Beiträge von EschBorn

    Das hatte ich auch einige Male, aber ebenso oft stellte ich auch fest, dass das Fahrzeug un-klimatisiert blieb. Seitdem warte ich bewusst die Bestätigung ab.

    Mein Auto war noch nie unklimatisiert wenn ich den Vorgang über die App gestartet habe. Einfach die Nerven behalten. Wenn die Mobilfunkverbindung stabil ist klappts auch mit der Klimatisierung.

    Ich stehe grad in einer Autobahn-Vollsperrung nach Unfall. Um bei den noch angenehmen Temperaturen Strom zu sparen, habe ich Zündung AUS. Klima lässt sich nur manuell ausschalten , solange ich sitzen bleibe geht auch das Infotainment nicht komplett aus.

    Kann man tatsächlich nicht ALLES ausschalten solange man innen sitzt?

    Solange der Hintern im Sitz klebt ist das Auto nicht komplett aus. Aber mal aus Interesse, wieviel Milliwatt glaubst du mit diesem Zinober zu sparen? Zündung und Entertainment gehen übrigens irgendwann von allein aus. So ca. nach einer halben Stunde. Dann musst du die Zündung wieder einschalten wenn du nicht im eigenen Saft schmoren willst und in völliger Stille die Vollsperrung genießen möchtest. 😋

    Nachtrag: Mit Hilfe des iPads nebst iPhone konnte ich meine Bankdaten in dem Account nun verifizieren. Alles von nur EINEM Endgerät (z.B. Smartphone) scheint problematisch zu sein (wegen der App-Wechselei).

    Kann ich genauso bestätigen. Es war bei mir genauso. Derjenige, der sich diesen Workflow ausgedacht hat, entwirft normalerweise Kettensägen oder Sperrmüllpressen. Selten habe ich sowas benutzerunfreundliches gesehen. 🙄🙈

    "Henry" hätte die Kacke ja selber mal ausprobieren sollen, bevor er der Kundschaft so nen Standardkäse schickt.

    Hat er aber nicht und auch keiner, der die App vermurkst hat.

    Henry ist Support Mitarbeiter, also die arme Sau die Cases bearbeiten muss, die deswegen entstehen weil Product and Engineering einen beschissenen Job gemacht hat. Da hat irgend so ein Dödel die UX der App „optimiert“ offensichtlich ohne den Ist-Zustand zu kennen. Akzeptanzkriterien gab es anscheinend nicht, weil sie womöglich den Product Owner wegoptimiert haben. Und so wird irgendeine Grütze programmiert und sogar erfolgreich getestet. Allerdings kann man natürlich nichts testen von dem man nicht weiß das es existiert. Es ist also nicht mal ein Bug, sondern ein lupenreines Feature Gap. 🙄🙈🤣🤬

    Solche Prozesse gibt es meistens nur in Bastelbuden…

    Die ersten ID.3 Pro Modelle sogar noch als 4-Plätzer, weil auf der hinteren Sitzreihe ein weiterer Platz aufgrund des möglichen Gesamtgewichtes die Zulassung nicht bestanden hätte.

    Ist mein Born auch. Großer Akku und Beats…da passen dann nur die beiden Kinder auf den Rücksitz, die Schwiegermutter muss an der Raststätte ausgesetzt werden 😛

    Hallo EschBorn, dass du mir indirekt Steuerhinterziehung unterstellst, finde ich nicht nett. :) Ich gebe die Messwerte eines ungeeichten Messgerätes an. Ich gebe keine falschen Werte an.

    Ach hast du etwa keine Geliebte? 😛 Keine Sorge, ich habe dich nicht persönlich gemeint. Mein überspitzter Beitrag bezog sich auf die vorherrschende Meinung, „ich gebe da mal was an und wenn der Weg ein wenig länger ist, dann ist das auch nicht schlimm macht ja jeder.“ Im Prinzip bräuchte man überhaupt keine Kilometer mehr selbst eintragen, denn ELSTER und auch das Finanzamt können die Kilometer für die kürzeste Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsort selbst ermitteln. Dazu braucht man weder einen geeichten Tacho noch ungeeichte Brotkrumen. Mein Arbeitgeber kann und macht das auch bei meiner Dienstwagenbesteuerung nach Einzelfahrten. Ich brauche nur die Tage anzugeben und die Kilometer werden automatisch ermittelt, denn mein Wohnort und auch mein Arbeitsort sind ja im System meines Arbeitgebers hinterlegt.



    Zum zweiten Teil deines Beitrags: "... wenn er sich nicht einem Compliance Risiko mit dem Finanzamt aussetzen will." Genau das ist der Grund, weshalb wir in Deutschland nichts auf die Reihe bekommen. Wenn es irgendwo eine unklare Situation gibt, wird der Weg des geringsten Risikos gewählt und alles tausendfach abgesichert, statt einfach mal zu machen. Dein Arbeitgeber lagert das Risiko aus zu einem externen Dienstleister und bezahlt bestimmt ein Schweinegeld dafür. Wenn der externe Dienstleister was verbockt, ist gegenüber dem Finanzamt trotzdem dein Arbeitgeber fällig.

    Der Zähler meiner Wallbox ist geeicht und die Datenübertragung ist mit Protokoll und Konformitätsschlüssel und allem PiPaPo konform. Im Hintergrund laufen auditierte Abrechnungsprozesse zwischen Stromanbieter und dem Zahlungsdienstleister. Ich gehe davon aus das mein Arbeitgeber ein Schweinegeld dafür zahlt. Das scheint es ihnen aber wert zu sein. Ich gehe davon aus das zwei DAX Unternehmen ein Verfahren etabliert haben, welches das Risiko eines Compliance Verstoßes minimal hält. Zumal Finanzsoftware das Kerngeschäft des Unternehmens für das ich arbeite. Deswegen ist Compliance bei uns eine heilige Kuh. Schließlich verdient das damit viel Geld. 😊


    Bei meinem Arbeitgeber werden die horrenden Preise eines Ladekartenanbieters bezahlt…

    Die bekomme ich auch bezahlt, die Ladekarten brauche ich aber nur wenn ich auf längeren Stecken unterwegs bin. Ansonsten lade ich zu Hause oder am Arbeitsplatz.


    wenn wer bescheißen will, kann er das an der geeichten Box auch: Ich muss ja nur die Zugangskarte des Dienstautos zur Freischaltung hernehmen, wenn mein privates Auto dran hängt...

    Na klar kann man bescheißen. Das ginge übrigens auch mit den Ladekarten. Wenn es einem Wert ist bei Entdeckung seinen Job zu verlieren kann man das tun. Ist aber nicht sehr clever.

    Trotzdem nutze ich und Millionen andere genau diese Angaben, um meine Reisekosten abzurechen oder den Weg zur Arbeit steuerlich geltend zu machen. Verrate das bitte bloß keiner dem Eichamt!

    Ähm…Du kannst auch Brotkrumen streuen und diese der Steuererklärung beilegen. Das interessiert das Finanzamt genauso wenig wie ein gemessener Tachostand. Es gibt nämlich inzwischen andere Möglichkeiten Entfernungen zu ermitteln. Deutsche Finanzämter nutzen heutzutage tatsächlich digitale Lösungen um Entfernungen zwischen zwei Orten zu prüfen ohne sich auf Tachoangaben mit Umwegen über die Geliebte, die Oma oder den Getränkemarkt verlassen zu müssen. 😛


    Im Endeffekt sehe ich einen Streit zwischen verschiedenen Behörden. Der wird sich auch nur beheben lassen, wenn sich die diversen Behörden auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, oder das mal ein Gericht entscheidet. Bis dahin wird die Steuer aber immer noch durchs Finanzamt erhoben, das in der Zuständigkeit des BMF liegt. Also gilt für den normalen Betrieb oder Arbeitnehmer die Rechtsaufassung des BMF. Ich erwarte jetzt nicht, dass morgen früh das Eichamt bei mir auf dem Hof steht und mir die Wallbox versiegelt, weil ich damit auch mal einen Dienstwagen laden könnte und dann die Kosten mit dem Arbeitgeber abrechnen würde.

    Wenn die Stromkosten vom Arbeitgeber erstattet werden, entscheidet der Arbeitgeber über das Verfahren, wenn er sich nicht einem Compliance Risiko mit dem Finanzamt aussetzen will. Mein Arbeitgeber schreibt zwingend eine geeichte Wallbox vor, die über einen Anbieter läuft, der die Ladungen aufzeichnet und abrechnet. Der Anbieter unterstützt genau eine Wallboxmodell eines Herstellers. Die Wallbox mit Installation ist teuer, wird aber die Kosten werden zum größten Teil von meinem Arbeitgeber übernommen.