Beiträge von cprbrn

    was ist das denn wieder für eine schwachsinne Aussage ! :rolleyes:


    Natürlich ist die bestehende TPI für das MY2025 nicht gültig, denn sie beschreibt das Problem für das MY2022 und den hier bestehenden SWV.

    Die Abhilfemassnahme funktioniert also nicht beim MY2025, da der zu flashende Parametersatz für eine SWV3.x und nicht SWV5.x passt.

    Gleiches gilt für die TPI beim Lenkradheizungsproblem. Auch diese gilt nicht für das MY2025, es wird sogar ausdrücklich erwähnt.

    Wie dies VW-Intern reguliert wird und wie eine exakte TPI zu welchem Fahrzeug/Modell zuzuordnen ist weiß ich nicht.


    Gemeint war damit, dass Fahrzeuge, die das Werk frisch verlassen, noch immer Fehler haben, die bereits bekannt sind und für die es bei Bestandsfahrzeugen bereits Lösungen gibt.
    Es aber für eben genau diese neuen Fahrzeuge keine direkte verfügbare Lösung gibt.

    Aber "wieder sinnfrei draufhauen" kennen wir ja...!

    Wie sinnfrei es ist, ist denke individuell zu betrachten.

    Ich sehe es so:


    1.) Die Fahrzeuge des Herstellers haben ab Werk Mängel z.B. im Bereich der Software. Kann passieren, haben fast alle.


    2.) Der Hersteller liefert (nach längerer Zeit) Lösungen für diese Probleme aus. Vielleicht auch nur, weil einige Menschen eifrig "draufgehauen" und auf eine Problemlösung bestanden haben.


    3.) Mittlerweile gibt es eine Überarbeitung des Fahrzeugmodells. Neue Software, teils neue Komponenten etc.
    Noch immer wird dieses Modell ab Werk aber mit bereits bekannten (und ja sogar behobenen) Fehlern ausgeliefert.

    Was technisch dahintersteckt weiß ich nicht. Ich würde aber vermuten, dass weiterhin identische oder fast identische Hard- und Softwarekomponenten eingesetzt werden, die genau diese Fehler verursachen.


    4.) Für diese Fehler gibt es aber (für das Modell) noch gar keine Lösung. Es beginnt das gleiche Drama, welches andere Betroffene schon vor Jahren mitgemacht haben.


    Als Außenstehender frage ich mich da: Was zur Hölle ist im Bereich Produkt- und Qualitätsmanagement schief gelaufen, dass so etwas überhaupt passieren kann? Wo ist der Lerneffekt? Warum wird intern nicht geprüft, ob bereits bekannte Fehler aus der Vergangenheit nicht wieder auftreten?


    Ist es dem Hersteller einfach egal? Hat man das QM einfach aufs nötigste heruntergespart?


    In den Tiefen des VW-Kosmos mag dies aus welchen Gründen auch immer vielleicht ja alles sinnvoll und korrekt erscheinen.
    Und wenn es nachher die Schuldzuweisung an Zulieferer XYZ ist, der irgendeine Steuerungssoftware verkackt hat.

    Das Endergebnis ist aber: Auch nach Jahren rollen noch Autos vom Band, die bereits bekannte und eigentlich gelöste Fehler haben.
    Mir fällt keine Begründung ein, die diesem Umstand als akzeptabel oder gerechtfertigt darstellen würde.

    Zunächst einmal ist die Aussage an sich ja schon widersprüchlich. Die Räder werden nicht auf den gleichen Radius gezwungen. Sondern es gibt (wie im Satz davor) unterschiedliche Radien.

    Außerdem gibt's beim Born vorne keine Achse, die die Räder antriebsseitig miteinander verbindet....

    Vermutlich einfach unglücklich ausgedrückt.


    Ein klassisches "Radieren" (ggf. inkl. Vibration) gibt es beispielsweise dann, wenn die Lenkgeometrie bei starkem Einschlag die unterschiedlichen Radien nicht mehr ausreichend ausgleicht. Insbesondere bei Reifen mit großer Auflagefläche gibt's dann durch die Bodenhaftung ein spürbares ruckeln. Außerdem hat man bei breiten Reifen natürlich einen größeren Unterschied beim Radius zwischen Innenseite und Außenseite.
    (Sehr vereinfacht ausgedrückt.)


    Geht natürlich z.B. zu Lasten des Reifenverschleiß und Komforts. Da es aber im Regelfall nur bei langsamen Geschwindigkeiten und bei Einparksituation vorkommt, ist dies der Kompromiss zu beispielsweise schmaleren Reifen oder breiteren Radhäusern für mehr Lenkwinkel.


    Ein weitere bekannte Ursache für Vibrationen hat mit der Lenkgeometrie und den Rädern/Reifen eigentlich gar nichts zu tun. Dies die Vibration des Motors der Lenkunterstützung ("Servolenkung"), welche bei schnellem Drehen des Lenkrads aus größeren Lenkwinkeln entsteht. Dafür gibt es schon längere Zeit eine Softwareanpassung, die auch funktioniert. Ist hier auf den vorherigen Seiten gut beschrieben.

    Wenn das MJ25 dieses Problem (genau wie die Lenkradheizung) auch noch hat, die TPI hierfür aber nicht gültig ist, wäre dies natürlich wirklich peinlich und traurig.

    Ohne Memory, braucht man nur Endschalter oder erkennt über den Strom das sie in den Endlagen sind. Sprich billiger.

    Mit Memory brauchst du auch eine Methodik um die Ist-Position zu erkennen und auch die Soll-Position anzufahren. Spricht teuerer.

    Korrekt. In den 90ern gab es bei Mercedes auch oft zwei Ausführungen: "Dumme" elektrische Sitze und Sitze mit Memory.

    Die hatten dann Potentiometer oder Impulsgeber und eine extra Steuerelektronik.


    Wobei sich der Mehrpreis für die benötigte Technik rund 30 Jahre später vermutlich sehr in Grenzen hält.

    Trotzdem geht's in der Automobilindustrie teilweise um Centbeträge. Außerdem ist auch viel Produktpolitik dabei. Die Submarke Seat/Cupra "darf" nicht besser sein als die Hauptmarke VW. Daher werden irgendwo bewusst Abstriche gemacht. Das war schon immer so.


    Dass diese Maßnahmen nicht unbedingt der Kundenzufriedenheit dienen sieht man auf dem Bankkonto nicht so schnell.

    Insbesondere wenn die preisliche Differenz zwischen den Marken auch geschmolzen ist.


    Zu den Profilen:

    Vielleicht hat man ja Glück und irgendwann kommt ein Update, welches die Logik der Profile verbessert. Erst einmal werden aber wohl die ID-Fahrzeuge dran sein.

    Hey!


    Ich empfehle Dir, den Fall ordentlich zu dokumentieren (Wann ist es wo passiert? Wie oft? Ggf. Fotos/Videos) und das Fahrzeug schnellstmöglich in eine Werkstatt zu bringen.


    Es geht hier nicht um ein "hoffen, dass dieses Zeitfenster groß genug ist", sondern um ein ernsthaftes Sicherheitsproblem. Das muss behoben werden. Die nächste und letzte Fahrt vor der Reparatur sollte in die Werkstatt gehen.


    Ich stelle mir das ziemlich unlustig vor, wenn es z.B. auf einem Bahnübergang oder einer Kreuzung passiert.

    Meiner Meinung nach dürfte das Auto auch nicht so hart abbremsen, wenn z.B. ein Defekt beim Schaltkontakt der Türschließung besteht. Soweit ich weiß ist dieser nämlich nicht redundant ausgelegt.


    Ähnliche Erfahrungen mit einer vermutlich anderen Ursache findet man hier:
    Plötzlich Vollbremsung, Verabschiedungsmelodie und Parkbremse eingelegt

    Vibrationen immer noch da und Lenkradheizung bei Stufe 1 so heiß, dass man es nach wenigen Minuten nicht mehr anfassen möchte.

    Unverständlich. Für die Lenkradheizung gibt es definitiv eine Softwaremaßnahme.


    Tipps:

    1.) Werkstatt wechseln

    2.) Mängel schriftlich anzeigen und Frist für die Mängelbeseitigung setzen. Mit Rückabwicklung drohen.

    Ich hoffe da hängt noch irgendetwas schief, es kann ja nicht sein das ich als Zusatznutzer nicht vorklimatisieren oder den Ladestand überprüfen kann.

    D.h. meine Frau müsste mich kontaktieren bevor Sie von der Arbeit losfährt, das ich die Vorklimatisierung anstossen soll, echt jetzt Cupra?

    Der Workaround ist meinen Login zu verwenden, naja mit Datenschutz hat es VW ja eh nicht so.

    Da hängt nix schief. Das ist so. Seit vielen vielen Jahren.
    Wird auch im ID-Forum lang und breit diskutiert.
    Für die ersten ID gibt's jetzt wohl endlich ein Update, um die Profilfunktionen auf einen Stand von.. Naja 2018 zu heben:
    https://www.meinid.com/thread/8364-we-connect-vw-connect-erweiterte-rechte-für-angemeldete-gastnutzer-und-hauptnutz/?pageNo=1


    Ob und wann das für Cupra kommt? Man weiß es nicht.



    Beim (glücklicherweise) Leasing des Borns bin ich davon ausgegangen das eine "ordentliche" Benutzerverwaltung Stand der Technik ist um mal VW zu zitieren.

    Ich/Wir können uns damit die nächsten 2 Jahre arrangieren, aber das hätte ich in einem modernen BEV wirklich nicht erwartet.

    Der "Stand der Technik" ist leider hoch individuell. Bei anderen Herstellern ist der Stand, dass man das Profil mit dem Schlüssel verknüpfen kann und das Auto automatisch die Sitzposition anfährt, alle Displayeinstellungen einrichtet, die Klimatisierung einstellt und die Navi-Ziele und letzten Fahrten synchronisiert.
    Wenn man mehrere Fahrzeuge des gleichen Herstellers hat übrigens sogar synchronisiert über die Cloud!

    Nun. Und der Stand bei VW ist, dass man beim Einsteigen auf ein Profil-Icon drücken muss und es quasi eigentlich gar keine sinnvoll nutzbaren Profile gibt.
    Und wenn der weitere Nutzer zuletzt gefahren ist, kann der Hauptnutzer (soweit ich weiß) nicht einmal mehr die Standheizung via App starten.
    Ironischerweise ging das damals in schon längst nicht mehr gebauten Fahrzeugmodellen alles mal.


    es scheint bei BEV's immer (mehr) Mängel zu geben

    Kann ich so nicht bestätigen. Sehe das vielmehr je Hersteller. Man merkt direkt, welche Konzerne sich frühzeitig und sinnvoll mit dem Thema Software und Konnektivität beschäftigt haben.


    Ggf. schreibe ich da nochmal einen Vergleich aus Nutzersicht, da die Eindrücke der Unterschiede Born - #1 noch recht frisch sind.

    Sehr gerne! Echte Praxisberichte sind immer gut.


    kein Kauf eines BEV's, nur noch Leasing

    Zumindest bei Neuwagen. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt's teilweise hingegen richtige Schnäppchen. Wenn man ein klassisches Zweitfahrzeug für Fahrten im Umland braucht, gibts hier echt gute Deals.

    Ich habe auch ne Weile gebraucht um zu Realisieren das 99% der Born-Käufer das Fzg aufgrund des Aussehens und der zu gewissen Zeiten attraktiveren Preisgestaltung im Vgl zum ID3 gekauft haben.

    ..und nicht weil sie ein "dynamisches/sportliches" ,im Bezug auf Handling, Fzg möchten...

    Die Diskussion gab es schon ein paar Mal hier..

    Ja. Die Zeiten, in denen "Cupra" noch für das sportliche Topmodell stand und eine entsprechend interessierte Zielgruppe hatte sind vorbei.

    Mittlerweile ist es vielmehr ein "Joa, sieht besser aus als der ID". Bei den Verbrenner-Modellen ja ähnlich.


    Auch beim VZ ist es vielleicht teilweise eher ein "war im Leasing nur ein bisschen teurer, dafür sind die Felgen und die Sitze aber schöner".

    In der Elektro-Welt sind die reinen Leistungsdaten ja auch nicht auf dem Niveau anderer Fahrzeuge. Trotzdem sind die Werte natürlich super und weit über dem Durchschnitt.


    aber wer einen VZ fährt sollte ganz selbstverständlich mal selbst durch die Menüs klicken. Es sei denn er hat kein Interesse , dann ist der VZ aber auch das falsche Auto.

    Das ist woanders aber auch so. Gibt genug AMG-Fahrer, die eigentlich nur wissen, wie man die Auspuffklappen vor der Eisdiele auf macht. :)

    Und manche kaufen ein sportliches Topmodell vielleicht halt wirklich nur wegen der Optik. Aber ist es "das falsche Auto", nur weil jemand nicht weiß wie man das ESP-System deaktiviert? Weiß nicht. In diesem Fall dann vermutlich auch besser, dass man es nicht weiß. :)

    Naja ich schätze das die App Rezensionen eher darauf zurückzuführen sind das diejenigen die unzufrieden sind eher eine Rezension schreiben als die bei denen alles funktioniert

    Apps anderer Hersteller haben 4,7 Sterne bei 160.610 Bewertungen.

    Daran sollte es also nicht unbedingt liegen.


    Und wenn man sich mal den Inhalt der Bewertungen anschaut fragt man sich, wie das zu den Sternen passt:

    IMG_4216.png


    Es ist mir ein Rätsel.