Beiträge von Benni

    Wie gesagt, man kann es machen, ich habe es über Putz auch gemacht. So lange da auch komplette Kabel bzw. Mantelleitungen inkl. Außenisolation drin liegen, sehe ich auch kein Problem. Das Problem ist, dass man innerhalb eines Kabelkanals auch einzelne Adern (ohne Außenisolation) verlegen darf. Auch darf man innerhalb eines Kabelkanals mittels Federzugklemmen (auch Wago-Klemmen genannt) Abzweige ohne weitere Isolation erstellen. Im Worst-Case liegt dann die Datenleitung mit ihrer (dafür zu) dünnen Isolation direkt an dem abisolierten Teil der Stromleitung an. In diesem Fall muss allein die Isolation der Datenleitung der hohen Spannung der Stromleitung widerstehen und dafür ist sie nicht ausgelegt. Daher ja auch der Behelf mit dem Kunststoffschlauch.


    Wie gesagt habe ich es auch zusammen verlegt, ich habe aber immer darauf geachtet, dass die Außenisolation des Stromkabels intakt ist.

    Es steht in der VDE 0100-520.

    —> https://www.elektrofachkraft.d…s-%20und%20Kabelverlegung


    Die Spannungsbereiche der Strom- und Datenkabel sind einfach unterschiedlich (Spannungsbereich I und II) und die Isolation der Datenleitung ist im Zweifelsfall nicht in der Lage der Spannung der Stromleitung standzuhalten. Darum dürfen beide nicht zusammen verlegt werden. Notfalls kann man die Isolation der Datenleitung auch mittels eines Kunststoffschlauchs erhöhen, wenn man z.B. mit dem LAN-Kabel in den Strom-Zählerschrank muss, um das Smart-Meter dort anzuschließen. Hager bietet hierfür extra Schläuche an, um die Isolation des Datenkabels auf 4kV zu erhöhen.


    —> https://hager.com/de/katalog/p…-fuer-datenleitung-1500mm

    Als ob die Wallbox, der Wechselrichter oder die Wärmepumpe auch verplombt wären.

    Andererseits können sie das Signal geben und dann direkt in den Echtzeitdaten sehen, ob das umgesetzt wird. Wie man das umsetzt kann eigentlich egal sein.

    So wollen sie aber am liebsten kommerzielle Lösungen erzwingen und ich wette, ich darf EVCC nicht selbst am EE-Bus anmelden. Dazu müssten sie ja mit mir reden und mir eine streng geheime Einmalnummer geben.

    Bei mir hängt am anderen Ende ein SMA Data Manager M dran, der hier das komplette Lastmanagement macht. Das Ding kann sogar direkt EE-Bus über TCP (ohne Relaisbox dazwischen), ist Made in Germany und ist sogar dafür zertifiziert, dass der dann alle Wechselrichter und Wallboxen steuert. Wenn ordentlich etwas vom Dach kommt (27kWp PV), können meine Geräte ja ruhig mit voller Leistung weiter laufen so lange ich meinen eigenen Strom verbrauche und nicht aus dem Netz ziehe, auch wenn gerade der Netzanschluss runtergereglt ist. Von mir aus könnte ich sofort §14a im kompletten Haushalt umsetzen inkl. Netz- und Anlagenschutz etc. etc. etc. ... Nur müßte dafür der Meßstellenbetreiber, der bei uns nicht einmal der Netzbetreiber ist sondern nur vom Netzbetreiber beauftragt wird, mit mir kommunizieren. Aber so lange es immer nur heißt: "Das sagen wir ihnen nicht, sie sind ja kein Elektriker (der im Installateursverzeichnis steht)", kann ich dann auch nicht weiter.

    dann muss man auf eigene Kosten eine zusätzliche verplombte EE-Bus Relaisbox installieren lassen

    Was soll denn der Quatsch? Da das andere Ende des Steuerkabels doch eh nicht verplombt ist, warum dann die Relaisbox verplomben?


    Ich habe selber ja vor einem knappen Jahr das gleiche Theater. Mein Netzbetreiber hat mir ohne Vorankündigung eine Relaisbox installiert, nur das Steuerkabel, das zu meinem hausinternen Lastmanager (SMA Data Manager M) geht, nicht angeschlossen. Selber anschließen kann ich es nicht, ist ja verplombt. Hätten sie mir vorab angekündigt, dass sie eine Relaisbox installieren wollen, hätte ich zu dem Termin das Steuerkabel gelegt. Aber in der Terminankündigung stand nur: "Zählerwechsel". Da stand nichts von Steuer- oder Relaisbox. Hab versucht bei der Telefonnummer, die auf der Ankündigung stand, anzurufen, um zu erfahren welche Arbeiten denn genau geplant sind. Antwort war: "Das geht sie nichts an, wie sind kein Elektriker."

    Ich will ja eine gesetzeskonform steuerbare Anlage, aber wenn das so läuft, wie soll man dass dann gewährleisten?

    Wenn ich privat 60tkm im Jahr fahren müsste würde ich mit über andere Sachen Gedanken machen wie ein Leasingangebot.

    Das ist halt die Kehrseite des Jobs "Berufsschullehrer". Bis man da wirklich einen Fuß in die Tür bekommt, ist man Mitte 30 und hat seine Familienplanung schon abgeschlossen. Und da das Modell der Hausfrauenehe heute nicht mehr Standard ist, kann man schlecht mit Frau und Kindern dem Arbeitsplatz hinterher umziehen.

    Letztlich auch immer eine persönliche Frage

    Das ist der Kern.


    Wenn ich an die Opportunitätskosten denke, sieht meine Rechnung z.B. so aus:


    • Bei einer Jahresfahrleistung von 50-60.000km müßte ich schon zwei Fahrzeuge mit jeweils 25-30.000km leasen bzw. finanzieren. Bei der Fahrleistung nimmt der Restwert ansonsten so schnell ab, dass mir keine Bank oder Leasinggeber ein Fahrzeug überläßt, weil die Sicherheit (also das Fahrzeug) im Fall des Kreditausfalls wesentlich weniger Wert ist als die Restschuld. Die Raten für zwei Fahrzeuge gleichzeitig wären entsprechend extrem hoch.
    • Bei einem Leasing hat man nach der Leasingdauer kein Fahrzeug mehr. Bei einer Finanzierung gehört einem das Fahtzeug nach dem Ende der Finanzierung. Ich fahre üblicherweise meine PKWs bis technisch nichts mehr geht. In der Vergangenheit hielten die Fahrzeuge knapp 10 Jahre bzw. gut 500.000km durch. Wenn ich dies mit üblichen Leasing- und Finanzierungsdauern vergleiche, läuft bei mir ein Fahrzeug also ca. 3x so lange wie ein übliches Leasing. In der Zeit, in der sich ein Fahrzeug fahre, müßte ich also drei Fahrzeuge leasen. Aus dem obigen Punkt ergibt sich dann, dass ich sogar 6 (sechs!!!) Fahrzeuge leasen müßte in der ich ein gekauftes Fahrzeug in Grund und Boden fahre. Die Finanzierung ist da etwas besser, weil ich "nur" zwei Fahrzeuge finanzieren müßte aufgrund der Laufleistung. Ob man sich dann allerdings wirklich 20 Jahre vom technischen Fortschritt abkoppeln will, bis diese beiden Autos technisch die Segel streichen, steht auf einem anderen Blatt. Vor gut 20 Jahren haben die DIesel-PKWs gerade ihre Partikelfilter bekommen. Soviel zum Thema "technischer Fortschritt". Dann doch lieber alle 10 Jahre ein neues Fahrzeug kaufen.
    • Das Leasing würde für mich über 10 Jahre also bedeuten, dass ich jeden Monat 2x 510€ = 1.020€ zu zahlen hätte. Ich muss aufgrund der Laufleistung ja zwei Fahrzeuge parallel leasen. Bei 120 Monaten sind das dann 122.400€ Leasingkosten. Bei günstigeren Leasingraten bitte die einmaligen Sonderzahlungen verrechnen.
    • Beim Kauf sind bei mir einmalig 38.000€ angefallen, weil ich die Software 3.x gekauft habe, als 5.x schon auf dem Markt war. Mit 10% Verzinsung über die Laufzeit von 10 Jahren ergeben sich daraus 98.000€ (inkl. Opportunitätskosten).
    • Die Finanzierung liegt irgendwo dazwischen. Zwar bekomme ich als Beamter sehr gute Zinskonditionen, so dass es Sinn machen würde einen Born zu finanzieren und gleichzeitig das Kapitel im ETF zu belassen. Aufgrund der Laufleistung müßte ich allerdings zwei Borns parallel finanzieren und da wird aufgrund der doppelt so hochen Kreditsumme die Finanzierung gegenüber einem Direktkauf wieder unwirtschaftlich.

    140€ im Monat weniger wie das oben genannte Angebot ist natürlich schon eine Hausnummer.

    Achtung: Oben wurden 8.000€ Sonderzahlung (zu Beginn) genannt. Bei Dir ist die Sonderzahlung 0€. Wenn man diese 8.000€ auf 48 Monate umlegt, kommt man grob auf diese 140€.


    Wirklich rentabel für den Privatnutzer, der den Verlust nicht steuerlich geltend machen kann, sind diese Leasing angebote alle nicht. Ich würde mir sowas jedenfalls nicht antun wollen. Wobei ich bei 50tkm bzw. bald 60tkm Jahresfahrleistung eh raus bin beim Leasing. Für solche Fahrleistungen können sie mir kein Leasing-Angeboit erstellen.

    Das merke ich immer übel in Frankreich, wo man dagegen wirklich große Abschnitte mit 130 durchfahren kann. Da würde* es im Sommer mit Tempomat auf 130 nach 220-230 km schon knapp.

    Und genau so eine Autobahn habe ich um die Uhrzeit, zu der ich unterwegs bin, vor mir. Auf meinem Weg zur Arbeit schaffe ich da regelmäßig Durchschnittsgeschwindigkeiten von 110 km/h (Tempomat 130 im Winter) bis 115km/h (Tempomat 140 im Sommer) und dabei meine ich den Durchschnitt von meiner Garage bis zum Parkplatz, inkl. der ganz wenigen km Landstraße am Anfang und am Ende.


    Sommerreifen: Continental Eco Contact 6 in 215/45 R20 (Rollwiderstand: A)

    Winterreifen: Michelin Alpin 7 in 215/55 R18 (Rollwiderstand: B)

    Meine Winterreifen: Michelin Alpin 7 in 215/55R18

    Luftdruck: 0,3 bar über der Empfehlung für den Betrieb mit maximaler Beladung, ich sitze alleine im Auto. Das Der Akku nach 30tkm bereits schwach war glaube ich kaum.


    Die Autobahn hat auf der kompletten Strecke kein Tempolimit oder Baustelle und ist um die Uhrzeit auch frei. Da gibt es keinen Rückstau hinter einem überholenden LKW zum Rekuperieren oder sonstwas... da geht es einfach nur durchgehend vorwärts.