Beiträge von Alderamin

    Leider kann man es sich in der Realität nicht immer aussuchen, wann man laden kann. Wenn man nach 15km Fahrt ab Start laden muss, da der nächste Schnelllader auf der Route 50km entfernt ist, steht man halt da. Lange. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    (Erst recht, wenn der nächste Schnelllader von eon ist und nur einen Ladepunkt besitzt, also mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit entweder belegt oder kaputt ist.)


    In so einem Szenario treffen also zwei Probleme aufeinander: Unflexibles Ladefenster des Autos und die schlechte Infrastruktur.

    Man kann es sich vielleicht nicht immer aussuchen, aber grundsätzlich sollte man bei kalten Temperaturen halt bei einem Ladestand von 20% und ohne heimische Wallbox den Wagen nochmal vor der Ankunft zum nächsten DC-Lader fahren und auf 50-60% laden. Problematisch stelle ich mir das eigentlich nur vor, wenn man eine weite Anfahrt zu einem Termin hat und in Zeitnot geraten ist, so dass man die 20-30 Minuten Extrazeit (inkl. Anfahrt zum DC-Lader) nicht aufbringen kann. Wenn es einmal passiert, Schwamm drüber, muss man bei der Rückfahrt die Kröte halt schlucken, dass das Laden länger dauert. Wenn das öfters vorkommt, sollte man früher losfahren - oder der Born ist halt nicht das geeignete Auto für den Außendienstler.

    Mit dem 77er-Akku hast Du meiner Meinung nach die absolut bessere Wahl getroffen. Der scheint nämlich ein deutlich breiteres "Wohlfühl-Ladefenster" zu haben.


    Global betrachtet im Bereich Ressourcen müsste man hier natürlich dann auch wieder abwägen: Was ist "besser"? Einen großen Akku herzustellen und zu verbauen, damit man ein besseres Ladeverhalten hat, auch wenn man die Kapazität im Alltag nicht benötigt? Oder lieber einen kleineren Akku nehmen und durch einen höheren Verschleiß und etwas mehr Energieverbrauch eine schnellere Ladeleistung ermöglichen?

    Fragen über Fragen. :)

    Der größere Akku hat doch die schnellere Ladeleistung. Im wesentlichen zählt der Kostenfaktor für den Anschaffungspreis.

    Auf der Karte in der Navi-Ansicht wurden schon Ladesäulen angezeigt, aber nicht die Ladesäulensuche als Icon oder in der Suche angeboten. Vielleicht bin ich auch einfach zu blöde oder alt, um sie zu finden, aber irgendwie gehört bei einem Elektroauto die Suche nach Ladesäulen doch prominent in der Hauptansicht angezeigt.


    In der Gegend an der A61 zwischen Worms und Mannheim ist aber auch Ladesäulen-Wüste. Wir kamen dann an einer Raststätte vorbei, die mit Ladesäulensymbol ausgezeichnet war. Und was gab's da? Einen 300 kW Lader mit zwei CCS-Ladepunkten (und einem Chademo 🙄), von denen einer kaputt und der andere belegt war, und ein 50 kW-Lader. Da habe ich dann 10% geladen und bin nach 20 Minuten weiter gefahren. Dafür dann auf der Rückfahrt an der A3 geladen, wo es Ladestationen satt gab.

    Normal heißt bei dir welche Geschwindigkeit? Hast auch den großen Akku, oder?

    120 km/h und ja, große Batterie. Hat mir nicht leid getan, mich für diese entschieden zu haben. Man hat dann auch bei überwiegend kurzen Strecken, wo man sie eigentlich nicht bräuchte, weniger Ladezyklen und ergo mehr Lebensdauer.


    15 Minuten vor dem Laden bin ich ein Stück mit 140 gefahren, aber das sollte nicht viel Unterschied gemacht haben.

    Hallo,


    vor 2 Tagen konnte ich im "In-Car-Store" eine neue App vorfinden und kostenlos installieren.

    Es ist die "Charging-Map" - meiner Ansicht nach waren die Ladepunkte vorher ja sowieso in der aktuellen Karte.

    Und ich dachte schon, ich leide an Demenz, weil ich gestern unterwegs partout die Suche nach Ladesäulen im Navi nicht (mehr) fand - das erste Mal, wo ich sie gebraucht hätte. Ich war sicher, dass die mal sehr einfach in der Suche oder Karte zu finden war. Habe das Feature nachinstalliert, mal schauen, ob die Suche jetzt wieder aktiv ist.

    So war das in meiner Jugend bei jedem Auto gesteuert, das beheizte Spiegel hatte.

    Es geht um das Fernklimatisieren per App. Der Born hat einen separaten Selektor für die Spiegelheizung im Fahrzeug, aber keinen in der App. Ist ja ok, wenn man's weiß, aber das steht ja auch nirgendwo dokumentiert. 🤷‍♂️

    aufgrund ordentlicher Temperaturunterschiede konnte ich es heute das erste Mal beobachten. Die Spiegel werden ebenfalls vorgeheizt. Angezeigt wird es aber nirgendwo und auswählen kann man es auch nicht. Muss irgendwo mit der Temperatur oder Heckscheibe oder Vorheizen allgemein gekoppelt sein. Zwei dampfende Spiegel sind aber für mich Indiz genug, dass dort wirklich aktiv vorgeheizt wird.

    Ich hatte heute Morgen 15 Minuten klimatisiert (ohne Heckscheibe), da waren die Spiegel nass, aber dampften nicht. Kurz nach dem Einschalten der Spiegelheizung waren sie trocken. Also muss man wohl die Heckscheibenheizung einschalten, damit die Spiegel beheizt werden. Werde ich mal testen.

    Ich kann nicht mitreden. Hab zwar Lenkradheizung, aber keine Sitzheizung. Das erste Mal seit guten 15 Jahren ohne SZ. Aber es geht ganz gut. Wenn das Lenkrad warm ist, gibt es einem das Gefühl : alles mummelig warm. Hätte ich nicht erwartet. Der Cupra stand so beim Händler und war in 10 Tagen abholbereit.

    Ohne Ledersitze braucht man eigentlich keine Sitzheizung. Hatte meine neulich überhaupt das erste Mal in Betrieb (Fahrzeug im März bekommen). Ganz nett, aber verzichtbar. Beim A1 meiner Frau mit Ledersitzen bin ich froh, dass er Sitzheizung hat, und die wird bei jeder Winterfahrt benutzt.

    In der App. Einmal einstellen und es wird an das Auto geschickt. Kann man aber bestimmt auch im Auto machen. App ist bequemer :)

    Sitze und Heckscheibe geht auch. Aber die Außenspiegel haben sie vergessen. Hätte man ruhig auch vorbeheizbar machen können, von wegen Eis (wie ich heute erfahren musste).

    EInen Nachteil des Leasings merke ich schon: die Jahresleistung beruhte auf den Fahrten in den letzten drei Jahren mit dem Vorgänger-Fahrzeug. Jetzt fahre ich allerdings viel mehr, weil der Wagen mehr Spaß macht und ich ein besseres Gewissen habe, weniger CO2 zu verursachen. Hab' jetzt in 4 Monaten 60% schon der geplanten Jahreslaufleistung verbraten und muss mich allmählich bremsen, um nicht bei der Rückgabe massiv nachzahlen zu müssen. Sind zum Glück noch über 3 1/2 Jahre bis dahin, aber die ganze Zeit gegen den Kilometerstand kämpfen zu müssen, ist schon ziemlich blöde. Wenn man die Laufleistung aber großzügiger kalkuliert hätte, wäre es dann auch deutlich teuerer geworden.

    Update:

    Ich hab' jetzt trotz Sparen (und einige Strecke mit dem Zweitwagen Fahren 🤦‍♂️) die geplanten 17500 km für das erste Jahr (das erst am 29.02.24 zu Ende sein wird) erreicht und einfach mal bei der VW Leasing gefragt, was eine Erhöhung der Jahreskilometer kosten würde. Habe 4 Wochen auf die Antwort gewartet, aber die war dann ein Angebot: statt 60.000 km in 48 Monaten für 496 €/Monat kann ich auf 100.000 km für 576 €/Monat ab 1. Februar 2024 wechseln, ohne was nachzuzahlen.


    Ich konnte das erst gar nicht glauben und dachte, dass bestimmt die 48 Monate ab 01.02. neu gestartet werden und ich dann nach 5 Jahren 100.000 km gefahren haben darf, was nur 20.000 pro Jahr wären, aber nach telefonischer Rückfrage wurde mir versichert, dass die Laufzeit weiterhin ab 01.03.23 zählt. Na, dann gab es nichts zu überlegen, zumal ab März eine Versicherung bei mir ausläuft, die knapp 200 Euro im Monat gekostet hat.


    80 € mehr über 37 Monate (2960 €) für 40.000 Zusatz-km wären dann 7,4 ct/km. Das ist günstiger, als die 60.000 um 40.000 km zu überziehen und mit 9,1 ct/km nachzubezahlen (3640 km; was auch keine Katastrophe gewesen wäre bei 67% mehr Fahrleistung; falls ich mit 100.000 nicht hinkomme, mache ich mir dann aber auch keinen Kopf und überziehe halt).


    Also, ich nehme obiges zurück und würde es wieder so machen. Am Ende der Leasingzeit (bzw. mit entsprechendem Vorlauf, s.o.) muss ich dann mal schauen, ob ich den Wagen für 20.000-25.000 übernehmen kann und dann noch mindestens 6 Jahre fahren, was günstiger wäre als 6 Jahre lang für knapp 7000 €/Jahr einen neuen zu leasen, zumal ich eine Kupplung für den Fahrradträger und einen zweiten Boden im Heck auf eigene Kosten nachgerüstet habe. Der Wagen macht immer noch Spaß, ich wüsste im Moment nicht, welchen ich für alternativ nehmen würde (höchstens Smart #1 Brabus; mit Tesla könnte ich mich wegen dem Irren nicht anfreunden). Schauen wir mal in drei Jahren!