Das ist richtig, dass sind die Konsequenzen daraus. Aber alles tun hat Konsequenzen. Man muss halt abwägen, wie hoch das Risiko für den eigenen Nutzen ist. Ich hab kein Problem mit den 80%, aktuell steht er nur in der Garage. Sollte ich es aber brauchen, lade ich auch wieder auf 100%. Wie gesagt, das Risiko ist sehr gering. Ich glaube das Risiko im Hamburger Berufsverkehr einen Unfall zu haben ist höher als einen Batteriebrand zu erleiden. Deswegen lasse ich ja aber nicht mein Auto stehen wenn ich es brauche.
Bei Firmenwagen oder Leasing ist das was anderes. Da gehört einem der Wagen nicht.
Ich hab das Gefühl seit das Schreiben raus ist, kriegen einige schon wieder Panik.
Es geht ja nicht (nur) um das zu vernachlässigende Risiko eines Batteriebrandes, sondern vor allem um das Risiko das der VW Konzern Garantieansprüche für die Batterie ablehnen könnte wenn man sich nicht an ihre Vorgaben hält. Das kann einen dann teuer zu stehen kommen. Und das vor Gericht zu klären kann dann ein paar Jahre dauern, schließlich glänzen Zivilgerichte in Deutschland nicht durch schlanke Prozesse und ausreichend Personal. Gutachten, Gegengutachten, keine Termine, Urteile, Revisionen…und schon muss man sich um den Rückruf des Rollators kümmern, weil man inzwischen alt und gebrechlich geworden ist…😛
Wenn man sich die Geschäftszahlen von VW anschaut ist es nicht abwegig zu glauben dass sie jeden Ansatz suchen irgendwo zu sparen. Zumal der VW Konzern ohnehin nicht dafür bekannt ist besonders kulant zu sein.
Die Einschränkung gilt ja nicht dauerhaft wie seinerzeit wie bei einem Mercedes EQ Model, sondern nur bis die Maßnahme in der Werkstatt durchgeführt wurde, also ein paar Wochen. Das ist, außer man nudelt jeden Tag eine ganze Batterieladung durch, zu verschmerzen. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.