Beiträge von Benni

    tosti

    Ich hätte da vier Vorschläge:

    1. Nach einem Austausch der Ladekabel muss die Säule nicht erneut geeicht werden. Bisher ist es wohl so, berichtigt mich, wenn ich falsch liege, dass nach der Reparatur die Säule neu geeicht werden muss, was die Reparaturzeiten enorm verlängert.
    2. Ich würde es nicht als einfachen Kabel-Diebstahl werten sondern in der Masse der Aktionen als einen Angriff auf die kritische Infrastruktur und entsprechend §316b StGB zur Anwendung bringen. Der Strafrahmen ist da ein ganz anderer als bei einem einfachen Diebstahl.
    3. Die Kabel führen dauernd, auch wenn nicht geladen wird, 800V DC.
    4. Das Kabel befindet sich in der Ladesäule und wird erst zum Laden freigebenen und aus dem Gehäuse der Säule gezogen.

    Da will man das allererste Mal an den Schnelllader, allein um das Handling mit den Ladekarten zu testen, also erst einstecken und dann die Karte vorhalten oder umgekehrt, und dann ist die Ladesäule sabotiert.


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    Kabel abgeschnitten… ||


    Läuft sowas unter „terroristischer Angriff auf die Infrastruktur „? Gestohlen wurde es ja nicht. :/

    Ich bin zu Cupra gekommen, weil der Händler in dem Seat-Autohaus, in dem ich gekauft habe, der erste war, der mich überhaupt wahrgenommen hat. So ist es nach 30 Jahren Audi ein „Konkurrenzprodukt“ geworden.


    Bei Audi stand ich 45 Minuten im Laden. Glaubt nicht, dass mich einer gefragt hat was ich da wolle. Die Verkäufer saßen im Stuhlkreis hinter einem Tisch und diskutierten ihre Wochenendplanung. Im VW-Autohaus war es das gleiche Spiel und beim ersten Cupra-Händler ebenso. Totales Desinteresse am Fahrzeugverkauf.

    Das wird bei deiner Strecke bestimmt abenteuerlich

    Das glaube ich gerne. Aber andererseits spare ich allein beim Treibstoff jährlich 4.000€ im Vgl. zum Diesel ein. Das ist dann der Familien-Sommerurlaub. Fußläufig von meinem Arbeitsplatz entfernt gibt es auch 22kW AC-Ladesäulen der Stadtwerke. Allerdings darf man dort nur maximal 4 Stunden stehen und nach dem Laden nur 15 Minuten. Nun kann ich als Berufsschulpauker schlecht aus dem Unterricht rausrennen, weil ich das Auto umparken muss.

    Hast Du mal die Wallbox vom Modus "PV-Überschuss Laden" auf "Schnellladen" umgestellt? Ich verwende zwar das Konkurrenzprodukt von SMA, aber wenn die Wallbox selbst beim Modus "Schnellladen" nicht mit dem PKW harmoniert, ist da grundsätzich etwas faul. Wichtig noch: Stelle die Wallbox erst auf "Schnellladen" um und stecke dann den Stecker des Ladekabels ins Auto.

    Hab den Hebel am Display und mein Born ist dank des großen Akkus auch ein 4-Sitzer. Auf der Rückbank gibt es nur zwei Gurte und in der Mitte ist eine kleine Ablagemulde.


    Hab für den Wagen mit 77kWh Akku 38k€ auf den Tisch gelegt. Ich denke, dass es noch die alte Version ist.

    Bist du bisher zufrieden mit dem Auto, fahre auch 90% Autobahn, aber eher nur 3x die Woche und ca. 90km am Tag, dazu halt sonstige Fahrten.

    Eigentlich bin ich wirklich zufrieden mit dem Auto. Auf den ersten 23.000km mußte ich bisher auch noch nie an den Schnelllader. Ich habe es nur einmal ausprobiert, um zu testen wie das Handling dort funktioniert, bevor es dann mit der ganzen Familie nach Neapel geht.


    Was mir bei dem Auto fehlt:

    1. Trotz 77/82kWh Akku ist die Kapazität grenzwertig klein. Ich lade morgens immer auf 90% auf und lasse den Wagen auch an der Wallbox vorklimatisieren. Am Ende des Tages komme ich immer mit 15-20% Restkapazität wieder zuhause an. Im Winter werde ich wohl auf 100% aufladen und meine Geschwindigkeit auf der Autobahn reduzieren müssen. Die Winterreifen (Michelin Alpin 7) haben ja auch einen größeren Rollwiderstand als die Sommerreifen (Conti Eco Contact 6). Was den Rollwiderstand angeht, habe ich keine Winterreifen mit A-Einstufung gefunden. Die Michelin Alpin 7 haben B und die Konkurrenz (inkl. Continental) haben C oder schlechter.
    2. Man kann nur mit 11kW AC laden. Wenn man da abends um 22:30 Uhr mit fast leerem Akku nach Hause kommt und der Wagen am nächsten morgen um 5:45 Uhr wieder mit 100% Akkustand abfahrbereit sein soll, ist das verdammt knapp. Da habe ich eine 22kW Wallbox in der Garage hängen und das Auto kann nicht einmal 22kW optional als kostenpflichtige Sonderausstattung. Diese kurze Nacht habe ich aktuell immer von Montag auf Dienstag. Montagsabends stehe ich vor einer Klasse der angehenden Maschinenbautechniker und am Dienstag unterrichte ich in der 1. Stunde die Fachinformatiker.
    3. Es gibt bei Cupra keine Anhängerkupplung mit der man auch wirklich etwas ziehen kann, also nicht nur für Fahrradträger sondern wirklich für Anhänger. Ich will gar keine großen Strecken mit Anhänger fahren, aber es ist schon bequem den Garten-Kram auf einem Anhänger zu transportieren und so den ganzen Dreck nicht im Auto zu haben.
    4. Die 18 Zoll Felgen stehen nicht mehr in den CoC-Papieren. Da muss ich jetzt wohl die 18 Zoll Cyclone Felgen mit den Winterreifen durch die Einzelabnahme jagen.
    5. Der Bordcomputer bootet recht langsam. Warum kann man den nicht bereits hochfahren wenn man das Fahrzeug aufschließt? Mein alter Audi a3 Diesel fing ja auch schon an vorzuglühen, wenn man das Fahrzeug aufgeschlossen hat. Ist der Computer einmal hochgefahren, ist er schnell genug.
    6. In der Navigation werden zwar die Ladesäulen angezeigt, es fehlt aber ein Betreiberlogo, so dass man sofort die Kosten des Ladens abschätzen kann. Die einzige Ausnahme sind die Aral Pulse Ladesäulen. Bei denen ist der Navigation kein Stecker zu sehen sondern das Pulse Logo. Warum kann das Navi nicht auch die Logos von EWE, Ionity, ... direkt in der Karte anzeigen?

    Ich wirklich jetzt vielleicht gehässig, weil die Liste so lang ist. Aber es hilft ja auch nicht alles in höchsten Tönen zu loben. Dann wissen die Ingenieure nicht wo sie noch einmal ran müssen beim Nachfolger.


    Irgendwie erinnere ich mich gerade an die IAA in Frankfurt vor etlichen Jahren, als BMW mit dem i3 vertreten war. Damals habe ich gefragt, ob der i3 modular aufgebaut wäre, so dass man in den Kofferraum ein weiteres Akku-Paket einschieben könne und in einem weiteren Schritt die Rückbank entnehmen und dafür ein drittes Akku-Paket einbauen könne. Ich stieß auf dem Messestand auf blanke Unverständnis.


    Daher an alle Händler:

    7. Schreibt die Akkukapazität in eure technischen Daten ganz nach oben. Mich interessiert die Reichweite, die ein Fahrzeug im Test unter unrealisitisch-optimierten Bedingungen erreichen könnte, nicht. Mich interessiert die Akkukapazität. Das ich mit einem Verbrauch von 22kWh/100km rechnen muß, weiß ich selber.


    Als ich den Born gekauft habe, bin ich zum lokalen VW-Händler: "Ich hätte gerne einen ID.3 mit großem Akku. Leider steht hier nirgendwo auf den Zetteln in der Windschutzscheibe die Akkukapazität."

    Antwort: "Also ID.3 haben wir zwei Dutzend hier stehen, weiße, graue, blaue, ... aber mit großem Akku haben wir nicht einen einzigen."

    Auf den Webseiten von VW, Audi, Cupra, ... das gleiche Spiel. Überall steht die Reichweite unter Laborbedinungen aber nirgendwo steht die Akkukapazität. Was soll das? Hat es VW als Hersteller aller dieser Marken wirklich nötig so ein Geschäftsgebaren an den Tag zu lagen und die technischen Daten zu verschleiern?

    Meinen Born habe ich am Ende in einem Autohaus 250km entfernt gekauft, weil dies der einzige Händler war, der bei Mobile.de direkt die Akkukapazität genannt hat.

    Die 300T km meinte ich auch eher ein Bezug auf das was die Hersteller sich heute so darunter vorstellen.

    Bei mir hat "damals" ein Satz Sommerreifen 120.000km geschafft (Michelin Primacy) und die Bremsen hatten beim Verbrenner eine ähnliche Standzeit. Mein letzter Wagen (audi a3 2,0 TDI) hat seine 500.000km sogar mit einer einzigen Kupplung geschafft. Ich fahre halt nach 5km auf die Autobahn, dann kam der 6. Gang rein, Tempomat 130-140 und dann lass ihn rollen...

    Beim Born ist es jetzt ähnlich. Ab auf die Autobahn und dann 110km Tempomat 140km/h, davor und danach jeweils ca. 5km Landstraße. Auf meinen 120km zur Arbeit habe ich ganze 4 Ampeln.