Beiträge von PetterSmart

    Bist Du total unzufrieden mit deinem Born und wolltest eigentlich ein anderes Auto?

    Im Gegenteil. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden und würde den Born wieder kaufen, wenn er z.B. bei einem Unfall ein Totalschaden wäre.

    Für mich gibt es aktuell keine bessere Alternative (subjektiv). Das wird sich schlagartig ändern, wenn das Facelift mit neuer Hardware und SW4.0 zu kaufen ist.


    Dennoch sind viele dieser Punkte für mich Softwarethemen, die verbessert werden könnten (und da wird man von Cupra/VW/Cariad ziemlich im Stich gelassen).

    Und wenn man hier durchs Forum geht, haben viele Nutzer ähnliche Probleme und Verbesserungsvorschläge.


    Also ja, ich bin zufrieden und fahre den Born gerne, aber da ist noch deutlich Luft nach oben.

    Meine Befürchtung ist, dass mit dem anstehenden Facelift des Borns alle Bestandsfahrzeuge bei SW-Updates in die Röhre gucken werden.

    Warum hat das Laden per Ladeziegel eine nochmal deutliche höhere Ladeverluste als an einer 11kW Wallbox?? Das musst Du mir erklären.

    Die Antwort hat wildorp ja schon geliefert.


    Aber lädst du dann sonst wirklich ausschließlich an DC-Schnellladern? Weil manchmal frage ich mich, ob DC-Laden wirklich so viel verlustärmer ist.


    Ich habe bisher zweimal an 150kW+ Schnellladern quasi von fast leer auf 100% geladen. Einmal 80,95kWh von 1 auf 100% und gut ein Jahr später 79,02kWh von 0 auf 100% (deutlich Kälter, weniger Kühlung).

    Vergleiche ich das mit bisherigen AC-Ladevorgängen mit ähnlichem Ladehub, liege ich z.B. bei 77,08kWh (1 bis 100%), 77,66kWh (5 bis 100%), 81,95kWh (0 bis 100%, vorher ca. 20km unter 0% gefahren) und 79,02kWh (0 bis 100%).

    Erkläre mir das so, dass zwar bei AC die Verluste im OnBoard-Ladegerät deutlich höher sind, bei DC aber viel in Abwärme und der notwendigen Kühlung des Akkus verloren geht.

    Aber das ist eigentlich ein ganze anderes Thema und hat nichts mit der Unzufriedenheit mit diesem Auto zu tun ^^

    was für "bekannten SW Probleme"??

    Ich habe keine -Du?

    Also das ist mittlerweile die Liste, die ich zu Softwarethemen von meinem Born führe (ob Bugs, fehlende Features oder Kleinigkeiten kann jeder für sich selber beurteilen):

    • Langsames Hochfahren des Infotainments, wenn man nicht vorher aus der Entfernung aufschließt, sondern Kessy nutzt.
    • Infotainment reagiert grundsätzlich recht langsam. In 2020ern nicht mehr zeitgemäß. Verbesserungen zu neuer Hardware und SW4.0 erschreckend!
    • Nutzer muss bei jedem Start bestätigt werden (Jaja EU-Regelung und so. Bekommen andere Hersteller auch anders umgesetzt).
    • Keine Vorkonditionierung des Akkus bei kalten Außentemperaturen. Weder manuell noch automatisch bei Navigation an Ladesäule. Dadurch im Winter schlechte Ladeleistung.
    • Keine OTA-Updates, außer Kleinigkeiten und Naviupdates (OTA sollte in Wirklichkeit wohl Over-the-Autohaus bedeuten, Traurig)
    • Die Einstellung der Absenkung der Lautstärke beim Öffnen der Türen wird nicht dauerhaft gespeichert (wofür gibt es diese dann??)
    • Fahrprofil wird nicht gespeichert und startet immer im Comfort-Modus (Homologationsgründe. Keine Ahnung ob es hier Wege gibt zumindest den ECO-Modus zu speichern (sollte ja effizienter sein als Comfort)).
    • Auswahl D/B wird nicht gespeichert (Homologationsgründe, Kleines Ärgernis zweimal am Hebel für B zu drehen, Wäre trotzdem schöner wenn er es speichern würde).
    • Einstellungen des Drehrades der Spiegel wird nicht gespeichert (z.B. immer R für Spiegelabsenkung, muss so bei jeder Fahrt erneut auf R gedreht werden).
    • Meldung "Es sind neue Einstellungen für den Benutzer verfügbar" kommt auch nach 19 Monaten immer mal wieder und setzt Einstellungen zurück (auch wenn es davor für ein halbes Jahr ruhig war).
    • Sehr selten Abstürze aller Bildschirme (Infotainment und Fahrerdisplay). Werden unmittelbar nach dem Einsteigen schwarz und rebooten innerhalb von 30s.
    • Servolenkung vibriert bei schnellem Einlenken (eig. nur im Winter)(gibt TPI aber Werkstatt hat diese noch nicht umgesetzt, durch Update auf 3.2.1 nicht verschwunden).
    • Warme Luft kommt im Winter ohne Beifahrer aus dem rechten statt linken mittleren Ausströmer.
    • Sporadisches Aufblinken der Schweinwerfer nach dem Verriegeln (seit Update auf 3.2.1).
    • Sporadisches Aufleuchten der Innenraumbeleuchtung nach dem Losfahren (muss manuell ausgeschaltet werden).
    • Lautsprecher Vorne-Mitte knackt teils bei Aktivierung der Parkpiepser oder Einlegen des Rückwärtsganges (gibt glaube ich eine TPI dazu?).
    • Bei Aktivierung des ACCs per "SET" beschnleunigt er hin und wieder für einen ganz kurzen Moment sehr stark nach vorne (3-5km/h zu viel) und reduziert dann die Geschwindigkeit auf den eingestellten Wert (Fuß nicht auf Strompedal in dem Moment).
    • Bei Deaktivierung des ACCs im B-Modus geht er direkt in die volle Rekuperation. Sehr schwer mit den Fuß genau zu timen, weswegen ich in Verbindung mit ACC immer in D fahre (ist wohl in SW 4.0 laut einem YouTube-Review gefixt und geht nun flüssig ineinander über, ähnlich wie beim Wechsel von D zu B während man auf dem Strompedal steht


    Und das dürfte wohl jedem bekannt sein, dass wenn ich Wechselstrom in Gleichstrom umwandle Verluste entstehen. Daher kaufe ich mir auch keine Wallbox und lade nur zur absoluten Not mit meinem Ladeziegel 1 Phasig vom Netz.

    D.h. du lädst immer über Gleichstrom? An welchen Ladesäulen? 50kW oder 150kW+? Oder hast du dir eine DC-Wallbox für zu Hause zugelegt?


    Ob das so viel besser ist als ein bisschen Ladeverluste an der AC-Wallbox hinzunehmen, ist für mich fragwürdig.

    Das Laden per Ladeziegel hat ja außerdem nochmal deutlich höhere Ladeverluste als an einer 11kW Wallbox.

    Das hat ja nichts mit seiner Rechnung zu tun. Wenn er seit dem letzten Mal auf 80% Laden 38kWh nachladen musste und nur 93km in der Zeit gefahren ist, passt das schon mit den 41kWh/100km.


    Ich habe aktuell auch fast 40kWh/100km in der "Ab Laden"-Anzeige, weil ich die letzten Tage nur sehr kurze Strecken gefahren bin und teils mit Heizung lange im Verkehr stand.

    Dazu kommt dann evtl. noch Heizen per App ohne an der Wallbox angesteckt zu sein, was nicht in den angezeigten Durchschnittsverbrauch eingeht.


    Gerade mit der Heizung bei solchen Temperaturen können sich die Werte je nach Fahrprofil extrem stark unterscheiden. Noch deutlich mehr als im Hochsommer mit Klima.

    Wer dann draußen parkt und jedes Mal die Akkuheizung noch zusätzlich mitläuft, liegt nochmals deutlich höher als jemand der in der (Tief-)Garage parken kann.

    Ihr habt natürlich recht mit der Kritik wegen dem Satz zum Lüftermotor, da habe ich falsch gedacht und den Satz aus meinem ersten Post wieder gelöscht. (errarum humanun est)

    Ja alles gut, war nur etwas verwirrend.


    Wie genau die Wärmepumpe, Heizelement und A/C-Funktion angesteuert werden, weiß ich auch nicht. Da wird es wohl hier Experten geben, die das besser erklären können.

    Ich habe bei mir nur feststellen können, dass A/C aus oder an so gut wie keinen Unterschied macht. Die Heizung ist der Hauptverbraucher bei solch kalten Temperaturen.

    Ich verstehe den Fall nicht ganz. Kannst du das nochmal näher erklären?


    Wenn du die Klimatisierung ausschaltest, ist sowohl die Heizung als auch A/C d.h. in dem Fall wohl eher die Lufttrocknung statt Kühlung deaktiviert.

    Daraus folgt, dass bei 5kW Verbrauch im Stand auf 0,8kW die Heizung 4,2kW benötigt haben muss.


    Durch deaktivertes A/C bleibt die Heizung weiterhin aktiv und nur die Luftkühlung/Lufttrocknung-Funktion wird deaktiviert.

    Warum sollte bei -2,5°C dann der Standverbrauch deutlich absinken, wenn nur die Heizung aktiv ist? Geheizt wird doch auch mit deaktiviertem A/C?

    und wenn man mit dem "Startknopf" startet :/ vielleicht passiert das dann nicht :?: :?:

    Das funktioniert nur, wenn man sich nicht hingesetzt hat. Also im Stehen von außen mit dem Startknopf die "Zündung" aktiviert, bleibt er auch erstmal ohne Fahrer an.

    Schwierig umzusetzen während man das Auto aus der Garage fahren will ^^ Einmal hingesetzt und aufgestanden, geht er wieder aus.


    Ansonsten kannst du ihn nur überlisten anzubleiben, indem du so einen einfachen Gurtstecker ins Gurtschloss des Fahrers steckst.

    Dadurch ist die Erkennung im Sitz überschrieben und er bleibt auch beim Aussteigen an. Aber auch das ist nicht wirklich praktikabel, jedes Mal den Stecker herauszuholen.

    Benutze ich nur, wenn ich mal etwas ausprobieren möchte und öfters hintereinander ein- und aussteige.

    Tippfehler oder wirklich so hohe Ladeverluste?

    Nein, das sind die richtigen Werte.

    Sollte normalerweise bei meinem 77kWh Akku bei ca. 17kWh gewesen sein.

    Der Rest ist dann wahrscheinlich die Akkuheizung, die parallel zum Ladevorgang den Akku erwärmt hat.

    Außerdem habe ich schon festgestellt, dass die Lademengen im Vergleich zum Akkustand schon mal ungenau sein können, je kleiner der Ladehub ist.

    Ich war gestern und heute mal eine etwas längere Strecke mit jeweils ca. 400km Hin- und Rückweg unterwegs.

    Muss sagen, dass ich zum ersten Mal wirklich eine Art Vorkonditionierung des Akkus vermisst habe.


    Hinweg mit 78% bei ca. 5°C losgefahren und unterwegs mit 28% nur 70kW bekommen (SOC halt auch recht hoch, ging aber von der Route her nicht anders).

    Auf dem Rückweg zuerst an Aral Pulse von 7% auf 28% geladen (0°C Außentemperatur und Akku bei 5°C). 21kWh haben 20 Minuten gedauert und nur 65kW in der Spitze.

    Nachdem die Ladeleistung nicht weiter anstieg, aber der Akku im Carscanner die 20° durchs Schnellladen überschritten hatte, bin ich nochmal 70km zum nächsten Tesla Supercharger gefahren (auch um die Aktion mitzunehmen).

    Hier waren dann mit dem warmen Akku immerhin ab 12% fast 120kW drin. Womöglich hat hier auch der Supercharger begrenzt, da Säule B neben mir ebenfalls mit einem Born belegt war (250kW Supercharger).


    Leider konnte ich durch Schnefall und Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht schneller fahren, um somit den Akku aufzuwärmen. "Jo-Jo"-Fahren wollte ich meinen Mitfahrern nicht zumuten.

    Somit waren es auf dem Rückweg zwei Ladevorgänge mit ziemlich genau 60 Minuten Aufenthalt für 54kWh. Im Sommer bei max. 180kW wäre nur ein Ladevorgang mit 25-30 Minuten notwendig gewesen.

    Ich kann nur bestätigen, dass die DEKRA mir mit 7,5x20" ET44 Hurricane Felgen (ebenfalls 215/45/R20 Bereifung) problemlos die Eibach Spurverbreiterungen mit 12mm pro Seite an der HA ohne Flaps abgenommen hat:


    pasted-from-clipboard.png


    Dabei hat sich die Prüfstelle an dem von Eibach zur Verfügung gestellten TÜV Teilegutachten gehalten. Demnach hätten sie mir mit der Bereifung 5mm an der VA und 15mm an der HA ohne Flaps abgenommen.

    Ich wollte mit den 12mm lediglich nur den Unterschied zwischen VA und HA ausgleichen. Ab 8mm VA und 18mm HA wären laut Prüfer (und das Gutachten verstehe ich ebenfalls so) Flaps notwendig gewesen.

    Im Zweifel würde ich einfach vorher mal bei deiner Prüfstelle vorbeifahren und nachfragen.


    Meine ursprünglichen Beiträge und ein paar Fotos findest du hier: Spurverbreiterung - Beitrag 129; Spurverbreiterung - Beitrag 132

    Frage ist wie ist die Erwartung?

    Die ca. 10m von der Seite sind noch der beste Fall. Ich stand auch schon nur ca. 5m entfernt und der Schlüssel wollte absolut nicht auf-/abschließen.

    Hatte es mehrfach in den anderthalb Jahren, dass ich extra wieder zum Auto zurücklaufen musste, um es abschließen zu können.


    Das Carbon ist scheinbar das Problem. "Werkstoffe aus Kohlefaser sind leicht und stabil, leider aber auch undurchlässig für Funkwellen."

    Interessant. Das wusste ich auch noch nicht. Danke für die Info!