Beiträge von cprbrn

    Die Software tester sind wir. Ist doch viel kosten effizenter wenn man den Kunden das testen lässt das Auto ist doch schon gekauft :P

    Mit dem Unterschied, dass sie die gemeldeten Fehler irgendwie nicht beheben.

    Andere Hersteller bieten übrigens Testprogramme an, bei denen man als technisch versierter Endkunde teilnehmen kann.

    Für die Teilnahme am Test gibt es Geld, für jeden gefundenen Fehler (inkl. Layout- und Rechtschreibfehler) auch als Belohnung. Dabei ist es unerheblich, ob ein anderer Tester den Fehler schon gefunden hat.

    Bei Cupra gibts sowas meines Wissens nach nicht. Vielleicht fürchtet man auch einen finanziellen Schaden durch die Ausschüttung der Belohnungen. :)

    Ist ein Bug. Habe meinen Wagen gerade mal einen knappen Monat und knapp 2000 km auf dem Tacho und die App zeigt seit dem Update „Bitte Inspektion durchführen lassen“

    Da sieht man mal wieder, wie gut man Software im Jahr 2026 testet…

    Im September 2027 ist die Meldung bei mir weg, und das Leasingfahrzeug auch! Version 5.4 seit 09/2025 noch kein Update bekommen. Ist wirklich schwach für ein Deutsches Fahrzeug. Das nächste wird wahrscheinlich kein Deutsches Fabrikat mehr!

    Mein BMW i4 wurde 12/2023 gebaut und hat seitdem um die 8-10 echte OTA Updates erhalten. Aktuellster Softwarestand aus März 2026 (für die Betriebssystemversion.)
    Alle Updates wurden innerhalb von 30 Minuten installiert und vorher über die App angekündigt.
    Für Karten und Installierte Apps gibts fast im Wochentakt neue Updates. Selbstverständlich kann ich in der App und im Fahrzeug die aktuelle (echte!) Systemversion sehen und auch Infos zum Update begutachten.

    Bitte nicht immer von schlechten Erfahrungen eines deutschen Herstellers auf alle deutschen Fabrikate schließen.
    Es ist halt primär der VW-Konzern, der im Bereich Software und Digitalisierung unterdurchschnittlich abliefert.

    Stellantis und diverse andere Anbieter aus dem Ausland machen da auch keinen tollen Job. Aber es sollte ja nicht der Maßstab sein, sich nach unten zu orientieren...

    Bis VW Software kann dauert es wohl noch Jahre wobei angeblich die 6.0 gut sein soll.

    Ich verstehe nicht, wie solche "Gerüchte" immer zustande kommen. Es sind grade mal ein paar Wochen die ersten Autos mit 6.0 unterwegs. Es gab noch kein einziges OTA-Update, keine Langzeiterfahrungen, nichts. Nur weil ein System jetzt nicht mehr wie ein Steinzeit-PC reagiert, ist es noch lange nicht gut.
    Davon abgesehen gibts auch schon die ersten Meldungen mit Displayausfällen, Fehlermeldungen bei der Fahrassistenz und und und.

    Ob man jetzt wirklich die Kurve bekommen hat, wird man erst in einigen Monaten sagen können. Wenn es (wirklich mal) OTA-Updates gab und Fehler schnell beseitigt wurden. Das ist nämlich seit über 5 Jahren so im VW-Konzern bisher nicht passiert, sondern wurde immer nur versprochen.


    Im Juni ist leasing vorbei und dann kommt wohl doch nichts deutsches.

    Auch da kann ich nur sagen: Es gibt mehr als nur den VW-Konzern in Deutschland.

    Ja stimmt, ich war auch kurz ernüchtert, aber dann nach weniger als 100 m - weg

    Ich hab erstmal geschriehen vor Freude.


    PS: gebt euren Händlern bescheid. Damit erspart ihr vielen Kunden die Frustration bei Abholung.

    Ich habe meinen schon angeschrieben.

    Mein Rat: Wartet erst einmal ein paar Tage ab. Möglicherweise hat man mit dem Werks-Reset auch nur irgendwo einen Fehlerzähler wieder auf 0 gesetzt. Und der Zähler erwirkt erst eine Warn/Fehlermeldung, wenn ausreichend Fehlereinträge vorhanden sind. (Fehlerquote über der normalen Toleranz).

    Haben sie dafür bei Cupra eigentlich eigene Infrastruktur?

    Oder ist das konzernweit das selbe Zeug?


    Haben ja noch zwei Skodas laufen. Da ist der Regelbetrieb bissel fluffiger, was die Rückmeldungen vom Auto angeht.

    Dafür steigt der Kram bei denen alle paar Wochen mal für nen Tag oder zwei ganz aus.

    Soweit ich weiß ist es die identische Basis, allerdings sind es verschiedene Instanzen und Softwarestände.

    Auch hier die Qualitätskontrolle zu bemängeln ist fraglich. Jeder OEM hängt nunmal an der IATF 16949 und kommt da auch nicht so leicht raus.
    Auch der Qualitätsprozess wird auditiert.

    Sorry, aber das ist aus ganz persönlicher Erfahrung absolut keine Garantie für ein fehlerfreies Produkt.
    Die Born im Jahr 2023 wurden mit folgenden Serienfehlern ausgeliefert:

    - Die Lenkradheizung erhitze sich auf über 60 Grad.

    - Bei DAB-Radio gab es Tonaussetzer/Knacken (bei Beats Audio).

    - Der Anmeldebildschirm stürzte relativ oft ab.

    - Das Abbiegelicht funktionierte nicht, wenn man einmalig über ca. 45 km/h gefahren ist und noch nicht angehalten hat. Somit schlechtere Sicht und Sicherheit.

    - Einstellungen setzten sich regelmäßig zurück.

    - Verselbstständigung des Dach-Bedienpanels, welches dann ungewollt den Service anruft oder das Licht einschaltet.

    - "Rubbeln" der Lenkung bei schnellen Lenkbewegungen.
    - (...)

    Viele dieser Fehler habe ich bereits in den ersten hundert Kilometern nach der Abholung in Wolfsburg bemerkt. Rückblickend habe ich daher ernsthafte Zweifel, wie es um die Qualitätssicherung des Herstellers steht.

    Von Problemen, die erst nach Monaten bis Jahren auftreten, rede ich da auch gar nicht. Sondern von Problemen ab Kilometer 0.

    Es gibt ja auch nicht nur "DIE" Qualitätskontrolle, sondern eine ganze Reihe an Maßnahmen, die kombiniert stattfinden sollten.


    Serienfehler wie die oben genannten sollten eigentlich schon auffallen, bevor das Auto so gebaut wird. (Und es war nicht schwer, diese Fehler zu finden!)

    Einzelne Bauteil- und Montagefehler sollten idealerweise schon vor der Fertigstellung im Werk auffallen. Spätestens beim Händler, welcher auch die Transportschäden checkt.

    Wenn ein Hersteller "kurz vor Feierabend noch mal eben" ein Auto ausliefert, kann er das gerne tun. Wenn dabei aber die Qualitätskontrolle auf der Strecke bleibt, sollte er es lieber sein lassen. Die Schuld auf den Kunden abzuwälzen finde ich falsch.

    Ich habe schon fast überall Fehler und Probleme erlebt. Gerissene Panoramadächer bei Cupra bei der Abholung, Lackeinschlüsse bei Mercedes, nicht korrekt eingeclipste Anbauteile bei BMW, falsch verbaute Innenteile (Farbe falsch) bei Seat.
    Das kann alles passieren, da man immer noch ein industrielles Massenprodukt kauft. Viele dieser Fehler können auch vor Ort behoben werden, oft sogar noch bei der Auslieferung.


    Allerdings habe ich (persönlich) noch nie so viele "Serienfehler" erlebt, wie beim Cupra Born. Da hätten auch nachträgliche intensivere Kontrollen nicht geholfen, da das Auto mit diesen Fehlern vom Band gelaufen ist.
    Das Problem mit der Verkehrszeichenerkennung scheint so ein Fall zu sein. Entweder es gab eine defekte Charge an Komponenten oder Zeiträume mit falscher Montage, oder es handelt sich tatsächlich wieder um einen Serienfehler, den man optimistisch mit einem Softwareupdate beheben möchte.


    Das ist alles ätzend. Man hat ein neues Auto, will sich eigentlich freuen und permanent wird die Laune von Fehlermeldungen und Problemen getrübt.

    Mein Rat ist daher: Bleibt hartnäckig, dokumentiert alle Fehler (Foto, Video etc.) und setzt schriftliche Fristen.

    Die ersten Wochen kann man sich ggf. noch arrangieren, wenn man die Hoffnung auf ein versprochenes Update hat. Spätestens nach einem halben Jahr reißt aber bei vielen Menschen berechtigterweise der Geduldsfaden.


    Man sollte da auch kein schlechtes Gewissen gegenüber des ach so armen Herstellers machen, der aktuell wieder mit Horror-Pressemeldungen um sich wirft.

    Denn die Ursache für Probleme seid nicht ihr als zahlende Kunden. Die Ursache ist schlußendlich mangelnde Produktqualität und Innovation bzw. ein unpassendes Verhältnis zwischen Preis und Leistung/Qualität.