Beiträge von city_lion

    Wenn sich hier jemand als Onboardnavinutzer outet, zum Mitleid der Anwesenden, lässt sich gerne darüber reden. :P


    Aktualität, Nutzerfreundlichkeit, Qualität der Routenführung und Echtzeitdaten, Einbindung ins heimische Ökosystem, ... - es gibt wenig, was für Bordnavis spricht. In der Theorie könnte man als Autohersteller noch über die Anbindung an Live-Fahrdaten, Umweltbedingungen etc. punkten. Leider reden wir hier von der VAG, die in sechs Jahren keinen Ladeanbieterfilter hinbekommen hat, die aufgrund der von vornherein nutzlosen Reichweitenschätzungen des Autos selbst keine zuverlässige Reichweitenkartoffel hinbekommen hat. Spätestens seit die Konkurrenz Kommandos à la "suche nach enBW-Ladestationen entlang der Route" beherrscht, ist das Onboardnavi nur noch Ballast.

    Ich oute mich mal als Onboard-Navi-Nutzer.


    Kann es sein, dass du die aktuellen Navis von VW gar nicht kennst? Einige Kritikpunkte erfüllt mein Bord-Navi schlicht


    "Aktualität (gegeben +1), Nutzerfreundlichkeit (geben +1), Qualität der Routenführung (bin ich zufrieden, besser als ABRP) und Echtzeitdaten (gegeben +1 ), Einbindung ins heimische Ökosystem (also mein Auto lernt und kennt meine regelmäßigen Ziele - ein Klick - also gegeben +1), ... - es gibt wenig, was für Bordnavis spricht":

    +1 z.B. Berücksichtigung des Höhenprofils in der SOC Zielberechnung (zumindest schon seit zwei Jahren). Kann mein Google-Maps zumindest nicht, ABRP der hinkt mit seiner Remote-Anbindung der Daten immer hinterher und ist eh zu pessimistisch also Punkt fürs Bord-Navi.

    +1 Das Bord-Navi zeigt mir bei jeder Fahrt die umgebenden Ladesäulen an - inklusive Status ob frei. In Google-Maps, zeigt die vereinzelt, kann man zwar suchen - ist aber umständlich und Belegungsstatus, Anzahl Säulen, Leistung sieht man da ganz schlecht - also Punkt fürs Bord-Navi.

    +1 Das Bordnavi weiß an großen Kreuzungen sowie auf der Autobahn auf welcher Spur ich fahre und gibt auch mal frühzeitig den Hinweis eine Spur zu wechseln und man sieht es auch übersichtlich angezeigt. Punkt fürs Bord-Navi.

    +1 Bord-Navi kann mir Car2X-Meldungen anzeigen - noch ein Punkt fürs Bord-Navi.

    -1 Ergonomische Farbgebung - Punkt fürs Google-Maps - Cupra hat mit seinen Erdton-Farbpalette da einfach voll daneben gegriffen. Ist bei Skoda und ich meine VW schon aber schon viel besser.

    -1 Alternativrouten - Google zeigt das recht schön an - im Bordnavi wird nur mal eine Alternative vorgeschlagen, wenn wirklich eine Störung auf der Route ist.


    Also zwei Punkte gegen das Bord-Navi aber viele mehr dafür.

    Wenn du nichts gegen eine Tageszulassung hast, kannst du hier mal schauen: https://www.automobile-voit.de…87646.php?stepconfig=1139

    Was ist denn eine dort ausgeführte "inkl. TÜV-Fahrgestellnummernbestätigung", verkaufen die sonst öfters geklaute Autos. Eine "Deutsche Fahrzeugbedienungsanleitung" soll 50 Euro Aufpreis kosten. Ich gehe davon aus, dass ein in D verkauftes Auto verpflichtend eine D Bediendungsanleitung hat. Ist das überhaupt seriös?

    Wer von heftigen Bremsen spricht, der reagiert halt zu spät, ein kleiner Tip aufs Strompedal, mit dem Daumen auf die richtige Geschwindigkeit gewischt und schon ist alles gut.

    Man kann auch einfach auf RES drücken. Dann verwirft er die erkannte Geschwindigkeit wieder - egal in welche Richtung er es falsch erkannt hat. Da es ja immer die selben Stellen sind habe ich in dem Moment schon den Finger auf RES - das ist nur ein Bruchteil der Sekunde. Wenn es falsche Kartendaten sind (erstaunlich viel inzwischen) - dann wirkt das sogar bevor er anfängt zu beschleunigen oder zu verzögern.

    Was hat es denn gekostet?


    Die Geschichte von "Firmenfahrzeug" mit nur 350km und ominösen Berater vom Chef kommt mir doch sehr komisch vor. Ich würde erguggeln wie man die VIN der Fahrzeugpapiere mit denen am Fahrzeug vergleicht und überprüfen ob es sich um ein gestohlenes Fahrzeug oder zusammen geschustertes Unfallfahrzeug handelt z.b. bei carvertical.

    Heute habe ich mich die Frage "warum fahre ich eigentlich elektrisch?" auch wieder gestellt.


    War heute weil ich gerade vorbei kam mal im Cupras Nachbars-Autohaus bei VW Stuttgart (eigentlich das selbe) und war entsetzt, dass ich im ganzen Showroom kein einziges E-Auto gesehen habe. Ich habe die drei Damen am Empfang gefragt ob sie einen ID.5 zum Anschauen, mal Reinsitzen hätten. Fragende Blicke untereinander der Damen - Antwort war eine Gegenfrage "ob im Showroom denn keiner Stände?". Okay - ist jetzt ja nicht das Massenauto - aber man könnte schon wissen, was im Showroom steht, also der selbe Raum in dem man sich von morgens bis abends aufhält. Es kam dann ein "Verkäufer" dazu - er wusste das auch nicht ob sie einen ID.5 haben. Es stellte sich dann heraus einen ID.4 haben sie zugelassen - ob der aber da sei müsse erst ein weiterer Kollege gefragt werden.


    Als ich meine Motivation - die vor zwei Tagen veröffentlichten technischen Neuerungen erwähnte wurde ich angeschaut wie von einem Auto. Ich kam mir vor als seien sich die Angestellten in dem Autohaus noch nicht bewusst, dass im Februar 21% E-Autos verkauf wurden. Geschweige denn ob das Personal überhaupt wusste wie ein ID.5 aussieht. Irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, dass dieses Autohaus überhaupt E-Autos verkaufen möchte - ich bin dann auch gegangen ohne ein Auto anzuschauen und habe mich jetzt bei umliegenden Autohäusern erkundigt wo man denn ein ID.5 anschauen kann, der möglicherweise dann meinen Born beerben wird.

    ich würde auf die Infos von Volkswagen Garage Stuttgart nicht all zu viel geben. Als sie mir mein Auto übergeben haben wusste ich offensichtlich mehr vom Auto als die Mitarbeiter die mir das Auto übergeben haben. Mir wurde u.A. ein Infoblatt vom Leon e-Hybrid übergeben - ist erst zuhause aufgefallen, weil brauchte ich ja nicht, aber kam mir schon schnell komisch vor, als da was von Ölstand prüfen stand als ich den relevanten von unwichtigen Papierkram aussortierte.

    400 Kilo Trockenmasse auf genehme Temperaturen zu heizen kostet halt auch seine 20 Kilometer Winterreichweite. Und je nach Einsatzprofil kann ein höherer Peak mit langsamerer 10-auf-80-Ladedauer auch seine Vorteile haben. Wenn man z.B. regelmäßig Strecken fährt, für die die Reichweite gerade ganz knapp nicht reicht, wo man nur fix fünf Minuten nachfüllen muss , macht es schon was aus, ob man bei 10% mit 180 oder 115 kW am Netz saugt.

    Ich glaube du hast dich da locker mal um Faktor 3 verschätzt. Ein Festkörper hat erheblich weniger spezifische Wärmekapazität als Wasser, das dir vielleicht geläufig ist. Ein Li-Ion Akku hat etwa 750 Joule/KG spezifische Wärmekapazität, je nachdem wieviel Kupfer/Stahl Anteil dabei das Gehäuse aus macht sogar deutlich weniger (390 bzw. 500). Ich rechne mal mit 750 J/kg und dass du den Akku um 20 Grad erwärmen musst, dann sind das nach gängigen Formelsammlungen 1,67 kWh. Wenn das 20 km sein sollen hast du im Winter einen Verbrauch von 8,35kwh/100km angesetzt. Ich habe im Winter inkl. Ladeverlusten lt. meiner Spritmonitor-Erfassung eher 23 kwh/100km Verbrauch, das wären dann 7,2km Reichweitenverlust um einen durchgekühlten Akku eines mitteleuropäischen Wintertages auf 25 Grad zu erwärmen. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass man vor dem Schnellladen schon unterwegs war - dürfte man sogar deutlich weniger als 20 Grad erwärmen müssen.


    Nur mal so um die Dimensionen einzuschätzen.

    Heute wurden im VW-Konzern die technischen Neuerungen beim ID.4 und ID.5 eingepflegt - da der ID.5 auch in meiner Wunsch-Kandidaten-Liste auftaucht, habe ich diesen mal im Konfigurator durchgeklickt und dabei beim 79er Akku interessante Änderugnen an den technischen Details festgestellt: Der 79er Akku soll nur noch mit 165 kw Peak laden und braucht 10-80% zukünftig volle 29 Minuten. Also geringfügig langsamer. Scheinbar hat sich nicht nur der "kleine" Akku geändert. Auch der 79er scheint nicht mehr der Gleiche zu sein. Gut möglich, dass dies auch beim Cupra Born sich genauso darstellt - in dieser Detailtiefe hat uns die Weltpremiere ja keine Daten beschert.