Ist schon ok, man weiß ja vorher was man kauft.
Mittlerweile weiß man es, ja. Die ersten Monate gab es da aber natürlich noch keine Erfahrungen. Und auch damals noch den sagenhaften Mythos, dass das Update mit regelmäßigen OTA-Updates ja laufend verbessert wird.
Aber dass die größten Probleme (langsame Bedienung, Bugs, langsames Laden, fehlende Batterieheizung etc.) eigtl ohne großes Facelife oder so jetzt gelöst oder zumindest deutlich verbessert wurden, kriegt man gar nicht so leicht mit - finde ich etwas schade, glaube der Born/ID.3 könnte deutlich besseres Image haben wenn das bekannt wäre
Das ist natürlich ein schöner Zielkonflikt. Denn wenn der Hersteller die teils massiven Verbesserungen stark bewerben würde, würde er gleichzeitig die gebrauchten Modelle deutlich weniger Interessant machen. Das würde wiederum den Händlern (und Seat Deutschland als Verkäufer von Neuwagen) überhaupt nicht gefallen.
Weil was soll man da sagen? "Kaufen Sie einen ganz neuen Born, hier sind Software und Ladeleistung nicht mehr schlecht"?
Mal davon abgesehen, dass auch dies negativ aufgefasst werden könnte.
("Wenn die quasi neuen Born jetzt schon technisch veraltet sind, wer verspricht mir, dass es mit den aktuellen Modellen in zwei Jahren nicht auch so ist?")
Haben die neuen Borns dafür zusätzliche Hardware? Soweit mir bekannt haben wir den Akku auf 9-12 Blechkästen im Unterboden verteilt. Nicht das geeignete Setup für ein Wärmefluid. Die Zellchemie kann ja nicht "angesteuert" werden. Wird da einfach eine Art zusätzlicher Kurzschlußstrom generiert oder gibt es ein externes Heizsystem? Vielleicht weiß das Jemand?
Auch die "alten" Born haben eine integrierte Batterieheizung. Die wurde bis Software 2.x auch bei Plusgraden automatisch dauerhaft angesteuert. Trieb den Verbrauch dann in die Höhe, war aber für die Ladung toll.
Mit 3.x wurden die Einschaltschwellen dann geändert: https://www.meinid.com/wiki/en…atteriethermalmanagement/
Es ist also möglich gewesen, die Steuerung der Batterieheizung per Softwareupdate zu ändern. Theoretisch gesehen sollte es also (ohne weitere Details zu kennen) auch möglich sein, die Batterieheizung via Softwareupdate manuell ansteuerbar zu machen.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich dadurch Änderungen bei den Verbrauchswerten (WLTP etc.) ergeben und ggf. weitere Steuerungslogiken implementiert werden müssen.
Müsste man aber alles entwickeln und kostet natürlich Geld. Wie man aber merkt, wurde die Softwarepflege der Bestandsfahrzeuge scheinbar ziemlich eingestampft.