Beiträge von cprbrn

    Puh. Ganz so einfach wie vor 20 Jahren ist das alles nicht mehr.


    Ein Tausch von Steuergeräten geht nicht so einfach, diese müssen angelernt werden.

    Nach dem Lösen von Verbindung zwischen elektronischen Komponenten sind teilweise Fehler im Fehlerspeicher hinterlegt, die mit einem Diagnosetester gelöscht werden müssen. Dies betrifft insbesondere sicherheitskritische Komponenten wie alles im Bereich Airbag, den Assistenzsystemen etc.


    Wenn im Bereich der Stoßstange etwas gemacht wurde, muss möglicherweise der Radarsensor neu kalibriert werden. Auch das geht nur mit dem entsprechenden Equipment.


    Mein Rat: Gebt den Wagen in eine Fachwerkstatt und lasst das alles prüfen und beheben. Dies dient auch Eurer eigenen Sicherheit.

    Ohne Raspberry oder dedizierten linux-server eigens für die Spielerei zu betreiben.

    Das wird schwer. Da es im VW-Konzern ja bis heute scheinbar keine dokumentierte API gibt, sind alle bestehenden Lösungen/Adapter mehr oder weniger inoffiziell.
    Und ob man irgendeinem Online-Dienst (sollte es ihn geben) unkontrolliert Zugang auf alle Fahrzeugdaten und Funktionen geben sollte? Weiß ja nicht.

    Du wirst Dir also selbst etwas basteln müssen. Beispielsweise mit Home Assistant.

    Inzwischen gibt es dermaßen viele skills oder Erweiterungen durch dritte für jeden Toaster, ohne wieder zu treten aber bei den Teslas gab es softwareseitig quasi alles was keiner braucht.

    Korrekt. BMW hat z.B. sogar einen offiziellen Alexa-Skill. Wer an den Bereich Software höhere Erwartungen hat, ist meiner Meinung nach mit einem Cupra/VW/Skoda Fahrzeug nicht gut beraten. :(
    Das ist kein "Treten" sondern einfach nur die Wahrheit.

    Mein Rat: Nimm Dir keine Probleme an, die Du eh nicht lösen kannst.

    Direkt das Gespräch suchen. Wenn das nicht hilft: Ordnungsgemäße Fristen setzen und alles rückabwickeln.


    In Sachen Steuergeräten und Software kann quasi nur die Werkstatt weiterhelfen.

    ...und auch dann nicht immer, da sie nur die Updates einspielen kann, die sie bekommt. Es gibt diverse Born-Fahrer, die seit über 1,5 Jahren auf Updates und Fehlerbehebungen warten. So viel zum Thema Qualität bei der Software.

    Jaaaa, auch diese "Kleinigkeit" wird gerne mal unter den Tisch gekehrt, wenn jemand belehrend schreibt "Da hättest Du den Akku bis unter 7% runter fahren müssen". (Ebenso wie der Umstand, dass es nicht lustig ist, wenn man dann im Winter mit den für die Ladung optimierten <10% einige Km vor dem anvisierten Ladestop in einen Stau gerät)


    Wenn man dann noch den guten Tipp berücksichtigt, dass man "selbstverständlich" nur Ladeparks mit mehr als 4 Ladepunkten anfahren soll, um Wartezeiten zu vermeiden und noch die (je nach eigenen Ladetarifen) günstigen Anbieter favorisiert, wird die Luft ziemlich dünn.

    Danke. Genau so sieht es aus. Es wird oft so getan, als wenn genau passend zum SoC unter 10% eine freie und funktionsfähige Ladesäule auf magische Art und Weise auftaucht.
    Das ist aber nicht so.

    Die Realität ist, dass man auch mal mit höherem SoC laden muss oder zumindest laden sollte. Ganz ohne Reserven im Winter auf die Autobahn zu fahren ist nicht clever.
    Man fährt ja auch nicht mit quasi leerem Tank auf die Bahn. Ist schließlich auch zurecht strafbar, wenn man dann liegenbleibt.


    Dein Born mit neuem Modelljahr hat ja immerhin die Vorkonditionierung. So kann man auch bei höherem SoC akzeptable Ladeleistungen erzielen. Das geht mit den "alten" Born nicht.

    Kommt bei Mini/ BMW ziemlich selten vor, ich hatte es in den inzwischen fast vier Jahren Nutzung vielleicht drei mal, dass ich die Daten selbst nachpflegen musste.


    Mal schauen, wie das ab nächstem Jahr mit dem Born wird…. X/

    Wenn Du aus dem BMW-Universum kommst, schraub' Deine Erwartungen an die Software in Sachen Funktionsumfang und Stabilität besser schonmal langsam herunter.

    Ich will absolut keine Vorfreude verderben, aber es ist definitiv ein anderes Level.
    Mehrstündige Ausfälle der App-Server gab es auch 2024 noch mehrfach. Gerne dann, wenn der erste Schnee fällt und alle die Standheizung starten wollen.

    Mit dem neuen Modelljahr und der Software 5.x gibt es aber schon eine massive Verbesserung und eine Chance, dass die Software stetig aktualisiert wird.

    Hm, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Da werden doch in irgendwelchen Logs die Daten stehen. Die heutigen Autos sind fahrende Computer. Das sollte ja selbst bei der Entwicklung interessant sein. Aber ich lasse mich gerne eines Anderen belehren.

    Ist aber so.
    https://github.com/thomasesmith/vw-car-net-api

    Die MQB-Plattform kann es übrigens. die MEB-Plattform aber nicht.

    Die heutigen Autos sind fahrende Computer.

    Korrekt. Zumindest von der Hardware. Was man dann aber aus dieser Hardware macht, hängt von der Software ab.

    Und wie es um die Softwarekompetenzen des VW-Konzerns steht ist ja kein Geheimnis.
    So gut, dass man schon wieder das Ruder herum reißt und den Bereich erneut neu auslagert: https://www.electrive.net/2024…n-software-joint-venture/, https://www.businessinsider.de…en-autobauer-ueberzeugte/.

    Hoffen wir mal, dass die aktuellen Modelle (Software 5.x) dennoch eine bessere Softwarepflege erfahren als die Modelle mit Version 3.x.

    Tronity bietet zudem die Möglichkeit, ein steuerrechtskonformes Fahrtenbuch zu führen. Geht natürlich auch händisch- die App macht das jedoch weitestgehend automatisiert.

    Achtung, aufpassen! Tronity schneidet die Daten nur mit. Mehr als SoC, Kilometerstand und Position bekommt der Dienst quasi auch nicht. Darüber wird dann der Verbrauch hochgerechnet.

    Dies funktioniert aber alles nur, solange die Server zuverlässig laufen. Wenn diese (mal wieder) ausfallen, hat man auch in Tronity eine Datenlücke.

    So oder so ist die reine Verbrauchsberechnung auch nicht unfassbar genau.


    Warum braucht man das?

    Es ist schon sehr praktisch, wenn man die eigenen Verbrauchsdaten und Fahrtstrecken rückwirkend einsehen kann. Oder auch die Ladekosten.
    IMG_3409.pngIMG_3410.png


    Außerdem kann man so beispielsweise sehen, wie der eigene Verbrauch im Vergleich zu anderen identischen Modellen im Land ist.
    Dem Hersteller können solche (anonymisierten) Daten auch helfen, Verbrauchsangaben praxisorientierter zu gestalten. Außerdem helfen die erfassten Daten beispielsweise der Lade- und Routenplanung, um präzise Berechnungen durchzuführen.


    Schade, dass solcher Service in der Cupra- App nicht vorhanden ist.

    Das Hauptproblem ist, dass das Auto diese Daten scheinbar gar nicht übermittelt. Die Verbrauchs- und Ladedaten werden gar nicht erst vom Auto bereitgestellt.

    Mit AC off meinte ich das alles ausgeschalten war, auch die Heizung

    Auch dann ist der Verbrauch mit Blick auf die Durchschnittsgeschwindigkeit relativ normal. Je nach Wetterlage, Bereifung und Topographie.
    "Normal" heißt nicht, dass der Verbrauch gut ist. Andere Fahrzeuge verbrauchen bei identischen Bedingungen weniger.


    Zudem hat man mich auf den Reichweitenrechner auf Cupra official verwiesen.

    Jap, der lügt leider. Dies sehe ich auch als großes Problem an. Die Autohäuser beratend unwissend bzw. unzureichend. Die Reichweitenangaben des Herstellers sind viel zu optimistisch und praxisfremd.

    Dass die herstellerseitig angegebenen Reichweiten nicht hinkommen, ist mir natürlich beim Kauf bewusst gewesen. Dass ich unter noch herbstlichen Bedingungen allerdings kaum an die 200 km schaffe, ist traurig und für mich inakzeptabel. Mal schauen, was die Werkstatt dazu sagt.

    Die Werkstatt wird dazu nichts sagen können, außer "ist halt so". Technisch ändern kann man wenig, außer vielleicht kleinere Felgen und schmalere Reifen.


    Restladestand bei Ankunft an der Säule lag bei 10%. Immerhin hat er die ersten Minuten mit fast den vollen 120 kW geladen.

    Sei froh. Ich hatte im Winter bei -1 Grad auch schon Ladestopps, bei denen ich 50 statt 30 Minuten laden musste.
    IMG_8285.jpg


    (Und nein, ich hätte den Akku nicht noch leerer fahren können. Der nächste Schnelllader auf der Strecke war ca. 50km entfernt.)

    Zusammengefasst: Der (alte) Born ist kein wirkliches Streckenauto. Erst recht nicht mit kleinem Akku.


    SKBorn wenn du solche Strecken öfters fahren musst, sehe ich ehrlicherweise zwei Optionen:

    1.) Damit leben, dass man kurz vor dem Ziel auf der Strecke laden muss.

    2.) Ein anderes Auto wählen.

    So weit kommts noch. Dann kann VW die Daten nicht mehr weiter verkaufen damit Drittanbieter dir wieder ein App Abo andrehen können. Die Daten sind ja da, aber sicher nicht für den Fahrzeugeigentümer.

    (sagt einer der kein Tronity Kunde mehr ist aber Home Assisant nutzt.)

    Nein, die Daten sind nicht da. Das ist ja das Traurige.

    Tronity rekonstruiert sie nur, indem der Dienst live „mitschneidet“ und via SoC und Kilometerstand den Verbrauch berechnet.


    Da kann man quasi nichts verkaufen. Da keine Daten vorliegen. Nicht einmal sinnvolle Daten wie der Verbrauch.

    Der wäre übrigens (anonymisiert) sehr gut, um den Realverbrauch zu ermitteln.