Beiträge von cprbrn

    Schon klar, ne Rakete ist der Corsa mit 115kW/260Nm nicht. Lässt aber trotzdem alle Verbrenner stehen an der Ampel.

    Nein, das lässt er sicherlich nicht.

    Es liegt schlichtweg daran, dass das Auto passend "zu wenig" Leistung hat, um ein Stempeln/Durchdrehen der Räder zu erzeugen.

    Meiner Meinung nach sind die Leistungen z.B. in einem Golf GTI für einen reinen Frontantrieb schon zu hoch. Je nach Leistungsgewicht ist ein Heckantrieb bzw. Allrad ab +-250PS durchaus sinnvoll.

    JA, ich vermute zum Leidwesen von VW müssen ..... Die API wurde ja geschlossen bzw. gibt es Zugang nur mehr für zahlende Kunden. Da hat VW eindeutig den "Mehrwert" erkannt. Es hat ja lange geklappt (also technisch wäre es möglich) und der Zugang über die API war 10mal schneller und stabiler als über die Cupra App.

    Welche andere Regelungen in anderen Ländern gelten, kann ich nicht beurteilen. Allerdings wenn ich bedenke, dass der VIN Checker aus Australien mehr Infos liefert .....

    Da sieht man leider mal wieder, was im Fokus steht: Dort jedenfalls nicht der Kunde, sondern die Erfüllung der rechtlichen Vorgaben.
    Umweltfreundliches Ladeverhalten? Unterstützung der Digitalisierung? Alles egal.


    Ja - 2.) Shame on you, VW. - kann ich verstehen und VW soll dann bitte nicht über die rückläufigen Verkaufszahlen jammern. To big to fail ?? Man wird sehen.

    Ich bin jedenfalls heilfroh, dass mein aktuelles Auto einfach eine dokumentierte API hat und einen MQTT-Datenstream bereitstellt. Bewusst beworben für eine Integration in Smart Home Systeme etc.

    Mit dem neuen Polo und Softwareversion 6 hatte ich erst wieder Hoffnung. Aber der Umgang im Bereich API EU Data-Act zeigt mir mal wieder: Im Bereich Software und Digitalisierung läuft weiterhin eine Menge schief.

    Ich erwarte mir daher bei meinem neuen Born dieselbe einwandfreie Funktionalität. Und wenn der Akku vom iPhone leer ist geht es ganz einfach indem man das Handy beim Born-Türgriff ranhaltet und es sperrt auf.

    Ich möchte deine Erwartung etwas dämpfen. BMW hat da ungefähr 6 Jahre mehr Erfahrung als VW, die es jetzt erst einführen.
    Mit (anfänglichen) Problemen sollte man also rechnen.

    Allerdings sind die digitalen Schlüssel tatsächlich noch exotisch und nicht unbedingt ausgereift. Können prinzipiell jederzeit aufgrund von SW Problemen im Handy ausfallen.

    Naja, BMW hat das seit vielen Jahren. Wenn man ein iPhone hat, funktioniert es sogar noch wenn der Akku leer ist.

    Aber klar, bei einem Smartphone-Ausfall kann man nicht mehr fahren. Als Backup hätte man dann noch die Uhr am Arm.

    Die KI meint:

    Nein, für Produkte und Dienste, die ausschliesslich in der Schweiz genutzt werden, gilt der EU Data Act grundsätzlich nicht – selbst dann nicht, wenn der Hersteller oder Anbieter eine EU-Firma ist. [1, 2]

    Moment. Heißt das, dass VW die "Schnittstelle" nur bereitstellt, weil sie es müssen, und nicht weil sie den Mehrwert erkennen?
    Würde ja bedeuten, dass der Rest der Welt (Nicht-EU) jetzt gar keine Fahrzeugdaten mehr empfangen kann.

    1.) Danke EU!

    2.) Shame on you, VW.

    Es verstößt nunmal gegen den Digital Markets Act, seine Marktbeherrschung zur Unterdrückung des freien Wettbewerbs einzusetzen oder solche Praktiken mit Zwängen gegenüber Kunden zu unterstützen.

    Da stimme ich komplett zu. Wobei man da meiner Meinung auch nochmal zwischen veralteten Systemen und „Fremdsystemen“ unterscheiden muss.

    Hier gibts ja aktuell eigentlich zwei Baustellen.


    Und ja, teilweise ist es dumm, dass es mehr ums Prinzip als um die Technik an sich geht. Beispielsweise bei Haftungsfragen oder rechtlichen Vorgaben. Aber das gehört nunmal leider dazu.


    Und obwohl ich durchaus gerne bastle, bin ich absolut überzeugter und zufriedener Apple-User.

    Jedes Gerät wurde bisher länger mit Updates versorgt, als ich es je besessen habe. Alles funktioniert.

    Wenn’s im Umfeld Probleme mit dem Smartphone gab, dann war dort zu 90% hinten kein angeknabberter Apfel drauf.


    Im beruflichen Kontext genau so. Welche Geräte Stressen? Irgendwelche Android-Krücken mit Browser-Engines aus dem 19 Jahrhundert.

    Das ist ähnlich schlimm wie zu Zeiten des Internet-Explorers vor über 15 Jahren.


    Ich möchte aber auch nich den klassischen Glaubenskrieg entfachen.

    Bevor ich ein vom Hersteller verdrehtes Android mit integrierter Datenkrake nutzen würde, würde ich auch lieber eine andere Distribution installieren.


    Und wenn sich mehr Hersteller (egal ob von Smartphone oder Auto) besser um die Softwarewartung kümmern würden, würden solche Diskussionen auch gar nicht erst entstehen.

    Die ganze Welt der vernetzten Computer funktioniert so. Alle Clouds.

    Nicht korrekt. Gibt noch so Dinge wie VPN, IP-Whitelists etc.


    Und was hat das App-Thema jetzt mit dem Mobilfunk zu tun?

    Du wirst nie verstehen, dass Google hier das Problem ist und jeder der wie VW/Cupra in deren Hintern steckt.

    EOT.

    Dann aber auch Apple, weil die bieten eine ähnliche Technologie an.

    Nur dass Apple-Geräte hier aus bekannten Umständen deutlich seltener Probleme durch Inkompatibilitäten hat.

    Aus der IT Sicherheit schonmal nicht.

    Aber ganz sicher kommt sie daher.

    Härtung der API. Defense in Depth.

    Statt sich nur auf eine Maßnahme zu verlassen, geht man das Thema gestaffelt an.


    U.A schließt man die Anfragen aus, die gar nicht von den eigenen Anwendungen kommen. Dann gibts noch die Verifizierung, Rate-Limits, Verschlüsselungen etc.


    Geht auch nicht nur um Sicherheit, sondern auch um Stabilität.


    Google und Apple bieten Technologien an, um diese Schutzmaßnahmen umzusetzen.

    Alte Systeme oder Geräte mit Fremdsoftware sind ausgeschlossen.


    Bei den alten Systemen sind wir uns hoffentlich einig, dass diese ohne aktive Wartung ein Sicherheitsrisiko sind.

    Und bei der Fremdsoftware werden keine zusätzlichen Ressourcen für alternative Sicherheitsmechanismen eingesetzt, da die von Google bereitgestellte Technik dort nicht funktioniert.


    Ist schade, aber letztendlich auch eine wirtschaftliche Entscheidung.


    Ja stimmt. Bei der Realitätsverweigerung und Buzzword Bingo auf unterster Manager Ebene machen Fachgespräche wirklich keinen Sinn.

    Ich bin Softwareentwickler und entwickle u.A. Systeme (unter macOS), die dann auf Linux Servern laufen. Auch mit Schnittstellen und so.

    Für den einen ist es ein Buzzword-Bingo, für den anderen sind es Fachbegriffe.


    Ich weiß, wie anstrengend Menschen sein können, die sich nur ultimativ auf ein System einschließen. Genau anstrengend finde ich aber die Menschen, die in ihrer Bubble aus eigenen Entwicklungen leben und nicht verstehen, warum Oma Erna auf ihrem Smartphone nicht einfach den Kernel selber patched und Opa lieber Windows 10 statt Gentoo benutzt.


    Weiterhin bin ich auch kein Fan von den Softwareergebnissen, die man von Cupra so bekommt.

    Die Änderung der Mindestanforderungen kreise ich ihnen nicht an.

    Man hätte es aber deutlich vorher sinnvoll kommunizieren können. Am

    Besten Monate vorher in der App.


    Dann gibt’s auch keine blöden Überraschungen.

    Und das ist tatsächlich quasi ein unabänderliches "Naturgesetz"?🤔 (Ehrliche Frage!)

    Ja, denn Software unterliegt (zum Glück) einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Man kann es aber auch auf greifbare Dinge anwenden.


    Vor vielen Hundert Jahren war z.B. so ein Türschloss der heiße Scheiß:
    Gemini_Generated_Image_kzf8h4kzf8h4kzf8.jpg

    Irgendwann haben sich dann Menschen damit befasst, diese Schlösser zu knacken. Also haben wiederum andere Menschen noch sicherere Schlösser gebaut. Die wiederum geknackt worden sind.


    Resultat? Heutzutage gibts irre mechanische Türschlösser, die mit der Urform im Mittelalter nur noch wenig zu tun haben.
    Und selbst bei diesen geht es nicht um "unknackbar", sondern um "wie schwer ist es und wie lange dauert es, das Schloss zu knacken?"

    Mehrere Generationen später würde der Schlossherr vermutlich so etwas einbauen lassen:
    Gemini_Generated_Image_n63mspn63mspn63m.jpg



    Mit Software ist es nicht viel anders. Man kann sie nur nicht anfassen. Und die Schlüssel sind nicht aus Metall, sondern bestehen aus Einsen und Nullen.


    Okay, also System EAhv (Ein Anderer hat's verbockt.)


    Das ist natürlich wirklich blöd, wenn man sich drauf verlassen hat (oder verlassen musste), dass die Basis/alle Komponenten okay sind.


    Das Prinzip gibt es auch in der Finanzbranche, wenn mal wieder ein "jetzt aber wirklich fast beinahe sicheres" System Kundengeld vernichtet - oder besser gesagt einem anderen Besitzer zugeführt - hat. 8)

    War dann halt blöd, wenn der Fondsmanager geglaubt hat, dass zugrunde liegende Objekte/Index/andere Fonds okay sind. Pech für den Kunden, aber leider unvermeidbar 😉

    Auch das ist in vielen Fällen nicht anders.

    Nehmen wir mal an, Du baust ein Haus. Alles ist toll und Du wohnst da total glücklich drin.

    Plötzlich stehst Du morgens in der Küche und entdeckst einen fetten Riss in der Mauer. Der geht durchs gesamte Haus. Draußen sind sogar schon Steine aus der Fassade gefallen.

    Was ist passiert? Tief unter Deinem Haus ist ein alter Bergbaustollen zusammengebrochen. Das Bergwerk hat schon vor vielen Jahren das Abbaugebiet aufgegeben und die Strecke sich selbst überlassen.


    Wer ist jetzt Schuld? Das Bauunternehmen, welches Dein Haus gebaut hat? Das kann ja nichts dafür, dass plötzlich die Erde wackelt. Oder vielleicht doch, weil sie hätten wissen müssen, dass das Haus in einer Bergbauregion gebaut wird? Oder vielleicht Du selbst, weil Du es ebenfalls hättest wissen können?
    Oder ist das Bergwerk schuld, weil sie sich nicht ausreichend um die Sicherung gekümmert haben?

    Oder erwartest Du als Besitzer, dass das Bauunternehmen über Jahre das Fundament hätte ausbauen müssen, um der Situation entgegenzuwirken?

    Das Bergwerk ist hier der Anbieter des Smartphones, der Bauunternehmer ist der App-Anbieter.

    Man stelle sich jetzt vor, die versammelte Ärzteschaft sagt dann "Ja, das ist halt so, da können Sie als Laie nicht mitreden. Hätten Sie eben in ein anderes Krankenhaus gehen müssen. " (Und ich dachte doch echt, die Tierklinik sei eine gute Wahl🤪)

    Und genau deshalb finde ich es wichtig, dass man Dinge hinterfragt und umgekehrt eigenes Wissen weitergibt.
    Ein "ich weiß es besser" trifft oft genauso auf Ablehnung wie ein "ihr habt doch alle keine Ahnung".

    Dazu reichen gültige Zugangsdaten. Außer der eigene Kunde ist der Feind und man will verhindern, dass er an die eigenen Daten und Funktionen kommt. Ups...

    Nein, das reicht nicht aus.


    Wenn man z.B. sicherstellen will, dass es erst gar nicht bis zur Authentifizierung kommt, benötigt man weitere Maßnahmen.

    Dies dient der Sicherheit und Systemstabilität. Hat auch irgendwann rechtliche Gründe für irgendwelche Sicherheitsvorgaben.


    Also eine Scheinlösung aus der Marketingabteilung um Monopole zu zementieren.

    Diese Lösung kommt sicher nicht aus dem Marketing. Es wurde vielmehr entschieden, dass man die von Systemanbieter bereitgestellten Sicherheitslösungen nutzt.

    Hier geht es auch darum, Verantwortung weiterzugeben bzw. diese Verantwortung gar nicht erst anzunehmen.


    Jemand aktualisiert sein Betriebssystem nicht oder der Hersteller stellt keine Updates mehr bereit? -> Nicht das Problem des Anbieters.

    Jemand nutzt eine Android-Version, welche so nicht vom Smartphone-Hersteller ausgegeben worden ist oder die Plattform zur App-Bereitstellung (Google Play Store) nicht nutzt/umgeht? -> Nicht das Problem des Anbieters.


    Irgendwo ist halt mal Schluss.

    Wenn man ein eigenes System auf den Smartphones installiert, sollte man sich bewusst sein, dass es möglicherweise Inkompatibilitäten gibt. Selbst dann, wenn diese nur organisatorischer/rechtlicher Natur sind und nicht technisch begründbar sind.