Beiträge von PetterSmart

    Ich muss sagen, dass ich so langsam heilfroh über die damals abgeschlossene Garantieverlängerung bin und es mittlerweile bereue, nicht doch eine Wandlung angestrebt zu haben.

    Kein Auto bisher hatte so viele Mängel, so viele Werkstattaufenthalte und es reißt einfach nicht ab. Leider gefällt mir der Born als Auto grundsätzlich so gut, dass ich mich schwer trennen kann.


    Termine/Reparaturen bei Cupra bisher:

    28.06.22 Auslieferung

    02.11.22 Vibrationen beim Beschleunigen (nicht gelöst, habe ich mich mit abgefunden)

    18.07.23 Update auf 3.2.1 über Werstatt weil OTA nicht funktionierte, Austausch Haubenöffner

    11.09.23 Austausch Rückfahrkamera (kein Bild, Steuergerät defekt)

    08.07.24 Inspektion, Erneuter Austauch Rückfahrkamera (Wassertropfen in Linse)

    27.09.24 Meldung Klimaanlage funktioniert nicht richtig (bei Meldung gar keine Kühlwirkung vorhanden) (Kältemittel CO2 aufgefüllt, Schwachpunkt Wärmepumpe)

    25.03.25 Problem Abbiegelicht über 40 km/h behoben (nach Meldung der Thematik beim KBA)

    08.07.25 Festellbremsen repariert weil HU nicht bestanden (nicht auf Garantie), Projektionsleuchten in Spiegel ausgetauscht


    Nun hole ich den Born heute ab, klappert es auf einmal bei Unebenheiten ganz laut im Vorderwagen. Ich könnte ;(

    Womöglich sind es die Koppelstangen, aber warum jetzt auf einmal? Das war definitiv vor dem heutigen Termin nicht so.

    Also wieder Termin bei Cupra machen. So langsam ist es mir schon peinlich, wie oft ich dort antanze.


    Abgesehen von den ganzen anderen Fehlern/Defizite in der Software und am Auto:

    • Lautstärkeabsenkung beim Öffnen der Türen wird nicht gespeichert
    • Kessy funktioniert bei Nässe an Beifahrerseite nicht (könnte ausgetauscht werden, aber nervt mich bisher nicht wirklich)
    • Vibrationen in der Lenkung bei schnellen Lenkbewegungen (gerade im Winter, TPI noch nicht umgesetzt)
    • ACC beschleunigt sowohl bei Aktivierung über SET als auch RES kurzzeitig teils 3-4 km/h abrupt über eingestellte Geschwindigkeit
    • Abblendlicht blitzt beim Abschließen kurz auf
    • (Einstellung "R" des Spiegeldrehrades wird nicht gespeichert)
    • (Nutzer muss bei jedem Start bestätigt werden)
    • (Weiterhin keine Akkuvorkonditionierung für Software 3.X)

    Bei diesen Punkten habe ich mittlerweile auch einfach keine Lust mehr, immer wieder bei Cupra nach Lösungen zu betteln. Es nervt....

    Mein Born hat heute bei der Dekra keine neue Plakette bekommen ;( Termin bei Cupra ist bereits abgemacht.


    Erheblicher Mangel bei der Feststellbremse. Rechts nur knapp 30% der Bremskraft zu links.

    Betriebsbremse vorne und hinten war aber in Ordnung (auch wenn da hinten rechts leicht schwächer (ca. 85%) war als links).


    Ich gehe stark von Wassereintritt in der Trommelbremse aus. Denn nach starkem Regen, sitzt die Feststellbremse auch mal gerne etwas fest.

    Das sollte ja eigentlich nicht so sein. Wenn ich Glück habe, geht's noch auf Garantie, weil Cupra einen passenden Eintrag im System zu defekten Dichtungen gefunden hat.

    Der Born war heute bei Cupra. Sie haben die Trommelbremsen gereinigt und die Feststellbremsen neu eingestellt.

    Also lag anscheinend kein Defekt vor. Gekostet hat es mich ca. 100€.


    Dafür hat er jetzt wieder die HU für die nächsten zwei Jahre (+16,50€ für die Nachuntersuchung).

    Das wäre schön wenn du das machst, sollte aber schon mindestens 30 Minuten nach start des Ladevorganges sein.

    Hab's heute nach guten 2h mit durchgehend 11kW mal gemessen.


    27°C Außentemperatur (in Garage)

    38°C FI-Schalter 25A 30mA 4-polig

    63°C 16A C16 LS-Schalter 3-polig


    Mit nem günstigen Infrarot Thermometer auf der Vorderseite gemessen. FI- und LS-Schalter hängen in einer kleinen Unterverteilung.

    Ich finde den Artikel gut geschrieben, falls es wen interessiert:

    800V – Wofür man die doppelte Spannung braucht
    Das Hochvoltsystem der meisten, heute erhältlichen Elektroautos basiert auf einer Architektur mit ungefähr 400 Volt Systemspannung. Allerdings stehen mit Aston…
    generationstrom.com


    Ach Leute, nutzt doch das Internet. Da kriegt man alle Daten zu den Akkus. Den Rest kann man sich ganz einfach aus den Grundformeln der E-Technik ausrechnen. Was ihr glaubt interessiert niemanden. Glauben kann man in der Kirche.

    Die 800V Akkus sind keine besseren Zellen als die im 400V System. Sind sind nur anders verschaltet.

    Hier geht es nicht um Glauben.

    Dass ein hypothetischer Born Akku mit 800V statt 400V Architektur, gleichen Zellen und Zellenanzahl sowie Bauraum nur 40kWh hätte, ist absoluter Quatsch. Die Verschaltung ändert an der Energie des Akkus rein gar nichts.

    Sry, aber dann musst du dir deine Grundformeln der E-Technik nochmal genauer anschauen.


    Ebenso wirst du durch den Wechsel auf 800V nie automatisch eine höhere Ladeleistung ermöglichen (solange die 500A am CCS nicht die Limitierung ist).

    Lade ich einen 80kWh 800V-Akku wie beim Ioniq 5 oder EV6 mit 250kW oder drüber, dann belaste ich die Zellen auch dementsprechend stärker als mit 200kW bei einem 400V-Akku der MEB Plattform.

    Das geht einher mit der entsprechenden Zellchemie, die diese Ladeleistungen ermöglichen kann.

    40 Grad umgebungsthemperatur?

    Ja genau. Ist jetzt wohl nur geschätzt ^^

    Aber letzte Tage bei 37°C Außentemperatur, in einer aufgeheizten Garage und in einem kleinen Kasten für die Unterverteilung, können es schon gut 40°C Umgebungstemperatur in dem Kasten gewesen sein.


    Wenn ich beim nächsten Ladevorgang dran denke, versuche ich die Temperatur des LS-Schalters mal zu messen.

    Klar sind das bei 800V auch 62kWh, aber das ist nicht deine Kapazität, sondern dein Energieinhalt. Das sagt schon die Einheit aus.

    Hier werden umgangssprachlich Begrifflichkeiten benutzt, die in der Technik falsch sind. Sowas triggert einen E Techniker sofort.

    Mir geht es um die Energie (Wh), die in beiden Fällen identisch bleibt. Die Kapazität (Ah) interessiert im Endeffekt für die Reichweite niemanden.

    Egal ob du auf 400V oder 800V setzt, der Energiegehalt im Bauraum bleibt identisch.


    Deswegen habe ich diese Aussage von dir nicht verstanden. Darum ging es mir von Beginn an.

    Ein 800V System im Born wäre bei dem Bauraum moglich. Allerding wäre man auf ca. 40kWh beschränkt. Schön das man dann schneller laden könnte, braucht man auch, weil man nur noch 200km weit kommt.

    Die Nennspannung jeder Zelle bleibt aber bei beiden Systemen gleich, egal wie sie verschaltet sind.

    Typischerweise 3,7V für NMC und 3,3V für LFP-Zellen. Du lädst die Zellen an sich ja nicht mit 400/800V.

    Und weil die Spannung der Zellen identisch ist, musst du bei mehr Ladeleistung auch zwangsläufig jeder Zelle mehr Strom zuführen.


    Auf Zellebene wirst du durch den Wechsel auf 800V keinerlei Reduktion im Ladestrom bzw. eine mögliche Erhöhung der Ladeleistung bekommen.

    Immer vorausgesetzt, dass die Anzahl der Zellen identisch ist, nur unterschiedlich Parallel/Reihe verschaltet sind.

    Kennst Du noch den Titel des Threads?