Beiträge von Blueskin

    Wenn man sich während des Fahrens im Menü "Fahrdaten" den aktuellen laufenden Verbrauch anschaut und sieht, in welche Höhen dieser auch bei geringem Tempo geht sobald es bergauf geht und dann sieht, wie verhältnismäßig wenig dagegen bergab rekuperiert wird, dann kann man sich in etwa vorstellen, wie sehr eine NICHT flache Strecke den Verbrauch auch bei gemütlicher Fahrweise nach oben treibt.

    Update : Seit heute ist das erwähnte "Quartett" bei mir in der MYCUPRA-App auswählbar.

    Ich war zunächst etwas irritiert, weil die Namen etwas anders lauten als bei Elli selbst, nämlich FREE, IONITY FLEX, IONITY PRO und PREMIUM.

    Da in Kürze wieder eine längere Fahrt ansteht, auf der wir möglichst viel bei IONITY laden möchten , kommt der CupraCharging-Tarif "Ionity pro" in Frage.

    Hat zudem den Vorteil, dass ich zwischen Plug&Charge, MYCUPRA-App und Ladekarte wählen kann (Eine dieser Möglichkeiten wird ja hoffentlich funktionieren)

    Der Wechsel vom aktuellen "Free"-Tarif in "Ionity pro" wäre ja flott gemacht und ginge wahlweise auch ab sofort.


    Aber:

    In den AGB+Nutzungsbedingungen fand ich auf die Schnelle keine genaue Angabe, wie, wann und vor allem mit welcher eventuellen Frist ich wieder in den "Free" - Tarif zurück wechseln kann.


    Ich habe daher gestern Abend an cupra-support@elli.eco geschrieben und darum gebeten, mir mitzuteilen, wann und mit welcher Frist ich wieder in den "Free" - Tarif zurück wechseln kann, Und auch, WIE ich das durchzuführen habe. (Hier war mir "try and error" zu risky)


    Soeben kam die Antwort :

    ".... Ein Wechsel zurück in den Tarif „Free“ ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Eine Rückstufung in einen günstigeren Tarif kann erst erfolgen, wenn der aktuelle Tarif zuvor deaktiviert wurde und entweder die verbleibende Mindestlaufzeit (sofern vorhanden) abgelaufen ist oder

    die Kündigungsfrist eingehalten wurde (spätestens 14 Tage vor Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode).


    Nach Ablauf bzw. erfolgreicher Deaktivierung kann der Tarif „Free“ anschließend wieder neu aktiviert werden. Die genaue Durchführung (Deaktivierung und erneute Aktivierung) erfolgt ebenfalls direkt in der App unter dem Menüpunkt „Tarifverwaltung“... "


    Also:

    Sehr schnell und freundlich geantwortet, aber meines Wissens gibt es in der App in der Tarifverwaltung gar keinen Punkt "Deaktivierung" 🤔 Und ob der Zeitpunkt der Mindestlaufzeit und der der Abrechnungsperiode deckungsgleich sind, erschließt sich mir ebenfalls nicht.


    Ich lese das jetzt so, dass ein Rückwechsel in einen billigeren Tarif nur zu einem bestimmten Zeitpunkt (Aktivierungszeitpunkt des teureren Tarifs + 1 Monat?) erfolgen kann und selbst das nur, wenn man diesen Vorgang mindestens 14 Tage vorher anstößt!


    Ich werde also kurz vor Reiseantritt Mitte Mai den Tarif "Ionity Pro" aktivieren und dann sehe ich ja recht schnell, was nun als 'Vertragslaufzeit bis... " angezeigt wird und was mir die App an Möglichkeiten anbietet.

    Da ich den Tarif auch wirklich 4 Wochen lang benötige, will ich andererseits nicht Gefahr laufen, zu früh wieder in "FREE" zurückzufallen.


    Naja, zur Not nerve ich zum konkreten Zeitpunkt nochmal den Kundenservice - Email-Adresse und Vorgangsnummer habe ich ja nun und schnell antworten funktioniert ja anscheinend. 🤞🏼🤞🏼🤞🏼

    Ich sehe das mit dem AutoHold ähnlich wie mit dem Fahrmodus "B" :

    Beides nervt mich persönlich sehr.

    Auto Hold beim Einparken und wegen dem absurd krachenden Geräusch beim Losfahren (ab und zu habe ich AutoHold testweise mal eingeschaltet - und schnell wieder aus) und "B" wegen dem minimalen Pedalweg zwischen "losstürmen" und "Ankerwurf".


    Und daher ich finde es richtig gut, dass diejenigen die es toll finden es jeweils einschalten und die anderen es ausschalten können. :thumbup:

    Ein erzwungenes, alternativloses AutoHold oder One-Pedal-Driving wäre für mich sogar ein k.O.-Kriterium.

    Und trotzdem habe ich mich für den 60 kWh Akku entschieden, weil ich sonst für über 80 % der Fahrten 235er Reifen und 200 kg mehr Gewicht rumschleppe bei 500 € Mehrkosten im Jahr alleine beim Leasing.

    Wolle-e : Ging mir damals bei der Bestellung ähnlich.

    Bei der Leasingrate war die Differenz zu großen Akku sogar noch größer und stand in keinem Verhältnis zur Reichweiten-Zunahme. Diese Variante war somit völlig aus dem Rennen gegen einen für uns in Frage kommenden Verbrenner bzw. Hybriden.

    Aber:

    Einige Dinge der praktischen Nutzung stellten sich halt erst mit der Zeit heraus. Insbesondere wenn man vorher nur "Erfahrungsberichte" von Schönredern lesen konnte ;)


    Mir geht es da ähnlich wie ao6869: Der 60kWh-Born war ein Versuch.

    Und wie in meiner Firma auch: Wenn sich eine Entscheidung als nicht so doll herausstellt, wird sie bei nächstmöglicher schmerzfreier Gelegenheit revidiert. (Das wäre hier das Leasing-Ende)


    Beim nächsten Auto in 2 Jahren schaue ich mir nur noch Autos mit wesentlich größerer Reichweite an. Entweder mit tatsächlich wesentlich niedrigerem Verbrauch oder entsprechend größerem Akku.

    Und nur diese treten dann in den finanziellen Vergleich mit einem mir dann alternativ zusagenden Hybriden.

    Schaun mer mal...

    ...
    Ich bin kein Fan davon, immer größere und schwerere Akkus durch die Gegend zu fahren, nur weil das einmal im Jahr die Urlaubsfahrt etwas verkürzt.

    ..

    Und sobald man mal über den Tellerrand der heimischen Lademöglichkeit hinaussieht, wird die Akkugröße bzw. Reichweite zwischen 2 Ladungen nicht nur ein Thema der "einmal im Jahr Urlaubsfahrt" sondern permanent.

    Insbesondere, wenn da auch öfter 200-400 km-Trips vorkommen und man sowohl überlegen muss, wo und wann man vorher ordentlich volladen kann als auch, dass man - vor allem im Winter - nicht mit nur 5% SoC zu Hause einlaufen sollte.

    Mal als Beispiel : Mit zu nur 80% aufgeladenem Akku und Ankunft mit 20% SoC kommt der 60kWh-Born im Winter gerade mal 150km weit. Also bei Trips zu Freunden, Veranstaltungen etc. max 75km ein Weg!

    Jedes weiter entfernte Ziel ist ohne Zwischenlandung nicht möglich.

    (Auch ein Grund, weshalb ich zusehe, dass ich die Kiste fast immer zumindest zu 100% volllade)

    Das ist schon eine etwas andere Betrachtungsweise als mit 08/15-Nutzungsprofil "Wallbox, Mini-Pendestrecke, höchstens 1xjährlich Urlaubsreise"

    Das geht heute natürlich nur wenn man ihn runterbremst und dann sofort wieder den TA aktiviert.

    Diesen "Hack" nutze ich gerne als "AutoHold light", wenn es an einer Ampel, Bahnschranke etc. vielleicht etwas länger dauern könnte - auch wenn ich vorher gar nicht mit TA/ACC gefahren bin.

    ..... Wenn man jedoch die Reichweite des neuen Raval mit großem Akku (Liste mit Vollausstattung 43000 Euro!) betrachtet (max. 450 km Normreichweite), frage ich mich, ob das für ein Erstauto ausreicht (gleiches gilt auch für den ID.Polo).

    Wie ich schon anderweitig schrieb : Erst mal abwarten, wie die tatsächlichen Verbrauchswerte der neuen Fahrzeuge (Raval/Polo, Born/ID3Neo) in der PRAXIS aussehen!

    Ob es da wirklich eine Effizienzsteigerung gibt oder nur eine optimierte Anpassung an den WLTP-Prüfzyklus... :saint:

    Meine Kristallkugel würfelt schon mal, dass am Ende z. B. selbst im Sommer bei max 130km/h die "üblichen" 20kWh/100km auf der Verbrauchsuhr stehen werden... und etwas weniger nur, wenn durch Tempolimits, Baustellen, Stockungen die Durchschnittsgeschwindigkeit bei max 100km/h liegt.

    Und der Winter mit viel (Vor-) Heizung dürfte sowieso genauso trüb aussehen wie bisher, da dann auch ein möglicherweise etwas effizienterer Motor nicht viel ausmacht.

    Okay, mit heimischer Lademöglichkeit und nur täglich gleicher Pendelstrecke bis 100km spielt das vielleicht sowieso keine Rolle. Aber wenn auch jeglicher Heiz-Verbrauch aus dem Akku kommt, wird es düster.