Wenn man in den verbleibenden 158 Wochenstunden kein zweites Auto voll kriegt...
Bitte beachtet, dass der Aufwand an der E-Anlage für eine 11kW-Wallbox und 2 22kW-Wallboxen doch deutlich unterschiedlich ist. Die 11kW-Box gleicht vom Aufwand her einem Küchenherd. Das gibt so ziemlich jede E-Anlage her. Bei ein oder gar zwei 22kW-Boxen dürfte bei vielen ein Komplettumbau fällig werden, inklusive Unterverteilung, Zählerschrank, Hausanschluss. Das freut natürlich den Elektriker, bringt im Alltag aber nix.
Ich gebe dir in dem Punkt ja recht, dass man mit 11kw locker durch den Alltag kommt.
Dennoch verstehe ich nicht, weil man wegen 22kw dauernd den Untergang jeder Elektroinstallation an die Wand malen muss. Zu allererst - es ist nicht vergleichbar mit einem Herdanschluss - dieser benötigt noch nicht einmal zwingend einen FI-Absicherung - hier reichen noch normale Leitungsschutzschalter aus. Bei einer Wallbox brauchst du aber sogar je nachdem wie viel die Wallbox intern schon absichert einen Allseitigen FI Typ B.
Nichts desto trotz können aber die meisten Normgerechten Hausinstallationen problemlos 22kw ab, entscheidend ist eine E50 oder größere Vorsicherung und Platz im Schaltschrank. Nicht alle bieten die E50 Vorabsicherung, dann macht man es halt nicht - aber wenn, dann gibt es keinen Grund den Teufel hier an die Wand zu malen. Die Wallbox-Sicherung muss auch nicht zwingend im Hauptverteiler sein, man kann auch eine separate Unterverteilung abzweigen. Der Elektriker wird es wissen und im Ersten Beitrag stand ja die Aussage, dass der Elektriker das so bestätigt hatte.
Und wenn man wirklich > 40 Jahre alte Anlage hat - es soll noch immer Anlagen geben wo das ganze Haus an zwei eingedrehte Sicherungen hängt - ist es eh sinnvoll zu überlegen ob man da mal seinen Investitionsstau aufräumt.