Beiträge von Erik

    Lässt sich pauschal nicht sagen. 10a mit vernünftiger Installation, da ist auch Schuko sicher

    Problem ist: In 3 Jahren von jetzt nach langer Nichtnutzung oder nur Betrieb an der Kraftstromdose kramt dein Sohn im ersten eigenen Urlaub im Ferienhaus das Ding aus der Kiste. Er kennt die ganze Vorgeschichte nicht. Die Bedienungsanleitung ist schon lange verloren. Er weiß nicht, dass er für Schuko die Leistung reduzieren muss, steckt die Adapter zusammen, wirft das Ding an und geht an den Strand. Und wenn er wieder kommt, sind Ferienhaus und Auto klein, schwarz und häßlich geworden...
    Der Adapter ist auch nichts anderes, als eine kurze Verlängerungsschnur, und über die hatten wir weiter oben schon geredet.

    Kurze Frage in die Runde, kann man diese mobile Wallbox/Ladeziegel mit den Adaptern kaufen?

    Finger weg! Warum? Die kritischste Stelle ist hier der Schukostecker, weil die nicht für 16A Dauerlast ausgelegt sind. Bei guten Ladeziegeln werden die deswegen temperaturüberwacht, damit die nicht wegschmoren. Der Adapter hat mit Sicherheit keinen Temperatursensor.

    Da ist bestimmt ein Sensor im Kraftstromstecker direkt an der Wallbox verbaut, der merkt halt nicht wenn der Schukostecker am anderen Ende des Adapters abfackelt. Ohne Adapter wäre das Ding wahrscheinlich OK,

    Meine Meinung:

    Bei Ganzjahresreifen hat sich in den letzten Jahren viel getan. Aktuelle Markenreifen sind nicht mehr die Gurken von vor 10 oder 20 Jahren. Selbst im Winter schneiden sie gut ab, in vielen Disziplinen sogar besser als billige Winterreifen. Ich bin letzten Winter das erste Mal Ganzjahresreifen gefahren, im Gebirge (mein regelmäßiger Arbeitsweg bring mich auf über 700m Höhe) bei mehreren Schneetagen. Das lief völlig problemlos.

    Traktion war immer da, Lenken und Bremsen absolut OK. Möglicherweise hätten gute Winterreifen mir hier und da ein paar Zentimeter Bremsweg gespart. Ich brauchte sie nicht. Denn das größte Sicherheitsrisiko und der größte mögliche Sicherheitsgewinn sitzen immer noch hinterm Lenkrad, egal welche Ausrüstung das Auto hat.

    Mal zur Entscheidungsfindung:

    • geringe Kilometerleistung, also weniger als 15 oder gar 10.000km im Jahr -> Ganzjahresreifen. Wenn du abwechselnd zwei Reifensätze fährst, sind die Reifen sonst alt und hart, bevor das Profil abgefahren ist
    • kein Geld, keine Zeit oder keine Möglichkeit zum halbjährlichen Reifenwechsel -> Ganzjahresreifen. Ist auf jeden Fall besser als die spezialisierten Reifen in der falschen Saison zu fahren
    • im Sommer häufig lange Strecken vollbeladen bei hohen Temperaturen -> Sommerreifen. Die weicheren Ganzjahresreifen leiden da doch sehr
    • sportliche Fahrweise mit hohen Ansprüchen an Grip, Kurvenhalt usw. -> Sommer-/Winterreifen passend zur Saison.
    • Du lässt es eher gemütlich angehen? Dann reichen Ganzjahresreifen
    • Regelmäßige Fahrten ins Gebirge, viele Schneetage -> Winterreifen
    • du wohnst im Flachland, dein Auto sieht alle Jubeljahre mal eine Schneflocke -> Ganzjahresreifen

    Wo dein Optimum liegt, kannst nur du wissen. Aber du kannst ja mal in der Liste oben ein Kreuzchen machen bei den Punkten, die auf dich zutreffen, dann siehst du ja, wo du rauskommst.

    Nein, das lässt er sicherlich nicht.

    OK, ich korrigiere: Er hat bisher alle Verbrenner stehen lassen, die an der Ampel neben mir standen und den Eindruck machten, sich messen zu wollen :) Der verhält sich jedenfalls deutlich besser als mein alter Leon. Der hatte nur 105PS und hat immer das Stempeln angefangen, auch bei schönstem Wetter, trockener Straße und warmen Reifen.

    Schon klar, ne Rakete ist der Corsa mit 115kW/260Nm nicht. Lässt aber trotzdem alle Verbrenner stehen an der Ampel. Vielleicht auch einfach, weil sich die ASR elektrisch besser steuern lässt? Also ich hätte mit einem Fronttriebler Born keine Probleme, auch wenn Heckantrieb schon schöner ist. Das wäre aber kein KO-Kriterium. Der Born ist bei mir eher Familienkutsche als Sportgerät.

    Tatsächlich ist dieser Punkt am Design/Optik das Einzige was mich stört.

    Die können sich an der Front einen Wolf designen - von hinten gleicht die Kiste diesbezüglich nach wie vor dem Rentner-Traum Golf Plus😅 8)

    Die Batterie und der Antrieb müssen irgendwo hin, dann wächst das Auto halt in die Höhe. Kannst dir ja auch einen SUV kaufen. :)

    Es gibt halt auch nur endlich viele Möglichkeiten, so ein Kompaktauto zu designen und das Grundkonzept ist ja auch nicht mehr ganz frisch.
    Die aktuelle ID.3/Born-Plattform nach diesem schon zweiten größeren FL dürfte so ziemlich am Ende sein. Ich gehe davon aus, dass der Nachfolger eher dem Konzept von ID.2/Raval folgt, also klassischer Kompaktwagen mit Frontantrieb.

    Ein Turbomotor am

    Pikes Peak ist unten am Start schon am Limit, da gibt es nichts mehr was man hinzufügen kann um Sauerstoffmangel auszugleichen.

    Dann gratuliere ich dir recht herzlich, weil ich endlich den Menschen getroffen habe, der nicht nur im Besitz der absoluten Wahrheit ist, sondern diese auch noch mit einer besonders gelungenen und überzeugenden Argumentationsführung vermitteln kann.

    Der Vorteil der E Motoren liegt darin das dem Turbobenziner der Sauerstoff ausgeht.

    Nicht ganz. Wenn du jetzt von Saugmotoren gesprochen hättest, hätte ich dir zugestimmt. Du sprachst aber von Turbomotoren, da ist das anders.

    Der Sauerstoffanteil in der Luft ist überall etwa 21%. Du hast aber in der Höhe weniger Luftdruck, die Luft ist entsprechend weniger dicht. Auf 4000m hast du bei gleichem Volumen wie auf Meereshöhe nur noch etwa 60% der Moleküle. Und wenn von allen Molekülen weniger da ist, ist auch weniger Sauerstoff da. Der Motor müsste jetzt mehr Luftvolumen ansaugen, um die gleiche Menge Kraftstoff zu verbrennen, um auch die gleiche Leistung zu bringen wie auf Meereshöhe. Kann der Saugmotor natürlich nicht.

    Ein Turbomotor kann das aber. Du kannst den Ladedruck des Turbos steuern. Die Ladedrucksensoren messen in der Regel den Druck im Vergleich zur Umgebung. Wenn man jetzt in der Höhe den Ladedruck des Turbos erhöht, kann der trotz des niedrigeren Druckes in der Umgebung die gleiche Menge Luft in den Motor schaufeln wie auf Meereshöhe. Man muss die Regelung eben entsprechend auslegen.

    Den E-Autos ist das natürlich völlig egal, die brauchen Luft höchstens zum Kühlen.