Diese ganze Diskussion über minimalistische Verbräuche ist schon erstaunlich. Hat es aber schon immer gegeben. Als ehemaliger Golf-GTD-Fahrer war ich auch oft erstaunt, dass manche Dieselkollegen Verbräuche von unter 5 Liter/100 km meldeten; ich jedoch niemals im Alltagsbetrieb unter 6,5 Liter/100 km kam - trotz sparsamer Fahrweise.
Beim Born ist es ähnlich. Im Winter (unter 10 °C) komme ich selten unter 20 KWh im gemischten Betrieb (max. 30 km Fahrtstrecke). Habe eine Wärmepumpe verbaut, die jedoch auf diesen Strecken scheinbar keine Vorteile bringt. Fahre auch immer vorausschauend und meist im Comfortmodus. Das Höhenprofil bewegt sich auf 370 m +/- 20 m über NN, also eher flaches Land. Die Heizsysteme fressen eben einen erklecklichen Anteil der Akkukapazität. Da muss man schon lange im Stadtverkehr oder piano auf Landstraßen unterwegs sein, um das auszugleichen. Auch jede Steigung schraubt den Verbrauch in die Höhe, der dann erst mal wieder im Laufe der Strecke kompensiert werden muss. Aber 20°C im Innenraum möchte ich schon. Deshalb habe ich mir auch den großen Akku gekauft, um im Winter wenigstens über 300 km zu kommen. Mein Abarth 595 benötigt auf den gleichen Strecken auch deutlich über 9 Liter Sprit im Winter, wo ich zu gemäßigteren Jahreszeiten vielleicht weniger als 8 Liter benötige. Es gibt eben nichts umsonst...