläuft Wochen vergehen - in denen vielleicht nur einzelne Vorserienteile durch laufen. Aber in der Zeit läuft dann sicher schon der alte später umzustellende 79er vom Band oder umgekehrt. Da ja auch der ID.3 vom selben Band läuft kann man auch damit noch abwechseln.
Man wird aber sicher nicht das Risiko einer Big-Bang Umstellung aller Modelle gleichzeitig eingehen, dass die gesamte Produktion still steht, weil sich vielleicht dann doch herausstellt, dass irgend ein Teil zwei Millimeter nicht passt oder ein Roboter etwas schief zusammen baut. Die Mitarbeiter wollen ja auch noch auf geänderte Details eingelernt werden und diese werden sicher nicht dafür ihren Urlaub opfern wollen ("soviel zu wird immer in den Werksferien umgestellt").
Zumindest meine naive Vorstellung.