Poltern auf der Vorderachse

  • Bei meinem VZ das gleiche. Hat jetzt 9000 km gelaufen. Ich habe es in einem anderen Beitrag hier schon gepostet. Hinten rechts wurde heute der Stoßdämpfer gewechselt, der war’s aber nicht. Ich höre die Geräusche eher von der Vorderachse, der freundliche leider nicht. Neuer Termin Ende Januar. Ich habe so das Gefühl, dass es nur noch weniger Monteure gibt, die ein geschultes Ohr für solche Dinge haben und gute Analysten sind. Schon ein Witz bei einem Auto für 56 K. Mein alter Twingo hatte auch oft die Koppelstangen defekt. Neupreis des Twingo 9000 €. 😜

    Wie ist's hier denn weitergegangen?

  • Wie ist's hier denn weitergegangen?

    Hi, lange nicht hier hineingesehen sry. Ich habe hier anderer Stelle berichtet. Koppelstangen neu, Spoiler hinten von innen unterfüttert, Fahrersitz (von Sabelt) repariert. Fazit: poltert etwas weniger. Laut VW Problem der DCC Dämpfer. Mir ist die Lust nach den Werkstattbesuchen vergangen, wegen dem Thema Nerven zu opfern.

    Im Sommer ist das poltern erträglicher, da etwas leiser.

    Cupra Born VZ Pilot M Pack, Dark Forest, Bj 3/2025

    Duisburg

  • Hallo, auch meiner hatte das poltern. Werkstatt hat koppelstangen oder nur eine, keine Ahnung,gewechselt. Sollte das Auto abholen, fahre los und es poltert noch doller als vorher, selbst auf gerader Strecke. Auto da gelassen. In der Zeit, auf Nachfrage von mir, Federbeinlagerung getauscht und die Lenksäule. Poltert immer noch. Jetzt soll ich das Auto so abholen.

    Zitat von Werkstatt :

    Das Fahrzeug ist abholbereit und technisch einwandfrei. Ich bin persönlich mit dem Auto noch mal probe gefahren und auf normaler Straße sind keine Geräusche zu hören. Die Koppelstangen sind nach Herstellervorgaben eingebaut worden. Man kann sie unmöglich falsch einbauen. Des weiteren wurden die Federbeinlagerung und die Lenksäule getauscht. Dieses Geräusch welches Sie gehört haben tritt bei einer bestimmten Federungsfrequenz auf - da bin ich noch am klären ob es technisch Stand der Serie ist oder halt auch nicht. Weitere Reparaturen werden erstmal nicht erfolgen. Ich möchte mir auch noch ein Vergleichsfahrzeug besorgen um dieselbe strecke zu fahren.


    In einer anderen Mail stand Zitat :


    Ich bin zu meinem Kollegen nochmal hin und habe ihn gefragt wie es ausschaut. Dieser meinte zu mir das beim Fahrzeug die Stoßdämpfer Lage und die Lenksäule ersetzt wurde. Das Problem wurde aber immer noch nicht genau gefunden daher sind die Kollegen immer noch am Prüfen von wo genau das Problem kommt.


    Ich frage mich, was ich jetzt machen soll. Ich kann doch nicht das Auto abholen, wenn der Zustand jetzt noch schlimmer ist. Weiß jemand Rat?

  • Es hilft dir zwar nicht, aber das ist ein klassicher Fall von "Verschlimmbesserung". :(
    "Stand der Serie"... sie haben gelernt, denn "Stand der Technik" wäre gelogen!


    Bei genauem Hinhören vernehme ich auch bei meinem Born je nach Strassenzustand ein Poltern von der VA, wie ich es bei meinem Formentor hatte. Bei diesem (obwohl deutlich lauter und eindeutig reproduzierbar und von 2 Werkstätten als "Mangel" bestätigt) konnte oder wollte man 2 Jahre lang keine Lösung anstreben (angeblich sogar lt. Werks-Anweisung). Daher werde ich den Teufel tun und mein Auto auf experimenteller Basis zur Verfügung stellen. Mit sowas hatte ich schon beim Ateca über viele Jahre unnötig Ärger und Aufwände. Erst das brachte mich darauf, die folgenden Autos nur noch zu leasen - damit lebt sich's bzgl. solcher Dinge einfacher (kommt natürlich immer auf den Mangel an und inwiefern man die Leasingzeit damit leben kann).

  • Nein, das "muss" man nicht hinnehmen. Aber im Härtefall (wie ich es beim Ateca hatte) muss man es quasi einfordern, in meinem Fall sogar mit einem eigens bezahltem Gutachten (später auch Rechtsanwalts-Aufforderung, die prallte aber wirkungslos ab), das denen schriftl. aufgezeigt hat (bezugnehmend auf deren Bewertungen), dass die Beanstandung eben nicht "Stand der Serie" war. Das hat sich aber letztendlich über 5 Jahre gezogen, der Hersteller hat einen sehr langen Atem.
    Es "steht und fällt" alles mit der Service-Stelle bzw. dessen Bearbeiter, danach mit dem Aussendienst-Mitarbeiter des Herstellers usw.