Beiträge von AuroraBlue

    Hast Du schon eine Steuerbox?

    Bayernwerk verbaut keine Steuerboxen.

    Das Gateway spricht auf dem internen CTL und dem zugänglichen HAN nur EEBus over TCP.

    Eine Steuerbox mit EEBus Eingang und Schaltausgängen kann man auf eigene Kosten im oberen Anschlussraum nachrüsten, muss es aber angeblich von einem konzessionierten Elektriker verplomben lassen (was natürlich Unsinn wäre).


    Hab nen neuen Zähler mit Gateway und Powerlan bekommen, aber es wurde nichts eingerichtet. Bin mal gespannt, ob sie mein EVCC am Gateway mit mir anmelden, oder ob sie es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, ob ich dafür einen Elektriker bezahlen muss.

    Dass nur ein Elektriker die Anmeldung der Wallbox machen darf, ist aber klar rechtswidrig.

    Die NAV spricht immer vom Anschlussnehmer/-nutzer und nicht vom -errichter.

    Die Bundesnetzagentur (die gegenüber den Netzbetreibern diesbezüglich weisungsbefugt ist) ist sogar sehr deutlich:

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    Wenn man also eine vorhandene CEE Steckdoese "aufwertet" braucht man keinen Elektriker (die Anlage wird durch Anschluss per Stecker nicht erweitert oder verändert). Man muss es aber anmelden und die Steuerbarkeit sicherstellen.

    Aber für letzteres haftet man sowieso selbst und nicht der Elektriker.


    Praktisches Problem ist, dass der Steueranschluss am Smartmeter evtl. verplombt ist. Dann würde ich den Netzbetreiber auffordern, den Anschluss der Steuerleitung durchzuführen, da man mit der Möglichkeit der Steuerung (=Kabel ist da) bereits seine Pflicht erfüllt hat. (Bei einem Zählertausch muss ja später auch der Netzbetreiber die Steuerung wieder selber einpinnen.)

    Die erzielbaren Reichweiten (nicht WLTP), Winterverhalten, Ladeverhalten mit den bislang verbauten Modellen vergleichen.

    Der LFP Akku ist nunmal kleiner geworden. Der sparsamere Motor kann da etwas kompensieren, aber der Akku ist halt etwas kleiner als im Kaufvertrag. Am Ende mag's auf gleiche rauslaufen.

    Winterverhalten ist aber erwartbar schlechter, weil die Zellchemie prinzipiell temperaturanfälliger ist. Ohne Vorkonditionieren (Zeitfrage) wird man wieder am Lader hängern wie beim seligen 58er. VW/Cupra kann da nicht zaubern.

    Das Ladeverhalten ist hingegen nachweisbar schlechter, weil die um 17% längere Ladedauer bereits offiziell kommuniziert wurde.


    Also steht es: 1) unentschieden 2) unklar, eher schlechter und 3) sicher schlechter. Das ist alles andere als ausgeglichen. Von der geringeren Motorleistung reden wir da noch nicht.


    Nicht falsch verstehen:

    Bei einem angemessenen Preis, der die erheblich gesunkenen Kosten berücksichtigt, ist der LFP Born sicherlich eine tolle Sache. Schön zu sehen, das die günstigen LFP Akkus auch beim MEB nur unwesentlich schlechter sind als die viel teureren NMCs.

    Aber als Ersatz für einen 60er NMC zum gleichen Preis würde ich Cupra was husten.

    Sie werden dann hoffentlich bescheid bekommen, wenn das Fahrzeug den Besitzer gewechselt hat.

    Nicht unbedingt. Man darf auch unter anderem Namen die THG Quote beantragen.

    Und ich glaube nicht, dass das Umweltbundesamt die Zulassung abfragt. Die verlangen, dass man nur berechtigte Beantragungen durchführt.

    Also kann es durchaus Ärger geben.

    Ansonsten könnte man ja für irgendwelche Fahrgestellnummern mal die THG beantragen und abwarten, was passiert. Ungefähr das tun die Vermarkter, wenn sie das nicht prüfen.

    Da innerhalb der angegebenen Frist (14 Tage) kein Einspruch eingegangen ist, wurde die Verlängerung entsprechend durchgeführt und als Festprämie hinterlegt.

    Amazon lernt auch gerade auf die harte Tour, dass man so keinen Vertrag ändern kann.

    Einseitig geht das nicht, sie brauchen schon ein aktives Einverständnis.

    Das mussten auch die Banken einsehen, als sie plötzlich nach schlichten Mitteilungen anfingen, Kontogebühren zu verlangen und der BGH das nicht witzig fand.


    Bei der THG brauchen die ja auch eine aktive Bestätigung, ob man das Auto überhaupt noch hat. Sonst bescheißen sie den etwaigen neuen Besitzer und verstoßen gegen die Regeln vom Bundesamt.

    Ein weiterer erheblicher Kostenfaktor ist, dass einige Werkstätten der Meinung sind, dass nur ein Hochvoltspezialist ans Auto dürfe und dann 50% höhere Stundensätze abgerechnet werden. Auch wenn es dann doch der Azubi macht...


    Also immer vorher nachfragen und vergleichen. Oder einfach bei der nächstbesten Cuprawerkstatt abgeben, zahlen was auch immer verlangt wird, und auf die eigene Kappe nehmen.

    Ich glaube kaum, dass der Konzern so viele Derivate im Regal hat.

    Beim ID.7 gibt es nur die 77er und 86 Akkus mit der alten Energiedichte und jeweils gleichen Zellen aber etwas höhere Ladeleistung als der noch ältere 77er im Born der von einem anderen Zulieferer kam. Der 58er Akku hatte wieder eine ganz andere Zelle und hat eine erbärmliche Kalt-Ladeleistung.

    Der neue 79er Akku hat eine etwas andere Chemie und ist mit dem 60er Akku verwandt.

    Also: Doch, da gibt es einen ganzen Zoo an Zellen. Schon wegen den verschiedenen Zulieferern.


    Aber auch die Einheitszelle gibt es vom Start weg bereits in zwei Versionen und absehbar noch mehreren Unterversionen, je nach Zulieferer und Generation.

    Beides rechtfertigt aber noch nicht MEB+, wo ja 700km Reichweite und bis zu 200 kW Ladetempo versprochen werden, trotz weiterhin 400V Technologie.

    Das kann ja schon das alte MEBevo. Mein ID.7 Pro z.B.


    Nur weil eine Platform etwas kann, heißt das nicht, dass grundsätzlich nur die größte und teuerste Ausbaustufe angeboten wird. Und schon mal gar nicht als Einstiegsmodell.

    "MEB+" (MEB21 und MEB31) charakterisiert sich eben durch genau diese Punkte, die ich oben nannte. Und das kann(!) auch alles bei einem Facelift eingeführt werden. Eben weil es keine neue Platform ist sondern nur eine Weiterentwicklung.


    PS. Ford hat bereits die MEB+/MEB31 angekündigt, und zwar im bereits existierenden Explorer und Capri als reines Technik-Facelift.

    58kWh LFP Einheitszelle, neuer kleiner APP350 Motor, neue Software.