"Neue Software 5.0 ab wann wurden Fahrzeuge mit der neuen Software ausgeliefert und haben diese dann auch bereits die neue Hardware?"
Ab Bau Juni 2024 - Achtung Erstzulassung kann auch vom alten Modell noch später gewesen sein. Software 5.x und neue Hardware (Lenkstock-Hebel, Display, Prozessor) war alles zusammen. Zwischenlösungen gibt es beim Born nicht. Sobald man ein Bild vom Lenkstock oder Display sieht erkennt man den Unterschied.
"- Gibt es sonst noch wichtige Punkte auf die ich eurer Meinung nach achten sollte?"
Das Übliche: Zustand, wer ist der vorige Halter, Unfallfreiheit, Privat- oder Händlerkauf. Wobei ja die Fahrzeuge noch Herstellergarantie haben.
"- Als Preislimit würde ich mir so ca. 26-28.000 EUR setzen, denkt ihr dass ich dafür einen Born mit o.g. Kriterien bekommen kann (klar Glaskugel, aber eure Einschätzung würde mir helfen)"
Glaube nicht, dass man das neue Modell schon so günstig findet selbst als nackter Hund nicht - die sind ja nicht mal oder kaum ein Jahr alt. Vielleicht ein Unfallwagen.
Beiträge von city_lion
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Hat dein Auto noch Gewährleistung/Garantie?
Dann kannst du das dreimal so machen und wenn sie den Mangel dann noch immer nicht behoben haben kannst dein Vertrag wandeln - sprich Auto zurück geben. Anwaltlicher Rat ist spätestens dann sinnvoll. -
Wie du schon sagst, es kann eigentlich nur an dem "Wollen" scheitern.
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Wahrscheinlich ist dies in den Köpfen der Entscheider nicht "benutzerfreundlich" genug...
Mein Tipp - die haben einfach Schiss vor dem Updateprozess!
Bei einem Update das dann alle wollen, aber mit der miserabel implementierten Updateprozess, bei dem dann ein hoher Prozentsatz der Autos nach einem Update gar nicht mehr fährt und sie in der Werkstatt viele Stunden brauchen bis die neue Version wieder läuft da sind ja alle Kapazitäten auf Monate gebunden.
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Mal ne öffentlich AC-Ladesäule probiert.
Tut es da - ruf dein Haus-Elektriker der sich um die Wallbox kümmern soll.
Tut es da auch nicht - ruf dein Autohaus die sich um das Auto kümmern sollen. -
So , diejenigen mit Software 5.0 bzw. 5.2 müssen sich bis voraussichtlich Dezember gedulden bis 5.4 kommt. Ob es dann OTA oder über die Werkstatt kommt , ist noch offen.
Na hoffentlich ist es kein Muss - 5.4 scheint ja wahrlich kein Fortschritt zu sein. Mit dem Geschwindigkeitswarner über die zwei Touches kann ich leben. Dafür habe ich dann aber die Anzeige der Ladeleistung in vernünftigen Kilowatt.
Sofern nicht ein > 5.5 mit nennenswerten Verbesserungen kommt, z.B. Filtermöglichkeit der Anbieter bei der Navi-Planung sehe ich gar keine Notwendigkeit überhaupt ein Update einzuspielen, weder Over die Luft noch über Over die Werkstatt. -
Wäre ein ziemlicher Aufwand, so etwas vorab zu erstellen. Deshalb erst Verkauf, dann Zertifikat.
Wobei man ein Rücktrittsrecht hat, wenn der Zustand unter 86% ist.
Wenn der Verkäufer das Zertifikat nach dem Verkauf erstellt kostet es ihm das auf den Cent genau das gleiche wie wenn er es vorher macht. Nur wenn er es vorher macht, dann hat er einen Vertrauensvorschuss.
Reden wir von einem Vertragshändler? Diese Zertifikate sind eh nur einmal OBD-Stecker einstecken / BMS-Daten auslesen / ausdrucken / fertig. Ganz ehrlich - Ein Batteriezertifikat dieser ja echt geringen Güte muss absoluter Mindes-Standard im Gebrauchtwagenverkauf sein. Ich würde ihm meine Kontaktdaten da lassen und sagen ich geh jetzt woanders hin, wenn er rechtzeitig anruft vorher den Test zu machen hat er vielleicht noch Glück mich als Kunden zu gewinnen.
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Beste Lösung: Die angezeigte Reichweite komplett ignorieren und selbst mit SoC und Durchschnittsverbrauch rechnen.
Genau so mache ich es auch schon seit Jahren. Die Reichweite ist interessant wenn man bei <20% SOC überlegt wie weit ist es noch zur Ladesäule/Wallbox, hier stimmt die Reichweite auch hinreichend genau. Dagegen der Algorithmus, was die Anzeige bei voll oder auch 80% angezeigt werden soll, ist wohl in der Marketingabteilung entschieden worden. Man fährt entspannter wenn man diese Anzeige einfach ignoriert.
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Ach Leute, nutzt doch das Internet. Da kriegt man alle Daten zu den Akkus.
Das ominöse Internet.
Dann mach es doch mal konkret. Welches 800V und 400V PKW-Modell mit welchem Akku vergleichst du. Wenn du es aus dem Internet hast, dann ist es ja auch kein Problem hier die Links rein zustellen.
Allein innerhalb der 400 Volt Akkus des MEB-Baukasten gibt es IMHO schon drei verschiedene Generationen von Akkuzellen und sogar von verschiedenen Lieferanten.
Hier bist du auf dem Holzweg.
Schon mal in den Spiegel geschaut.
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Der Akku besteht beim Born aus 9 Modulen in Reihe. Jedes Modul hat ca. 44V und 156Ah. Jedes Modul hat eine 12S2P Konfiguration. Also 24 Zellen. Statt 12S2P kann man die auch zu 24S1P verschalten. Dann hat das Modul 88V und 78Ah. 9 Module in Reihe sind dann 792V, aber eben nur noch 78ah.
Und wenn du das 12S2P Modul mit 44V 160 Ampere bestromen konntest, kannst du ein 24S1P Modul mit 88V eben nur noch mit 80 Ampere bestromen.
Auf den Gesamtakku hochgerechnet lädt ein 800 V Akku mit selben Zellchemie kein bisschen "schneller" in Watt als ein 400 V System, solange noch nicht die 500Ampere Beschränkung des CCS Standard (oder eine niedrigere aufgrund z.B. billiger CCS-Stecker, ungekühlte Kabel der konkreten Säule) ein limitierender Faktor ist.
Die heutigen 800V Systeme bei KIA/Hyundai, SSP im VW-Konzern, oder entsprechendes bei Geely, BYD haben halt auch schlicht potentere und teurere Akkuzellen um die <20 Minuten dann auch erreichen zu können. Erreichte man die höhere Leistung mit der Verschaltung der Zellen alleine, wäre es ja zu einfach - das würde dann ja jeder sofort machen.Die Mehrkosten für 800V lohnen halt erst in hochpreisigen Regionen, wo die Akkugrößen und Leistungen so groß sind, dass sie die 500 Ampere des 400V CCS-Standard sprengen.
Die großen MEB-Akkus 79er und 86er sind hart an, oder schon knapp über, der Grenze - aber lohnen tut sich das halt erst wenn man weitere Änderungen an der Plattform, wie Motor(*), Leistungselektronik, Akkuchemie betreibt und das dann auch durch höhere Verkaufspreise finanzieren kann - oder aber die Preise für diese Technik im Einkauf sinkt.Aktuell liegt mit MEB+ aber wohl eher der Zeiger auf Einsparung (z.B. Unterstützung von LFP-Akkuchemie) als eine Ausweitung auf höhere Leistungen.
(*) der APP550 ist ja schon vorbereitet für 800V - aber dennoch glaube ich nicht, dass dies schon ein Hinweis wäre, dass 800V in MEB-Fahrzeuge kommt. -
Das Verblassen habe ich zwar noch nicht gemerkt - aber dass das Display schon unangenehm heiß ist wenn man es dann noch bedienen möchte. Ab gewissen Temperaturen funktioniert halt die Chemie der Displaychemikalien nicht mehr so recht. Das ist auch für die Lebensdauer des Displays sicher nicht gut. Das war schon 2019, als ich damals den ID.3 Probe gefahren war, einer meiner Gedanken.
Ein Sonnenschutz für die Frontscheibe ist sicher ganz sinnvoll, wenn das Auto öfters in der Sonne parken muss. Steht auch noch auf meiner immer wieder vergessenen Einkaufsliste...