Beiträge von Blueskin

    Wegen des möglichen plötzlichen Ausfalls der Schlüsselbatterie hatte ich mir zunächst überlegt, eine Ersatzbatterie ins Auto zu legen - Für den Fall, dass der Ausfall nicht vor der Haustür, sondern irgendwo unterwegs passiert.

    Allerdings käme ich ja auch bei einem Ausfall mittels App oder Notschlüssel ins Auto und der Schlüssel funktioniert ja auch mit leerer Batterie mittels NFC an der speziellen Position in der Mittelkonsole.

    Da ist es wohl nicht unbedingt notwendig, eine neue Batterie nur als Vorsorge den stark schwankenden Temperaturen im Auto auszusetzen, sondern lieber bei Raumtemperatur eingepackt zu Hause zu lagern.

    Um einen direkten Vergleich haben zu können, müssen 2 Born nebeneinander stehen mit gleicher Akkukapazität, einer mit und einer ohne WP und da bei gleicher Außentemperatur die Standheizung für 30 Minuten auf 24 Grad oder so laufen lassen um zu sehen, wieviel die Beiden verballert haben.

    Oder auf einem Ringkurs ohne Verkehr bei gleicher Außentemperatur und 100% SoC nebeneinander losfahren und mit Tempomat ein paar Runden drehen um vergleichbare Werte zu ermitteln.

    Machen könnten das z.B. VW/Cupra selbst oder Auto-Journalisten mit gutem Draht zum Hersteller. Zwei ansonsten gleiche Fahrzeuge, jeweils mit und ohne WP auf gleicher Strecke bei gleicher Temperatur fahren.

    Ist aber meines Wissens nach noch nicht geschehen. Weshalb auch immer ;)

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    Nun sind wir wieder beim allgemeinen Konsens aus allen Foren die ich kenne, eine Wärmepumpe macht nur Sinn, wenn ich eine ausreichend lange Strecke am Stück fahre, den letzten Kilometer an Reichweite dringend benötige.

    Sollte die Wärmepumpe 1-2 kWh auf 100 km sparen, großzügig 2 kWh bei 35 ct/kWh, dann kommen bei 10 000 km 200 kWh, also 70 € raus. Was kostet alleine die WP, 990 €, d.h. 140 000 km muss gefahren werden.

    Und selbst diese Rechnung setzt voraus, dass diese gesamten Kilometer aus längeren Strecken bestehen, bei denen die Wärmepumpe Energie einspart!


    Vielleicht(!) geht der Fahr-Verbrauch auch bei kurzen Strecken nach unten, wenn man jeweils ordentlich vorklimatisiert, damit die WP direkt beim Losfahren schon unterstützt.

    Aber selbst das bringt natürlich nichts bezüglich des tatsächlichen Gesamt-Verbrauchs und somit der Kosten - denn die hat man dann ja schon vor Fahrtbeginn "verheizt" (buchstäblich sogar).

    Sondern es erhöht nur die Reichweite.


    Und letzteres auch nur, wenn die Vorklimatsierung erfolgt, solange das Auto an der Wallbox hängt.

    Wenn sie aus dem Akku erfolgt (so wie z. B. bei "Laternenparkern" wie mir), bringt das natürlich nichts, da die Reichweite dann durch Vorklimatsierung "aufgefressen" wird.

    Und damit schließt sich der Kreis mit der Frage, ob man für Kurzstrecken mehr Reichweite braucht, wenn man das Auto sowieso jederzeit wieder an die heimische Wallbox anschließen kann.

    Das stimmt sorry, das war mein Denkfehler. Ich hab auf Langzeit 52 kmh Durchschnittssgeschwindigkeit. Ich hab nur falsch rum gerechnet. Die Heizung liegt dann bei etwa 2,5 kwh /100 km.

    Das hört sich schon plausibler an.

    Ich mache keine Messungen mit Dongle und externer Software.

    Aber die Methode "Lieschen Müller" gibt auch einiges her:

    Bei einem etwas längeren Stop (Baustellen-Ampel etc) im Winter mal auf dem Bildschirm die Verbrauchsanzeige aufrufen und dann die Heizung komplett ausschalten.

    Und zack, sinkt der angezeigte aktuelle Verbrauch pro Stunde(!) von z. B. 2,5 kWh auf ca 0,3 bis 0,6 - je nachdem was sonst noch so eingeschaltet ist. (Sitzheizung, Licht, Sennheiser-Anlage)

    Die Differenzen ist der Verbrauch für Heizung+Lüftung je Stunde.

    Im Stadtverkehr mit vielleicht 30-35 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit haut das dann kräftig rein. (Der Heizungs-Verbrauch pro Stunde mal 3!)

    Das gleiche gilt dann auch im Sommer für die Klimaanlage - insbesondere wenn die Sonne so richtig aufs Auto knallt.