Ist das so etwas wie ein unveränderliches Naturgesetz, dass System-Entwickler über Jahre hinweg die (Sicherheits-)Lücken in ihren eigenen Programmen nicht entdecken, aber irgendwelche Hacker schon?
Und dass deren Berufskollegen das als völlig normal ansehen?
Ich frage mich das ernsthaft!
Ich bin jetzt mal sehr direkt: Sorry, aber du hast absolut keine Ahnung, enttäuschenderweise aber auch kein Vertrauen in die Menschen, die es deutlich besser wissen als Du.
Eine Software ist nie fertig und nie 100% sicher. Das gesamte Umfeld unterliegt einer extremen Dynamik. Außerdem gibt es auch nicht "DIE SOFTWARE", sondern jedes System der Welt basiert irgendwie auf anderen Systemen. Es kann also sein, dass es eine Sicherheitslücke in einer Komponente gibt, die man nutzt, selbst aber nicht entwickelt hat.
All dies ist NORMAL. Digitale Evolution.
Denn auch die (zugeben wenigen) ITler in meinem Freundeskreis schwurbeln bei dem Thema immer gewaltig herum und "Sicherheitslücken" scheinen quasi gottgegeben fester Bestandteil jeglicher Programme zu sein.
Dann geh doch mal tief in Dich und überlege, ob ALLE Fachkräfte in dem Bereich falsch liegen und Du als absoluter Laie recht hast.
Oder ob es nicht doch in Wahrheit umgekehrt ist.