Beiträge von cprbrn

    es kommt doch "Gateway timeout" das ist nicht die App - die ist da unschuldig

    Ich denke rainmaker meint hier mit "die App" allgemein die Software und Infrastruktur zur Fernsteuerung des Fahrzeugs.

    Ein bisschen was kann die App da aber schon für. Die hat nämlich seit schon immer keine nutzerfreundliche Fehlerbehandlung sondern spukt einfach wahllos was aus. Mal mehr, mal weniger technisch.

    Besser wäre eine Anzeige wie "aktuell gibt es Probleme an der Infrastruktur. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an einer Lösung. Sorry dies das".

    Schau mal wie viele Seiten dieser Thread schon hat... und du meinst tatsächlich es wird sich was ändern mit der APP. Ich bin halt schon von der Trauerphase in die Sarkasmusphase eingetreten 8o Habe mir angewöhnt darüber zu lachen :D . Sonst müsste ich den ganzen Tag lang weinen ;( und meine Born, den ich wirklich mag :love: wieder abgeben.


    So long, nimms einfach gelassen. Es wird sich nichts ändern.

    Der letzte Satz trifft es recht gut. Es ist seit 5 Jahren schon so. Ja klar, die Ausfälle werden weniger. Aber ein Anstieg in Sachen Stabilität und Funktionen ist quasi nicht zu erkennen.


    Theoretisch müsste man den neuen D Chef von Seat mit Beschwerdemails zumüllen wegen

    der verkackten App. Nur wenn einer der Herren belästigt wird , könnte mal dran gearbeitet werden MIT Ergebnis.

    Ich fürchte, dies wird nichts bringen. Solange man gut Autos auf den Markt bekommt sind die verärgerten Kunden erst einmal egal. Nachhaltig ist das natürlich nicht, weil ein verprellter Kunde möglicherweise in ein paar Jahren lieber zu einem anderen Hersteller wechselt.

    Wenn bis dahin Vorstand, Chefs und sonstige Köpfe schon wieder ausgetauscht sind, kann einem das natürlich als verantwortliche Person egal sein.

    Oh je. Damit kannst Du Dich ja mit ähnlichen Erfahrungen hier einreihen:
    Wandlung/Rückabwicklung und Mängel - Informationsaustausch


    Hat der Verkäufer (also Seat Deutschland) denn dem Rücktritt bzw. der Rückabwicklung offiziell zugestimmt? Hast Du das schriftlich?


    Das Unternehmen scheint mit dem neuen Agenturmodell in Kombination mit der Produktqualität noch immer organisatorische Probleme zu haben.


    Ich Drücke die Daumen, dass die ganze Sache für Dich am Ende nur Zeit und Nerven und kein Geld gekostet hat.

    Vom ID.Buzz kenne ich noch die Funktion der Navigation bei Manövern und eine Fahrspurempfehlung. Glaube bei einkommenden Anrufen und bei Sprachbedienung passiert auch noch was.

    https://www.volkswagen-newsroo…sassen-kommunizieren-6963

    Ich denke nicht das die Datenmenge das Problem ist. Ich tippe auf die Anzahl der maximal möglichen Sessions am Webserver, bzw. die rechtzeitige Freigabe eben dieser. Das wäre durch einfache Konfiguration lösbar, sofern der Zugang exklusiv für die App zur Verfügung steht. Ist das (wie so oft bei VW) shared und es gibt Anwendungen die eine lange "alive"-Zeit benötigen, dann müssen erst alle ins Boot geholt werden.

    Ja, irgendwas in der Richtung wird es sein können. Die Datenmenge sollte nicht das Problem sein. Allerdings kann so ein Server immer nur eine gewisse Anzahl (paralleler) Vorgänge verarbeiten. Irgendwann (bzw. meist ziemlich schnellI) braucht man also irgendeine dynamische Lastenverteilung. Total normal. Genau wie ein sinnvolles Caching (idealerweise schon auf den Clients), um die Gesamtlast zu reduzieren.


    Wenn die Softwarearchitektur eine solche Skalierung aber nicht oder nur sehr schwer zulässt oder es interne Bottlenecks gibt (z.B. ein internes, zentrales IAM) ist der Ofen schnell aus. Wenn die Software nicht skalierbar ist, kann man das Problem irgendwann nicht mehr mit immer mehr Hardware "lösen".
    Leider wird letzteres jedoch viel zu häufig gemacht, da es zunächst funktioniert und meist die einfachste Möglichkeit ist.


    Eine weitere Maßnahme wäre auch eine clientseitige Kontrolle der Serververfügbarkeit. So könnte man nicht nur bessere Fehlermeldungen ausgeben "Es gibt aktuell technische Problem, wir arbeiten daran.", sondern auch die Anzahl an Requests durch ungeduldige "Aktualisierer" stark reduzieren.
    "Aktuell keine Serververbindung möglich. Nächster Versuch in 120 Sekunden.".


    Ansonsten kann es schnell zu Kettenreaktionen kommen. Durch viele parallele Aktualisierungsversuche (viele Menschen versuchen gleichzeitig immer wieder den Status neu zu laden) schießen die Requests in die Höhe und zwingen ggf. noch weitere Komponenten in die Knie.

    Du scheinst ja ein richtiger "IT Profi" zu sein

    Ja, ich mache das beruflich.


    kennst von VW die komplette Infrastruktur? Weißt wann die Ihre Updates oder Migrationen machen schon "seit vielen Jahren"

    Nein, kenne ich nicht. Aber ich habe bereits 2020 einen E-Auto von Seat gefahren. Daher kenne ich den Werdegang der digitalen Dienste genau wie fl95 aus persönlichen Erfahrungen ganz gut.

    Der Wagen konnte übrigens sogar schon 2020 die Verbrauchswerte in der App anzeigen:

    IMG_0798.png

    Genauso wie regelmäßige Fehlermeldungen, wenn man die Heizung starten wollte:

    IMG_4137.png


    Hast kein Profil ausgefüllt, kein Born bekannt, kein Bestellverlauf ...

    Muss man ja auch nicht.

    Ich selbst bin übrigens ehemaliger Born-Fahrer. Selbst fahre ich keinen Born mehr. Allerdings helfe ich noch einigen Bekannten und Kollegen, die einen Born oder ID fahren.


    Wahrscheinlich fährts du so nen amerkanischen Schrotthaufen alias Muskmöhre und bist nur neidisch auf unsere Borns. Bleib bitte lieber in deinem Schrotthaufenforum - Danke.

    Puh, jetzt wird es aber ziemlich emotional. Aber nein, ich fahre keinen Tesla (warum sagt man nicht einfach sachlich den Namen des Unternehmens?) und würde es auch aktuell aus diversen Gründen nicht machen wollen.


    Ich fahre weiterhin überzeugt elektrisch, allerdings ein Fahrzeug eines anderen deutschen Herstellers.


    Ich sehe es vielmehr so: Wenn es Probleme gibt (und die gibt es!), sollte man diese offen und ehrlich ansprechen. Und wenn sich diese Probleme nicht lösen, darf man dies auch gerne wiederholen.


    Probleme zu ignorieren, schönzureden oder nicht anzusprechen bringt doch nichts.

    Es wäre doch sicherlich im Sinne vieler Born-Fahrer, wenn sich die Software und Infrastruktur weiter verbessert und zuverlässiger wird. Und das kann nur der Hersteller.

    Noch einen schönen Tag.

    Seltsamerweise bricht die Funktionalität immer dann zusammen, wenn flächendeckend Frost (oder Hitze) ist und jeder vorklimatisieren will. :cursing: Eindeutig unzureichende Server Infrastruktur von VW. Ist bei mir jetzt der 5. Winter mit VW APP (Citigo-E, Cupra Born). Allerdings bin ich dieses Jahr von weiteren Ausfällen wie Innenheizungsdefekt (22/23) und Batterieheizungsdefekt (23/24) verschont.

    Es wird wieder wärmer. Dann geht die APP wieder....

    Achim

    So seltsam ist das gar nicht, Du hast es Dir selbst erklärt. Mehr Kälte = Mehr gestartete Standheizungen = Mehr Nutzerzugriffe = Crash.

    Und ja, das Muster kann ich auch schon seit vielen Jahren erkennen.


    Schuld ist da aber nicht das Wetter, sondern die vermutlich ziemlich vermurkste Serverarchitektur. Wir reden hier ja auch nicht über zehntausende parallele 4K-Videostreams, sondern um ein paar lächerliche Steuerbefehle.
    Vermutlich ist jeder Seitenaufruf des Forums hier ressourcenfressender.

    Es scheitert leider wirklich noch immer an den Basics.

    Heute zum ersten Mal kein vorklimatisieren möglich. Der Button und auch Daten mal wieder NICHT VERFÜGBAR . Echte Stümper sind da am Werk.

    Zum ersten Mal? Oder zum ersten Mal mit dem neuen Born?
    Da die Backend-Infrastruktur ja (soweit ich weiß) identisch ist, sind dort keine Verbesserungen zu erwarten.


    Dass es an kälteren Tagen durch die stärkere Nutzung (Standheizungen werden eingeschaltet) vermehrt zu Downtimes kommt war 2023 auch schon so.

    (Vielleicht müsste dort mal jemand einen Load-Balancer einrichten, der auf die Wettervorhersage reagiert. :-))


    Könnte ja sein, dass ein Entwickler hier mitliest :/

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. :) Wobei es sinnvoller wäre, dass ein Produktmanager oder eine noch höhere Instanz mitliest.
    Nicht überall haben die Entwickler die Freiheiten, die sie für ein gutes Ergebnis benötigen würden...

    Ist schon ok, man weiß ja vorher was man kauft.

    Mittlerweile weiß man es, ja. Die ersten Monate gab es da aber natürlich noch keine Erfahrungen. Und auch damals noch den sagenhaften Mythos, dass das Update mit regelmäßigen OTA-Updates ja laufend verbessert wird.


    Aber dass die größten Probleme (langsame Bedienung, Bugs, langsames Laden, fehlende Batterieheizung etc.) eigtl ohne großes Facelife oder so jetzt gelöst oder zumindest deutlich verbessert wurden, kriegt man gar nicht so leicht mit - finde ich etwas schade, glaube der Born/ID.3 könnte deutlich besseres Image haben wenn das bekannt wäre

    Das ist natürlich ein schöner Zielkonflikt. Denn wenn der Hersteller die teils massiven Verbesserungen stark bewerben würde, würde er gleichzeitig die gebrauchten Modelle deutlich weniger Interessant machen. Das würde wiederum den Händlern (und Seat Deutschland als Verkäufer von Neuwagen) überhaupt nicht gefallen.

    Weil was soll man da sagen? "Kaufen Sie einen ganz neuen Born, hier sind Software und Ladeleistung nicht mehr schlecht"?
    Mal davon abgesehen, dass auch dies negativ aufgefasst werden könnte.

    ("Wenn die quasi neuen Born jetzt schon technisch veraltet sind, wer verspricht mir, dass es mit den aktuellen Modellen in zwei Jahren nicht auch so ist?")


    Haben die neuen Borns dafür zusätzliche Hardware? Soweit mir bekannt haben wir den Akku auf 9-12 Blechkästen im Unterboden verteilt. Nicht das geeignete Setup für ein Wärmefluid. Die Zellchemie kann ja nicht "angesteuert" werden. Wird da einfach eine Art zusätzlicher Kurzschlußstrom generiert oder gibt es ein externes Heizsystem? Vielleicht weiß das Jemand?

    Auch die "alten" Born haben eine integrierte Batterieheizung. Die wurde bis Software 2.x auch bei Plusgraden automatisch dauerhaft angesteuert. Trieb den Verbrauch dann in die Höhe, war aber für die Ladung toll.


    Mit 3.x wurden die Einschaltschwellen dann geändert: https://www.meinid.com/wiki/en…atteriethermalmanagement/


    Es ist also möglich gewesen, die Steuerung der Batterieheizung per Softwareupdate zu ändern. Theoretisch gesehen sollte es also (ohne weitere Details zu kennen) auch möglich sein, die Batterieheizung via Softwareupdate manuell ansteuerbar zu machen.


    Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich dadurch Änderungen bei den Verbrauchswerten (WLTP etc.) ergeben und ggf. weitere Steuerungslogiken implementiert werden müssen.

    Müsste man aber alles entwickeln und kostet natürlich Geld. Wie man aber merkt, wurde die Softwarepflege der Bestandsfahrzeuge scheinbar ziemlich eingestampft.