Beiträge von mattberlin

    Bei 22 kW, resp. 32 A, sollte man bedenken, dass es dann nicht mehr weit zur Überschreitung der typischen 35 A bei der Zählervorsicherung ist, d.h. mit einer Waschmaschine und anderen Verbrauchern auf derselben Phase ist man schnell bei 45 A.

    Aus diesem Grund sollte die WB in der Lage sein, die Situation am Hausanschluss zu erfassen und die Ladeleistung zu reduzieren. Auch bei 11 kW ist das sicher gut, aber eher ein nice to have. Aber bei 22 kW ist es ein must have.

    Kann es sein, dass die Kiste selbständig ab und an die Beläge etwas anlegt? Denn ich finde, dass die Scheiben bei mir erstaunlich gut und fast besser ausschauen als bei meinem richtigen Auto, bei dem ich zwar sehr viel mit Schubabschaltung arbeite, aber dennoch deutlich häufiger die Bremsscheiben nutze als beim Born.

    Doch, doch, für die Steuerbarkeit im Haus ist nicht der VNB zuständig, er stellt nur das Signal/die Kommunikation.

    Was im Umkehrschluss bedeutet, der Hauseigentümer muss es weitergeben an die steuerbaren Verbrauchseinrichtung über HEMS o.ä., bzw. plumpes Abschalten.

    Na ja, so einfach ist das nicht.

    Wenn man erwartet, Bestands-PVs, die z.B. 18 Jahre alt sind, fernsteuerbar zu machen, dann muss man verdammt noch einmal die erforderliche Schnittstelle (das sind nun einmal die potentialfreien Kontakte einer Steuerbox, mit denen man 100, 70, 33 und Prozent realisieren kann) zur Verfügung stellen. Das kann's doch echt nicht sein!

    Die VNBs können doch nicht schalten und walten wie sie wollen.

    aber das Gateway von PPC, das Bayernwerke da auf den Zähler geklipst hat, spricht bereits EEBus.

    Das ist schon einmal gut, wenn man z.B. an eine neue WB baut, die man ab 2024 eingebaut hat.


    unter der verplombten Abdeckung (CTL) und einen drüber (HAN).

    Da komme ich noch nicht mit.

    - Der Bereich oberhalb des Zählers ist bei mir nicht verplombt.

    - Unterhalb (da, wo die 35 A Vorsicherungen sind) hingegen schon. Rechts davon (also unterhalb des Bereichs, wo alle LS und RCDs verbaut sind) ist verplombt. Der Bereich ist mir APZ bezeichnet. Da müsste doch die Steuerbox hin. Von diesem Bereich aus geht ein LAN-Kabel, welches der Elektriker beim Errichten des Schaltschranks reingelegt hat, in den Bereich nach oben links (oberhalb des Zählers).


    Wenn du trotzdem Schaltkontakte brauchst/willst, dann musst du am CTL Anschluss auf eigene Kosten eine Steuerbox anschließen lassen.

    Das wäre ja echt asozial. Denn das betrifft dann wahrscheinlich sehr viele Bestands-PV-Wechselrichter, die eben die entsprechenden Kontakte dafür haben und kein EEBus. Das können die doch nicht bringen!

    Das Gateway spricht auf dem internen CTL und dem zugänglichen HAN nur EEBus over TCP.

    Ich verstehe nur Bahnhof. Das Gateway ist doch die Schnittstelle des iMSys, die im Falle von Bayernwerk gemäß Deiner Info via PowerLAN (ich war bisher von Mobilfunk ausgegangen) mit dem Netzbetreiber kommuniziert. Hierüber kommen doch dann auch die Steuerbefehle an die (noch nicht verbaute) Steuerbox, welche mit LAN-Kabel im Gateway ist, oder? Die Steuerbox hat dann z.B. potentialfreie, die ma direkt mit Wärmepumpe, Wechselrichter oder Wallbox verdrahtet.


    Alternativ EEBus:
    - Die Steuerboxkiste ist dann mit einem 2. LAN-Kabel im Heimnetzwerk integriert und würde dann via EEBus eine Walbox dimmen, oder?