Beiträge von Nick Croft

    Das kann ich nicht bestätigen. Bei meinem 1er BMW bei Ledersitzen war die Sitzheizung ebenfalls nach 1-2 Minuten warm und ich stellte genauso wie beim Born nach spätestens 2 Minuten von Stufe 3 auf 1, weil es mir sonst deutlich zu warm war.

    Ich kann nur aus dem VW-Konzern aus eigener Erfahrung berichten. Für mich war's zumindest nachvollziehbar, dass die Sitzbeheizung bei Leder länger benötigt, da das Material dicker und weniger luftdurchlässig ist wie Stoff oder Alcantara.
    Aber ja, bei BMW ist die SH bei Leder recht fix (bin neulich von einem Kollegen abgeholt worden), habe für diese Marke aber keinen Vergleich zu Stoffbezügen.

    Bei derart großen Unterschieden, von denen hier berichtet werden, kann es nicht mit „Stand der Technik“ verharmlost werden.

    Ich würde versuchen, eine Wärmebildkamera zu leihen, um zu checken, ob überhaupt alle Heiz-„Fäden“ der Matte funktionieren.


    Ich kenne das auch nicht anders (bei Stoffbezügen), dass MAX schon sehr warm (und auch schnell warm) wird. Da ich sie wegen „Rücken“ gerne nutze, fahre ich auch lange mit eingeschalteter SH, aber dauerhaft höchstens auf MID.

    Bei Bezügen mit Alcantara o.ä. dauert das Aufheizen etwas länger, bei Leder sowieso.

    Echt? Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Wo doch die japanische Handwerkskunst den Ruf hat perfektionistisch zu sein….🤔

    Ich war auch überrascht - das war einer der Gründe, dass meine Wahl damals auf den Ateca fiel. Der Spurhalteassistent war auch nur "passiv" (mit Licht und Piepsen), kein aktives Halten/Führen. Das alles hatte mich nicht überzeugt.

    Heute bin ich ausnahmsweise mit unserem alten A3 unterwegs... Da vermisse ich die Lenkradheizung schmerzlich.
    Da diese aber recht schnell wärmt (zumindest im Formentor), fände ich es nicht so schlimm, wenn diese Vorheizung nicht funktionieren sollte - im Gegensatz zur Sitzheizung, denn das Aufwärmen des Innenraumes bei winterlichen Temperaturen dauert ja schon einen Weile, da hilft die Sitzheizung schon sehr, sich schneller wohlig zu fühlen..

    Es ist ja auch nicht wirklich intuitiv... Die Einstellungen für Standklimatisierung, Sitzheizung und Lenkradheizung sind im Auto über 2 Hauptmenüs und ein Klimauntermenü verteilt. Zusätzlich noch in der App. Da sollte VW/Cupra wirklich mal aufräumen. Das wirkt völlig zusammengeschustert.

    Ja, man merkt als Anwender (oder bekommt das Gefühl), dass versch. Teams an "ihrem" Projekt arbeiten, sich untereinander aber nicht ausreichend austauschen, um Synergien zu nutzen um die Bedienerfreundlichkeit zu verbessern.
    Ich muss aber sagen, dass dies z.B. bei Mazda noch schlimmer ist (oder zumindest war). Hier arbeitet(e) jeder Assistenz autark und man hat(te) den Eindruck, jeder Assistent wurde nachträglich und einzeln verbaut (keine Intra-Kommunikation).

    Die haben von die Ziegeln zu viele gekauft und müssen die loswerden, Da niemand mit Verstand das Ding an nicht separat abgesicherten Steckdosen betreiben sollte, werden die Teile eh aussterben.

    Man muss davon ausgehen, dass mind. 90% aller Anwender keine solchen techn. Kenntnisse haben und sich daher auch keine Gedanken darum machen. Bei "nur" 10A sehe ich auch kein wirkliches Problem (solange die Leitungen nicht mit Telefonkabeln realisiert wurden). Aber es gibt diese Ladeadapter auch mit 3,7kW (16A) - da sieht das schon anders aus bei Dauerbelastungen.


    Neulich ging es im TV um Weihnachtsbeleuchtungen im Garten (LED-Ketten u.ä.), da wurde dann von einem Fachmann erwähnt, dass man max. 2 (oder waren es 3?) Verlängerungskabel nutzen darf. Mag ja sein, dass irgendeine VDE sowas einschränkt, aber was soll denn bei solchen "Niedrig"-Verbrauchern passieren, selbst wenn jeder Steckplatz belegt würde ist die Gesamtleistung "Peanuts"?
    Ich sehe es hingegen kritischer, "fliegende" Schuko-Verlängerungen/-Verteiler überhaupt im Freien zu nutzen (oh. FI-Schutzschalter), wenn die IP54-Deckel offen bleiben durch eingesteckte Netzteile o.ä..

    Wenn aber der Akku vorab (extern) vorgewärmt wird, "simuliert" man ja andere Temperatur-Bedingungen. Das wäre ja so, als würde das Auto in einer 20 Grad warmen Tiefgarage stehen und den dadurch begünstigten Verbrauch beim Rausfahren (-10 Grad) als günstigen "Winterverbrauch" deklarieren. Das ist aus meiner Sicht "Mogelei".

    Ein Verbrenner braucht im Winter natürlich auch kaum mehr als im Sommer wenn der Kaltstart im aufgewärten Zustand erfolgt. ;)

    Ist bei mir ähnlich. Ausser ich fahre mit an der Wallbox vorgeheiztem Auto los. Dann sind es eher so 20-22.

    Fairerweise müsste man den Energieaufwand für's Vorheizen mit in die Waagschale werfen beim Ermitteln des Energieverbrauchs im Winter. :)

    Nur zum Verständnis (beim Vergleich mit Verbrennern): Der Energieverbrauch des Antriebs wird durch die Kälte doch nicht beeinflusst - mir ist nicht bekannt, dass E-Motoren einen höheren Verschleiß haben bei Kälte oder mehr Energie benötigen (habe das aber nicht näher recherchiert). Der Mehrverbrauch an Akku-Kapazität resultiert doch ausschließlich aus dem höhren Energieverlust des Akkus (chemisch bedingt) und dem Energieaufwand durch's Heizen (Akku, Innenraum), oder?