Beiträge von Blueskin

    Hmmm die ganze Rentiererei ist so ne Sache, rentiert sich eigentlich die Sennheiser Soundanlage oder das DCC...egal ich wollte das haben und fertig,

    Meine Meinung dazu: Eine (Mehr-)Investition, die überhaupt keine andere "Funktion" hat als die finanzielle Rentabilität, sollte schon unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden, ob sie sich überhaupt rentiert.


    Etwas anderes ist es bei Positionen, deren Mehrwert auf anderer Ebene liegt - Z.B. Sennheiser, Farbe, Navi etc..

    Da kann es sogar "kippen"; wie bei größeren Rädern, für die man einen Aufpreis bei Kauf/Leasing zahlt und die dann auch noch mehr Verbrauch und weniger Reichweite erzeugen.

    (Man beachte, wie elegant ich die Kurve zum Thread-Thema genommen habe! 😜)

    Ja.

    Das komplette Schließen der App (über den Taskmanager) nach jedem Aufruf bzw. Aktion ist quasi notwendige Standard-Prozedur, damit die Angaben beim nächsten Aufruf aktuell sind bzw. Vorklimatisierung oder Routenplanung überhaupt möglich ist.


    Ein bisschen tricky ist der Umstand, dass man das Schließen der App andererseits nicht sofort machen darf, wenn man die Vorklimatisierung gestartet hat, weil man damit sonst ggf. den Befehl quasi "in der Luft abbricht", sondern etwas wartet.

    Update:

    Heute war es das erste Mal so, dass die App erfreulicherweise bereits 20 Sekunden nach Betätigung des "Starten" - Buttons (für die Vorklimatisierung) die Bestätigung dafür gezeigt hat und ich dazu nicht erst die App schließen und wieder öffnen musste.

    Hoffentlich bleibt das so! 🙏🙏

    Wie ich lese gibt es viele Menschen die haben sich vor dem Autokauf nicht richtig informiert und sich keine Gedanken gemacht.

    Es gibt aber einen ziemlichen Unterschied zwischen "nicht nichtig (oder nicht ausreichend) informiert und "keine Gedanken gemacht".

    Zum "richtig/ausreichend informieren" muss nämlich auch gegeben sein, dass es diese Informationen auch gibt!!


    Und genau deshalb stelle ich auch gerne Dinge dar, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind und/oder unter bestimmten, vielleicht nicht allgemein üblichen Umständen eintreten.


    Ohne solche "Meckerer" wären die Informationen in Foren nämlich auch weiterhin überwiegend die Heile Welt-Darstellungen der ca. 90% Wallbox-Lader mit ihrem täglich immer gleichen 38-km-Pendelweg und der einen Sommer(!)-Urlaubsreise an den immer gleichen Urlaubsort, auf der natürlich die Ladestationen genau für das Auto passend liegen. (Überspitzt ausgedrückt)

    Da gibt es selbstverständlich überhaupt keine Probleme mit Reichweite oder Ladegeschwindigkeit. Immer alles tippitoppi, mehr als ausreichend und "höhere Reichweite/bessere Ladekurve braucht kein Mensch". (Das war schon der meistgelesene Spruch im GE-Forum, als der Hyundai Ur-Ioniq mit 28kWh aktuell war)


    Und da das gewählte Elektroauto also ja für einen selbst wie Ar... auf Eimer passt, MUSS es auch für alle anderen richtig sein. Jegliche Kritik daran wirft da nur einen Schatten auf die eigene Entscheidung und das darf ja nicht sein.

    Letzteres gilt allerdings nicht nur für den Born, sondern zieht sich so ziemlich durch einige Elektroauto-Foren und Kommentarspalten. Schönrednerei vom Feinsten.

    .... Workaround mit Komplett Reset des Infortainments als Lösung inkl. der Profile neu anlegen muss ich ehrlich gestehen klingt nicht so prickelnd...ebenso wenig wie das ziehen der Sicherung 19 um das Sim Modem zu resetten.

    Zumal das ganze Brimborium sehr wahrscheinlich völlig unnötig ist.

    Sobald das Auto gestartet, ein paar Meter gefahren und wieder abgestellt ist, hat in den allermeisten Fällen auch wie durch ein Wunder das Auto wieder Netzwerk-Verbindung.

    In wenigen Fällen wo das nicht der Fall ist, hilft es, einfach im Infotainment offline und wieder online zu gehen (in anderen Threads schon x mal beschrieben)

    Das hast Du natürlich auch die richtigen Kandidaten in deiner Umgebung. ?(

    Guter Hinweis!

    Es ist regional wahrscheinlich doch sehr unterschiedlich.

    Und möglicherweise ist es z. B. in Baden-Württemberg durchaus möglich, sich auch im Alltag mit einem EnBW-Abo sehr komfortabel und günstig von einem großem überdachten EnBW-Ladepark zum nächsten zu "hangeln", ohne über Einzelsäulen und/oder andere Anbieter auch nur nachdenken zu müssen.


    P.S.: Boah, ich glaube, ich muss mittlerweile 5 Fantastillionen Taler in die Off-topic-Kasse werfen😭

    Ich glaube im Moment auch noch nicht dran, dass ein RAVAL oder IDPolo zum Kassenschlager mit 50kWh Akku werden. Vom 37kWh Akku ganz zu schweigen.

    Da legste vielleicht 25 bis 30k hin für den 37er Akku, und dann schaffst du damit ca. 150km auf der Bahn im Winter 🥶 oder weniger. Jeder der so ein Auto kauft muss wirklich ganz genau wissen was er für ein Fahrprofil hat.

    Ganz Deiner Meinung!

    Wenn das Klientel "Ich lade zu Hause und fahre nur noch wenig" (Aka Renterautos) und "Zweitwagen (fürs" Frauchen")" erst mal abgefrühstückt ist, könnte es schwierig werden mit dem Absatz.


    Der (leider potthässliche🤮) Kia EV2 mit 60 kWh-Akku, 22kW-AC-Option und (voraussichtlich) flacher DC-Ladekurve könnte bei vernünftigem Verbrauch tatsächlich ein echtes Stadt-Auto auch für Städter ohne eigene Lademöglichkeit werden - wenn der Ausbau der urbanen Ladeinfrastruktur vor allem an den Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt/Discounter etc.) voranschreitet.

    Das stimmt alles,

    Aber das Wichtigste ist doch:

    Man muss vor dem Kauf wissen, was einem wichtig ist und wofür man das Auto benötigt und darauf seine Entscheidung abstimmen.

    Wenn man hinterher bemerkt, dass das Auto nicht zu mir passt, dann liegt es nicht am Wagen ,sondern an mir bzw. meiner schlechten Recherche vor dem Kauf.

    Da stimme ich Dir grundsätzlich schon zu.


    Aber:

    Gerade beim Umstieg vom Verbrenner zum Elektroauto kann es meines Erachtens schon leicht passieren, dass man manche Elektromobilität-spezifische Dinge falsch einschätzt, die sich in der Praxis anders ergeben als vorher "auf dem Papier". Oder gar nicht auf dem Schirm hat. Oder sich sehr schnell ändern. Das ist dann schon was anderes als Kofferraumgröße und Beinfreiheit der Rücksitze 😉


    Einige Beispiele:

    Reichweite: Theoretisch für den Alltag satt ausreichend, auch unter Berücksichtigung, dass WLTP viel zu optimistisch ist. Wenn man aber nicht zu Hause laden kann, stellt man fest, dass auch im Alltag und Mittelstrecken (und nicht nur auf der eher seltenen Langstrecke) nicht immer dann eine Ladesäule zur Hand und auch frei ist, wenn man sie unter Ausnutzung der optimalen Reichweite benötigt. Den Akku fast leer fahren weil auf dem Parkplatz am Ziel ja eine (oder zwei) AC-Ladesäulen stehen, die dann vielleicht nicht belegt/blockiert sein könnten? Vergiss es!


    Ladegeschwindigkeit: Im normalen Alltag ist es - im Gegensatz zur Langstrecke - nicht immer weit genug zum nächsten DC-Lader, um die Vorkonditionierung noch viel bewirken zu lassen.

    Erst recht nicht, wenn der Akku eigentlich noch "zu voll" ist für hohes Ladegeschwindigkeit - aber zu leer, um damit noch ans Ziel zu kommen. (Aber bei den üblichen Schönrednern ist ja dann immer auf dem Weg zum Ziel genau zwischen 5 und 10% und wenn die Vorkonditionierung das Maximum erreicht hat ein freier Schnelllader des Anbieters, von dem man ein Abo hat 😜) Dann ist es eher mau mit der eigentlich als ausreichend erachteten Ladegeschwindigkeit.


    Ladeinfrastruktur : Der Ausbau der Ladeinfrastruktur verliert nicht nur an Tempo, sondern findet - zumindest in meinem Umfeld - nur durch "Apotheken" (Pfalzwerke, MER, Circle-K, Allego etc.) statt und/oder oft sogar nur mit 1-2 Ladesäulen. Wenn man sich daran "vorbeihangeln" will und auch öfter mal besetzte/blockierte Ladesäulen erlebt hat, kommt man in der täglichen Praxis gaaaanz schnell von der theoretischen Strategie ab, den Akku möglichst leer fahren zu wollen. Vielmehr läuft dann das Programm "Günstige freie Ladesäulen an einem Ort und Zeitpunkt, wo es passt? Sch... auf den SoC und maximale Ladegrenze!"

    Daher werde ich beim nächsten Auto - sofern es überhaupt wieder ein Elektroauto wird - eher darauf achten, ob es auch im oberen SoC-Bereich ordentlich lädt und weniger auf die glänzende Prospekt-Angabe einer Peak-Ladeleistung bei 10% mit vollständig vorkonditioniertem Akku.


    Und VW/CUPRA hat da doch eher sein Stammpublikum mit "Mein Haus, meine Garage, meine Wallbox, meine täglich immer gleiche Pendelstrecke" einerseits und "Ich ballere mit dem Firmenwagen auf Langstrecke und Ladekosten interessieren mich nicht" andererseits im Focus.


    P. S. : Das ist natürlich nur meine persönliche Ansicht und Erfahrung! Wenn man alle Kosten von seinem Arbeitgeber bezahlt bekommt und/oder zu Hause an der immer freien und verfügbaren persönlichen Steckdose/Wallbox laden kann, sieht das mit hoher Wahrscheinlichkeit anders aus 😊

    Wenn man nicht den kleinen Akku hat sondern den großen, läd der Born schon immer gut für ein 400V System. Da sich die meisten aber dein kleinen Born leasen...

    Positiv finde ich, dass VW/CUPRA in einem so kompakten Auto überhaupt einen fast 80kWh großen Akku anbietet. Dazu muss man anderweitig ein "Schiff" kaufen. 👍


    Aber:

    Als ich im Frühjahr 2024 bestellt hatte, war aufgrund des Agentur-Modells und der damaligen wirren "Kaufprämien"-Politik von Cupra der Mehrpreis bzw. Leasing-Faktor für den großen Akku im gewerblichen Leasing so absurd hoch, dass ich da eher wieder zu einem Verbrenner gegriffen hätte, weil es sich ansonsten auch nach Steuerbetrachtung (Betriebsausgaben, Geldwerte Vorteil etc.) jenseits von Gut und Böse abgespielt hätte.


    Und zudem: Wenn man den Akku nicht fast leer fährt, sondern schon bei 25-40% SoC nachlädt (was bei mir aufgrund der hier nicht so toll ausgebauten Ladeinfrastruktur öfter der Fall ist), ist auch der große Akku kein Ladewunder. Das war allerdings - bislang zumindest - bei anderen Herstellern auch nicht besser.

    Schon klar, der EV6 wäre mir auch eher zu gross gewesen. Aber das 800V System war schon ein Argument, auch die scheinbar gute Effizienz. Aber eine defekte ICCU, das brauch ich nicht. Vor allem wenn ich dann das Drama sehe, wie Kia die Fälle dann behandelt (Ersatzwagen nur kurz, Ersatzteile lange nicht verfügbar etc etc).

    Das war für mich (neben der Optik/Größe) der Hauptgrund, den ebenfalls wegen des 800V-Systems angeschauten Hyundai Ioniq 5 schnell wieder zu verwerfen.

    … aber Born und EV6 sind doch zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen, was die Fahrzeuggrösse angeht. Habe ID3 und EV6 nebeneinander stehen, die kann man nicht vergleichen.

    Diese Argumentation habe ich schon sehr oft gehört bzw. gelesen, weil ich selbst vor jedem Fahrzeugwechsel alle 3-4 Jahre Autos miteinander vergleiche, die man angeblich gar nicht miteinander vergleichen kann. (z. B. Hyundai i20N, Cupra Born und Hyundai Ioniq 5. Und da hat nicht viel gefehlt, dass es statt des Born die kleine Krawallbüchse geworden wäre 😅)

    Aber andererseits bleibt es doch jedem Einzelnen überlassen, was er für sich selbst als vergleichbar sieht.


    Wenn z.B. die Länge eines "Schiffs" (wie dem EV6 oder einigen der neuen Chinesen) nicht stört, weil man nie in Parkhäuser fährt oder in Innenstädten auf Parkplatzsuche geht, ist diese vielleicht völlig belanglos für die Wahl.

    Genauso umgekehrt die "innere Größe" eines Autos, wenn man fast immer nur alleine oder zu zweit unterwegs ist. (In fast allen Youtube-Videos zum Innenraum von Autos kommt der Satz "Wenn ich den Fahrersitz auf meine Größe von 1,xx Metern einstelle, kann ich selbst hinten noch bequem/nicht bequem sitzen." Es scheint ja einen immensen Bedarf daran zu geben, dass 1,xx große Fahrer unbedingt noch eine weitere ebenso große Person auf dem Rücksitz hinter sich mitführen😅)