Beiträge von Benni

    Mein Rat: Die Funktionen einfach nicht benutzen.

    Das wird leider bei mir schwer. Ich habe den 77kWh Akku und brauche insb. im Winter ganz dringend 90/10% SoC. Also Abfahrt morgens mit 90%, Rückkehr abends mit 10% SoC und das an wirklich jedem Werktag. Der große Akku ist bei mir also leider grenzwertig klein oder sogar zu klein. Da will ich, dass der Wagen morgens mit dem Strom aus der Wallbox klimatisiert (also aufheizt) und dafür nicht zusätzlich 3% Akku-Kapazität verbraucht.


    Kann ich irgendwo einstellen: Sofort auf 90% SoC laden und Klimatisierung (ohne Ladung) mit Strom aus der Wallbox zur Abfahrtszeit. ???

    Heute wieder das gleiche Spiel. :(


    Ich habe gestern meinen Born mit 54% SoC an die Wallbox gehängt. Gleich um 5:45 Uhr sollte der Wagen laut Ladeplan 100% SoC erreichen, weil heute eine Langstreckenfahrt mit Zwischenstopps an Schnellladern eingeplant ist. Der eingestellte Mindest-SoC liegt bei 50%. Entsprechend fing der Wagen nicht sofort an zu laden. Mehr als 50% Mindest-SoC läßt sich auch im Ladeplan leider nicht einstellen. Als ich um 3:20 Uhr aufs Klo mußte, habe ich auf die App geguckt und festgestellt, dass der Wagen noch nicht angefangen hatte zu laden. Da habe ich dann das sofortige Laden per App gestartet. Die App sagt mir jetzt, dass der Wagen theoretisch um 6:40 Uhr 100% SoC erreichen sollte, ich muß aber um 5:45 Uhr abfahren, dann halt nur mit knapp 90% SoC.


    Der Fehler ist also reproduzierbar!

    Software: 3.x

    Man kann doch Abfahrtzeit der Klima separat zu dem Ladeplan steuern oder nicht?

    Kann man bei der SW 3.x nicht.


    Ich kann bei einer Routine mehrere Zeiten festlegen aber immer nur eine Aktion, also entweder "Laden auf Ziel" oder "Laden und Klimatisierung auf Ziel". Ich kann aber nicht in einer Routine einstellen: "Laden auf Ziel" für 5:00 Uhr und "Laden und Klimatisierung auf Ziel" für 5:45 Uhr.

    Ok, ich könnte für beide Termine "Laden und Klimatisierung" wählen, aber dann würde der Wagen jeden Morgen zweimal aus derWallbox vorgewärmt mit entsprechendem Stromverbrauch.


    Eine zweite Routine mit dem gleichen Standort verknüpfen geht auch nicht.

    Mein 170kW born macht genau das Gleiche. Mit Sommerreifen erreicht er laut Tacho 167km/h, mit Winterreifen ist bei 163km/h Schluß. Also die ersten km schafft er 167km/h, aber dann nimmt er nach 20km auf der Autobahn auf einmal das Gas raus, obwohl das Gaspedal auf dem Bodenblech festgenagelt ist. Ziehe ich wieder die Sommerreifen auf, legt er nach 20km Autobahn auf einmal wieder 4km/h zu und ich merkte auch, wie er da noch ein wenig beschleunigt.

    Moin,


    ich habe bei meinem Born (SW 3.x) die Laderoutine bzw. den Ladeplan "zuhause" so eingestellt, dass das Fahrzeug Montags bis Freitags morgens um 5:45 Uhr auf ein SoC von 90% geladen sein soll sowie aus der Wallbox vorklimatisiert wird. Die Mindestladung der Routine beträgt 50% (leider kann ich nicht mehr einstellen).

    Komme ich am Vortag spät nach Hause, lädt der Born gleich von 10-15% SoC bis auf 90% auf, ist damit bereits am späten Abend fertig und klimatisiert den Wagen morgens kurz vor 5:45 Uhr nur noch aus der Wallbox. Soweit alles tutti. Manchmal steht der Akku dann auch auf 91% SoC.

    Hat der Born jedoch richtig viel Zeit, z.B. sonntags, lädt er in einem ersten Zug nur bis 50% SoC auf und fängt dann irgendwann am sehr frühen Montagmorgen an von 50% --> 90% SoC zu laden sowie den Wagen für die geplante Abfahrt um 5:45 Uhr vorzuklimatisieren. Allerdings wird er dabei dann nicht rechtzeitig fertig. Gegen 5:45 Uhr ist der Akku erst auf 84-87% SoC geladen und eben nicht auf 90%. Dieser geringere Ladestand ist auch real. Also die tatsächliche Reichweite ist spürbar geringer.


    Was kann ich tun, damit der Born in letzterem Fall den zweiten Ladevorgang eine halbe Stunde eher beginnt?


    Einfach die Abfahrtzeit auf 5:15 Uhr vorstellen und trotzdem erst um 5:45 Uhr losfahren hilft auch nicht, weil dann der Akku zwar bis zum Ziel aufgeladen wurde, dass Auto aber um 5:45 Uhr wieder kalt ist.

    Ich frage mich bei solchen Aussagen immer wieder warum so viele Menschen noch Autos aus dem Konzern kaufen.

    Vielleicht bin ich nicht der Standardkunde, aber mein Kaufprozess eines neuen Autos sieht so aus, dass ich zuerst in die freie Werkstatt meines Vertrauens gehe und zwei Fragen stelle:

    1. Mit welchen Fahrzeugen (Hersteller und Modell) kennt ihr euch richtig gut aus? Wofür habt ihr das Spezialwerkzeug?
    2. Ihr wißt, dass ich 50-60tkm pro Jahr mit dem Fahrzeug zurücklege. Welche Fahrzeuge (mit welchen Motoren, Getrieben, ...) taugen für diese Laufleistung? Bei welchem Fahrzeug ist es im Bereich des Möglichen, dass es 10 Jahre und 500tkm durchhält?

    Das Fahrzeug, dass mir in der Werkstatt empfohlen wird, wird dann billigst gekauft.


    Auf die Werkstatt bin ich vor 30 Jahren aufmerksam geworden. Damals hatte ich einen Audi A3 Modell 8L mit 1,8L 5-Ventil Benzin-Saugmotor (125PS), der aus dem Auspuff schwarze Flecken auf den Boden malte wie ein alter Diesel auf Heizöl und sich 20 Liter Super95 auf 100km nahm. Drei VAG Vertragswerkstätten haben sich an dem Fahrzeug die Zähne ausgebissen und konnten keinen Fehler finden. Ich war schon in Begriff den Wagen zu verkaufen, als ich der damals neu eröffneten freien Werkstatt bei uns im Dorf noch einen Versuch geben wollte. Eine halbe Stunde nachdem ich den Wagen dort hingebracht hatte, haben sie angerufen: "Junge, die Lambdasonde ist kaputt und liefert falsche Werte, so dass die Motorelektronik dann viel zuviel Benzin einspritzt." 3 Stunden und 200,- DM später hatte ich wieder ein funktionstüchtiges Auto. Der gleiche Wagen hatte auch massive Qualitätsprobleme mit der Wasserpumpe. Das Highlight waren Wasserpumpen, die gerade eben 5.000km geschafft haben, bis wieder das Pumpenrad von der Welle abgeschert war. Lösung der Werkstatt: "Junge, wir bauen dir jetzt die Wasserpumpe aus dem 1,8L Turbomotor ein, die ist aus Bronzeguß und nicht aus Plastik." Die Wasserpumpe ging nie wieder kaputt und hielt anschlie´ßend noch 180tkm.


    Meine nächsten beiden Audi A3 (Modell 8PA und 8VA) haben nie eine VAG-Vertragswerkstatt gesehen, nicht einmal in der Garantiezeit. Und ja, die beiden Fahrzeuge sind auch bei mir gereift, was die Zuverlässigkeit angeht, indem mitunter wie oben bei der Wasserpumpe höherwertige Ersatzteile verbaut wurden.


    Jetzt beim Born ist es das gleiche Spiel. Da habe ich auch vorher gefragt: "Könnt ihr das?" und "Wird der wohl die Strecke schaffen?" Die Antwort aus der Werkstatt war, dass sie mit der MEB-Plattform klar kommen und der Wagen spätestens mit einer Austauschbatterie die Strecke schaffen wird, wobei ich bei dem Treibstoff (Diesel contra Strom) soviel Geld sparen werde, dass ich davon locker werde die Austauschbatterie bezahlen können.


    Wäre nicht der Batterierückruf dazwischen gekommen, der Born hätte auch nie eine VAG-Werkstatt von innen gesehen.


    Was ich damit sagen will: Wer mir ein Auto verkaufen will, der muss über die Werkstatt kommen und nicht über den Showroom und über Werbung!

    Aber mit der Einstellung bin ich wohl ziemlich alleine?

    Die Idee ist simpel. Hast du mal nur noch 5%, navigiert er dich trotzdem nach Hause.

    Funktioniert aber nicht. Ich habe "zuhause" als Ladeort definiert und er schickt mich mit 10% SoC an meiner Garage vorbei 1km weiter zum nächsten Schnelllader, obwohl ich daheim in der Garage laden kann und dies auch üblicherweise praktiziere. Ich fahre täglich mit Navi, um etwaige Autobahnsperrungen angezeigt zu bekommen und muß dann auf den letzten km immer die Zielführung ausschalten.