Beiträge von Blueskin

    Ach, die zahlen alle ziemlich gut. :)

    Ich meinte nicht die Bezahlung der Mitarbeiter, sondern die Gesamt-Ressourcen.

    Wer weiß, vielleicht wäre auch schon vieles besser, wenn die Entscheider mal ihre eigenen Autos fahren würden...

    Das glaube ich auch :P


    Da gibt es garantiert Menschen, die das alles besser können. Wenn aber auf diese Menschen nicht gehört wird oder sie keine Entscheidungsgewalt haben, passiert eben Mist.
    In Summe kann man es dann tatsächlich nicht.

    Ich meinte das auch "in Summe".

    Die digitale Demenz in Deutschland spielt VW hier echt in die Karten. Wenn man nicht weiß, was gut geht oder wie gut es sein kann, weiß man auch nicht, was schlecht ist.

    Ich kenne Born-Fahrer, die sind total Happy. Radio Schlagerparadies läuft, das Navi wird nicht genutzt und eine App wurde nie installiert. Man muss nicht schalten und beim Rückwärts fahren piept es. Toll.

    Dort im "MeinID"-Forum kommt das vor allem - aber nicht nur - von (anscheinend) deren Berufskollegen, die sich ellenlang in Erklärungen ergehen, wieso die Programmierer gar nicht anders können und "eigentlich" alles klappen müsste. Und wenn nicht, dann keinesfalls ihretwegen.

    Wenn man denen glauben würde, müsste das bei BMW, Mercedes, Hyundai etc. eigentlich auch nicht gehen dürfen 8o

    Hinzu kommen noch die Menschen, die ihre eigene Kaufentscheidung "verteidigen" und die Probleme nicht wahrhaben möchten. Auch das ist menschlich.

    O. T. (sorry) :

    Das sind sowieso schon seit vielen Jahren in diversen Foren meine absoluten Favoriten! ;)

    Bei jeder Kritik kommt wie aus der Pistole die "Abwehr-Trilogie" :

    - MEIN Auto funktioniert absolut problemlos

    - Andere Hersteller haben auch Probleme / Kein Modell ist fehlerfrei.

    - Ihr Hater wollt nur das Auto ("unseren Liebling") schlecht machen.


    Im Klartext: "Da ICH mich für dieses Modell entschieden habe, kann es gar nicht schlecht sein, denn dann hätte ICH ja einen Fehler gemacht und das kann ICH nicht zugeben. "

    Auf dieser Basis wurden aber auch schon seit Jahrzehnten in vielen Branchen bei den absurdesten Geschäftsmodellen die Kunden ohne viel Zutun bei der Stange gehalten.

    Bei meinen bisherigen 11 Neufahrzeugen gab es bei 10 nach der Bestellung überhaupt keine Zwischenmeldung; ich habe aber auch nie nachgefragt.

    Da kam jeweils lediglich der Anruf "Ihr Auto ist jetzt da. Wann wollen Sie es abholen?"

    Nur in einem Fall gab es eine mehrmonatige Lieferverzögerung, welche aber rechtzeitig angekündigt wurde. Da gab es halt ab dem ursprünglichen vereinbarten Lieferzeitpunkt einen für mich kostenlosen Leihwagen und nach 4 Monaten hieß es wieder "Ihr Auto ist jetzt da. Sie können es am Freitag abholen." Selbst da habe ich nicht zwischendurch nachgefragt.


    Mehr Gedöns brauche ich persönlich auch gar nicht. Es war mir immer völlig schnuppe, ob und wann eine Fahrgestellnummer erteilt wird, oder wann die Kiste geplant oder gebaut wird oder die linke hintere Seitenscheibe eingesetzt wurde. ^^


    Jetzt beim Born war es nur deshalb etwas anderes, weil es diese nicht unerhebliche Modelljahres-Thematik gibt und ich fälschlicherweise die Möglichkeit einer vorzeitigen Zwangszulassung im Juni befürchtet hatte.

    Selbstverständlich liegt so ein BMW i4 auch preislich über dem Born. Er ist aber auch ehr vergleichbar mit einem ID.7, der dann preislich gar nicht so weit weg ist...

    Zum Preis-Unterschied :

    Diese ganze bessere Funktionalität von Auto und App wäre ja wahrscheinlich auch bei einem BMW i1, i2 oder i3(neu) gegeben - wenn es sie denn gäbe!


    Da müsste sich VW/Seat/Cupra seeeehr warm anziehen! Bisher haben sie Glück, dass BMW in der "Born"-Klasse bezüglich Größe und Preis nichts anbieten kann, sonst wäre das Flottengeschäft m. E. weg.... und die Privatkunden mit Ausnahme der "Ich bin schon immer VW/Seat/Cupra gefahren"-Scheuklappisten auch.


    Für mich sieht es so aus, als würden in Europa auch in diesem Bereich die besten Köpfe zu BMW oder Mercedes gehen und die anderen Hersteller müssten sich mit dem "Rest" begnügen.

    Ich meine damit nicht nur die Programmierer, sondern auch diejenigen, die darüber die Entscheidungen treffen, welche - auch finanziellen - Ressourcen wofür eingesetzt werden.

    Wenn es so dermaßen nicht funktioniert wie bei VW/Seat/Cupra in den vergangenen Jahren, ist es meiner Meinung nach einfach Unfähigkeit.

    Egal, ob seitens der Programmierer oder der Entscheider oder beiden.

    Zumindest kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dort zwar die Möglichkeit besteht, eine gute Performance abzuliefern, aber irgendjemand sagt "Och nööö, heute nicht. Heute machen wir spaßeshalber wieder Müll!"

    Sie können's einfach nicht! (Auf die Melodie aus Asterix und Obelix "Sie sieht mich einfach nicht" gesungen :S )


    P.S.: Echt witzig finde ich, dass im "MeinID"-Forum z. T. vehement verteidigt wird, dass dort bei VW eine super Arbeit gemacht wird - insbesondere seitens der Programmierer - und die ganzen Probleme anscheinend völlig unvorhersehbar vom Himmel fallen und für niemanden lösbar wären. 8o

    Das kommt daher, dass bei VW/Cupra und anderen Herstellern (vor allem mit Agentur-Modell) kein prozentualer Nachlass über den gesamten Kaufpreis gegeben wird, sondern eine fester €-Betrag. (Der wird dann "Umweltbonus" oder ähnlich genannt.)

    Dieser wird beim Leasing quasi wie eine Sonderzahlung einkalkuliert und reduziert die monatliche Rate überproportional.

    Allerdings ist der Betrag mit dem Grundmodell "verbraten" und wirkt sich daher auf weitere Ausstattung nicht mehr aus.

    Bei einigen Herstellern ist es sogar noch schlimmer und manche Sonderausstattungen werden als Vollamortisation eingerechnet, d.h. ohne Restwert-Kalkulation. Das treibt die Rate dann richtig in die Wolken.

    Ist halt auch wieder so ein Angebot, gemacht für den "Ich lade eigentlich immer zu Hause an der Wallbox, will aber auf der EINEN Urlaubsreise im Jahr auch nicht mehr bezahlen als vorher mit dem Verbrenner" - Kunden.

    Oder auch für dauerhafte Autobahnkilometer-Fresser.


    Was ich für diese Anwender aber - neben der Möglichkeit von Plug&Charge und einer physischen Karte - auch als einen Vorteil gegenüber Ionity-Passport sehe, ist die große Abdeckung. Hier könnte man zur Not, wenn man aufs Geld schauen möchte, an "Fremdstationen" zum Abzock-Preis nur soviel nachladen, dass es wieder zum nächsten ionity-standort reicht. Man würde also auch ohne andere Ladekarte zumindest nicht "stranden".


    Sobald man jedoch öfter, aber nicht unbedingt regelmäßig außerhalb der Reichweite unterwegs ist, müsste man entweder das Rein-raus-Spiel dauernd spielen oder man lässt das 5,99-Abo laufen und "verschenkt" das Geld in Monaten ohne Nutzung. :( (Das ist halt das grundsätzliche Problem der Abo-Tarife)

    So nu aber - hat endlich mal einer ein MJ 25, der ein MJ 24 bestellt hat und teilt Infos und Fotos. Das würde so viele Spekulationen beenden :D

    Nicht unbedingt!

    Denn noch kann meines Erachtens niemand vollständig ausschließen, dass bei einer Bestellung eines "MJ24.2" auch in den kommenden Tagen/Wochen genau das ausgeliefert wird.

    Z.B. wenn das Fahrzeug noch vor KW25 produziert wurde und noch bis zur Auslieferung im Auslieferungslager, beim Transporteur oder beim Händler "herumsteht".

    Dass da andere zwischenzeitlich schon ein MJ25 erhalten haben, gibt keine 100% Gewissheit.

    Zumal ja anscheinend gewürfelt wird, ob und welche Emails man von Cupra zum Stand der Dinge erhält ("Welcome to the tribe" etc.)

    Im "MeinID" - Forum hat bisher auch noch niemand von der Auslieferung eines MJ25-ID3 geschrieben (wenn ich da nichts überlesen habe) Auch aktuell werden da noch MJ24 ausgeliefert,obwohl die Produktion seit KW25 umgestellt ist.

    Als weiss niemand wollte war das die kostenlose Farbe. Wo alle dann weiss wollten wurde es das mausgrau. Alles Marketing, das man eine aufpreispflichtige Farbe bestellt. Demnächst wird es Babydurchfallbraun.

    Kurz gesagt : Wenn die aufpreisfreie Farbe zu gut ankommt bei den Kunden, hat der Hersteller einen Fehler gemacht und muss korrigieren, damit wieder Geld für aufpreispflichtige Farbe fließt.


    Oder glaubt jemand, dass die verschiedenen Farben tatsächlich unterschiedlich große Kosten für den Hersteller verursachen? Lackiert werden muss die Karre sowieso und das ist im Fahrzeug eingepreist.

    (Heutzutage hat ja auch Nicht-Metallic-Lack i.d.R. einen Klarlack-Überzug)

    Der Aufpreis richtet sich vor allem nach der voraussichtlichen Begehrlichkeit bei den Kunden.

    Zwecks Farbe:

    ....

    Und dass man das Grau so oft sieht liegt eher nicht daran, dass das alle so schön finden. Das wird einfach ne Preisfrage sein, gerade beim Leasing sind die Aufpreise oft recht hoch, dass Leute einfach drauf verzichten sich ihre bevorzugte Farbe zu konfigurieren.

    Ja, das stimmt mittlerweile.

    "Früher" war das beim Leasing nicht so wild, da wurde bei den meisten Herstellern der prozentuale Rabatt durchgängig gegeben. Oder sogar - z.B. bei BMW - die Wahl der Standardfarbe mit einem etwas schlechteren Leasingfaktor belegt.

    Mittlerweile gibt es bei vielen Herstellern - insbesondere im Agentur-Modell intern einen festen Betrag als Nachlass. Der ist mit der Basis-Version quasi "verbraten" und alle weiteren Optionen - also auch die Farbe - werden der Berechnung ohne Nachlass zugrunde gelegt und treiben die Leasingrate überproportional in die Höhe.