Alles anzeigenAuch aus den Bildern der Feuerwehr kann man sehen, dass die Feuerwehr eigentlich alles falsch gemacht hat und sich nicht an das standardisierte Vorgehen des Feuerwehrverbands gehalten hat (siehe oben verlinktes Video).
- es wurde NICHT der Akku (das Auto) von unten mit einfachem Wassser aus einer Sprühlanze gekühlt, wie der Feuerwehrverband im standardisierten Verfahen vorgibt - DAS hätte alle weiteren Probleme verhindert
- unsinnig, Schaum einzusetzen, weil das die Batterie noch weniger kühlt als Wasser und nur mehr Sauerei gibt
- unsinnig, entgegen der Vorgabe des Feuerwehrverbands das Auto im Transportcontainer unter Wasser zu setzen, das erzeugt nur eine größere Menge kontaminiertes Wasser und erschwert den Transport und die Entsorgung von Wasser und Auto
Bei richtigem Vorgehen, wäre alles einfacher und unproblematischer gegangen.
Da muss der Feuerwehrverband wohl noch viel Aufklärungsarbeit leisten, damit die bereits seit 2018 bestehenden Empfehlungen zu Elektroautobränden bei den rückständigen freiwilligen Feuerwehren angenommen werden.
Wenn du das soviel besser kannst dann stelle deine Expertise in den Dienst deiner Ortsfeuerwehr, die sind sicher offen für qualifizierte Leute.
Wie du schon erkannt hast sind das Empfehlungen, das letzte Wort und die Verantwortung hat immer der Einsatzleiter. Wenn der sich hier (vielleicht auch in Unkenntnis der Empfehlungen) für die ausgeführte Vorgehensweise entschieden hat hatte er sicher seine Gründe. Vielleicht lag es schlicht daran, dass eine solche Lanze nicht vorhanden ist/war.
Ich kenne mich in Österreich nicht aus, aber zumindest in Bayern gehört eine solche bisher bei keinem Fahrzeug zur Normbeladung. Sprich wenn vorhanden individuell beschafft (ca. 3.500 EUR) und da sind eben nicht alle Kommunen von der Notwendigkeit zu überzeugen.
In meinem Umkreis kenne ich bisher keine Feuerwehr die eine solche verlastet hat, auch nicht die großen Wehren mit 8 Fahrzeugen und über 300 Einsätzen p.a. .