Beiträge von cprbrn

    Normalerweise sollte der Hersteller solche Updates testen bevor er sie ausrollt, so wirkt das wenig professionell und generiert nur unnötigen Support Aufwand.

    Als Kunde steht man nun dumm da, weil die Werkstatt nichts macht und man nur hoffen kann dass Cupra dies zeitnah behebt.

    Du bist recht neu dabei oder? :)

    Unzureichende Tests gehören bei Cupra zum guten Ton. Von Rechtschreibfehlern in der App über nicht mehr funktionierende Widgets bis zu nicht funktionierenden Abbiegelichtern und zu heißen Lenkradheizungen ist alles dabei.

    Ich weiß, wie intensiv bei anderen Marken selbst kleinste App-Updates getestet werden.
    Davon ist Cupra meilenweit entfernt. Die groben Schnitzer würden nämlich in diesen Tests sofort auffallen und gar nicht erst veröffentlicht werden.

    Soweit ich weiss, bringt der Austausch des Laders das Steuergerät mit. Allerdings mit Version 2020, also prä-3.7. Mit einem zukünftigen OTA wird auf 2023 oder höher gezogen.


    Aber Du wirst sicher berichten.


    M.

    Sehe ich es richtig? Man tauscht eine Hardwarekomponente, die ab Lager eine ältere Softwareversion hat, welche das Problem noch nicht beinhaltet?
    Und es gibt kein Update der eingebauten Hardware auf die bereits bestehende Softwareversion ohne Fehler?
    Und es kann passieren, dass die getauschte Hardware durch ein OTA-Update auf die fehlerbehaftete Softwareversion gebracht wird, da noch kein Update mit fehlerfreier Version ausgeliefert wird?

    Wenn dies so ist, spiegelt das wohl herrlich die Softwaresituation im VW-Konzern wieder. Unglaublich.

    Wäre cool wenn jemand ne E-Mail Adresse kennt wo man mal anklopfen kann, mein Autohaus kann hier wenig machen - einfach nur um diese Softwarefarce mal an richtiger Stelle zu deponieren.

    Je nachdem wo Du wohnst Cupra Seat Deutschland oder Porsche Austria.

    Tipp: Nutze die Zeit lieber und lege Dich 10 Minuten in die Sonne, anstatt eine Mail zu verfassen.

    Dass deren Software nicht toll ist, bekommen die vermutlich mehrere hundert Male am Tag in sämtlichen Formen mit.
    Dass die App nicht geil ist wissen sie vermutlich selbst, wenn sie ihre eigenen Firmenwagen auch nur ansatzweise benutzen.

    Finde Dich einfach damit ab, dass es so ist wie es ist.

    Genau das haben nämlich die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt. Es ändert sich wenig.

    Das ist für einen E-Autohersteller aber schon sehr peinlich (Spannung / Ampere)! =O „Ladeleistung“ wäre ja noch akzeptabel.

    Fernab von spezifischen Themen und Übersetzungsfehlern ist die App in der Gesamtheit eine Peinlichkeit für einen internationalen, milliardenschweren Automobilhersteller.

    Neben den Themen der Ausfälle zeigen diese Übersetzungs- und Funktionsfehler nach Updates einfach nur, dass man offensichtlich nicht einmal die Basics an Testverfahren und Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung beherrscht.

    Frage mich immer noch wieso es bei manchen solche Probleme gibt und bei anderen nicht. Wo liegt da der Hund begraben

    Neben möglichen Problemen im Mobilfunknetz sage ich ganz klar: Nutzungsverhalten!

    Wenn ich regelmäßig viele Funktionen der App nutze, ist es deutlich wahrscheinlicher, dass ich auf Fehler oder gar komplette Systemausfälle treffe.

    Wenn ich aber nur mal alle paar Wochen die Heizung starte, stelle ich vielleicht keine Probleme fest.


    Letztendlich muss man unterscheiden zwischen der allgemeinen Verfügbarkeit (Funktioniert das System generell?) und der Individuellen Verfügbarkeit (Funktioniert das System dann, wenn ich es nutze?)

    Das ist ein bisschen so, als wenn Nachts öfters das Wasser abgestellt wird. Ich würde das vermutlich über Wochen nicht mitbekommen, da ich immer morgens dusche. Mein Nachbar aber schon, da er immer um 3 Uhr von der Nachtschicht kommt.

    P.S.: Bei mir löst sich das Problem von allein, da ich bald einen neuen VZ mit 5.6+ bekomme. Hätte es halt noch gerne in Ordnung gebracht. Dann eben der nächste Besitzer.

    Aus betriebswirtschaftlicher Sicht hat der Hersteller doch alles richtig gemacht. Ausgaben minimiert im Bereich Kundenservice und Softwareentwicklung.
    Und trotzdem hat der "unzufriedene" Kunde wieder ein Auto aus dem eigenen Regal gekauft.

    Gratulation. Minimaler Einsatz, maximaler Erfolg.

    Hi hatte vergessen dem Forum eine Rückmeldung zu geben.


    Ich habe von VAG 3600€ in Form einer Rückzahlung bekommen. Bezahlt hatte ich über ein Jahr 5160€ an Leasing. Sonderzahlung gab es nicht. Alle Kratzer, Beulen, Felgenkratzer wurden nicht berücksichtig, da ja zum Schluss auch die komplette Antriebseinheit defekt war, gehe ich davon aus, das VAG das Auto nicht weiterverkauft hat bzw. für's Ausland.

    Die Schäden wurden von mir für 750€ beseitigt. Laut VAg Gutachter wären es bei VAG knapp 4300€ gewesen ;D

    Dann ist es ja doch noch ganz gut gelaufen - Auch wenn man trotzdem viel Ärger und Zeitverlust hatte.

    Wow, wer bietet das denn? Das habe ich noch nicht einmal bei dem CLA oder Taycan gesehen. Und die können schon gut laden :)

    Im Vergleich zu meinem Auto (i4) laden CLA und Taycan sicherlich noch besser, da 800V und generell viel mehr Leistung.

    BMW hat bei den 400V-Autos eine "Sägezahn-Ladekurve". Der Ladevorgang startet auch bei höherem SoC mit einem starken Peak und fällt dann kontinuierlich ab.
    Vorteil: Bei kurzen Ladestopps (klassische Toilettenpause) bekommt man auch bei höherem SoC gut Energie ins Auto.
    Bildschirmfoto 2026-01-12 um 15.23.01.png

    Bei 43% würde man ja normalerweise niemals laden. Habe ich aber trotzdem gemacht, da ich sowieso kurz halten musste.

    In 4 Minuten kamen so rund 11kWh in die Batterie. Also so 50km mehr Reichweite, mit der ich das Ziel dann auch ohne weiteren Ladestopp erreichen konnte.
    Zeitverlust zum Verbrenner = Einige Sekunden zum Anschließen und Abstecken des Kabels.


    Selbstverständlich wäre es noch besser, wenn das Auto immer eine unfassbar hohe "Plateu-Ladekurve" hätte.

    In meinem Beispiel ist das Auto bei 43% SoC mit 168 kW Leistung eingestiegen. Maximum sind ca. 200kW.

    https://www.bmwblog.com/2023/1…-i5-power-charging-curve/


    Solche "Mini-Ladestopps" bekommt man nicht hin, wenn das Auto für eine hohe Ladekurve fast leer sein muss.

    Ich muss mich leider wiederholen.

    Wenns hinterher nicht passt, liegt es nicht am Auto, sondern an ungenügender Recherche vor dem Kauf.


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie aufwändig es ist, sich als Neuling die notwendigen Infos hier im Forum zusammenzusuchen.

    Und Ihr wisst vielleicht noch, welch blöde Fragen ich gestellt habe.

    ie ich lese gibt es viele Menschen die haben sich vor dem Autokauf nicht richtig informiert und sich keine Gedanken gemacht. Jetzt wird gemeckert, gebasht, gejammert und weiß Gott sich ausgekotzt. Sorry, kauft euch einen Verbrenner. Katastrophe 🙄

    Mittlerweile weiß man es, ja. Es gab aber eine Zeit, da war das Auto neu. Da musste man sich auf die bestehenden Tests und Versprechungen des Herstellers (inkl. Aussagen zu regelmäßigen Updates) verlassen.

    Auch heute sind noch viele Borns in "erster Hand" unterwegs. Bestellt von Menschen, die damals genau diesen Versprechungen vertraut haben.

    Auch hier im Forum sind einige Menschen von dieser Sorte unterwegs. Genau diese Menschen haben überhaupt geholfen, diese Informationen aus der Praxis zu sammeln.

    Eine "Schuldumkehr" finde ich hier weiterhin nicht angebracht. Weil wenn ein Hersteller ein fehlerbehaftetes Produkt liefert und seine eigenen Versprechungen (technisch und organisatorisch) nicht einhält, ist doch der Kunde nicht schuld.

    Und warum eigentlich diese Extreme mit "kauft Euch einen Verbrenner"? Wäre ein "überlegt, ob ein anderes E-Fahrzeug besser den Bedarf erfüllt nicht konstruktiver?

    Mh, ja, Recht hast Du. Das ist aber nun kein Cupra- oder gar Born-Problem. Das trifft aus meiner Sicht auf alle akkubetriebenen E-Fahrzeuge zu. In Teilen sogar für den Verbrenner, wenn Du auch dort auf die Sprit-Preise achten möchtest (Hui Premium-Sprit für 2,28€, nee, lass uns weiter), oder auf den Hauptverkehrs-Tankstellen der Autobahn in eine "Reiseblase" gerätst und dich an den Tanksäulen anstellen sollst (und die Blase drückt ;-)). Die Nummer mit dem "passenden Ladeanbieter" ist zugegeben ganz große Kac...( braune Masse) und gehört abgeschafft. Aber, wie gesagt, kein Born-Problem sondern systemisch bedingt :-(.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Nein, es trifft nicht auf alle akkubetriebenen E-Fahrzeuge zu.
    Der Nachfolger meines Born ist weiterhin vollelektrisch. Allerdings besitzt er a) eine Ladeplanung mit Anbieterfilter und b) ein sehr flexibles Ladeverhalten.

    "Sortenrein" die Anbieter entlang der Route einplanen? Geht.

    Bei 40% SoC anschließen und trotzdem den vollen Ladepeak bekommen? Geht.

    Während der Fahrt spontan eine Pause mit Ladung einplanen, weil das Navi automatisch laufend Schnelllader entlang der Route anzeigt, die man mit einem Tipp einplanen kann? Geht.

    Im Auto die Ladepreise (je Tarif), die Belegung, Infos zum Umfeld, Bewertungen und Fotos von Ladepunkten anzeigen lassen? Geht auch.


    Ja, natürlich wäre es für alle noch einfacher, wenn Schnellladen von sich aus in Sachen Preis und Verfügbarkeit planbarer wäre.


    Traumvorstellung: Man braucht gar keine Software, da es immer genug Ladeplätze gibt, die Ladeleistung immer bereit steht und man immer einen einigermaßen gleichen Preis zahlt.

    Die Realität sieht aber leider anders aus. Daher ist es extrem interessant und relevant, wie gut ein Hersteller z.B. durch Software mit dieser Realität umgeht.

    Und genau da kommen wieder die persönlichen Präferenzen hinzu. :)

    Machen andere Hersteller BEV-spezifische Dinge besser als Cupra? Definitiv! Sind diese Dinge für alle Nutzer relevant? Definitiv nicht!

    Erst recht nicht, wenn der Akku eigentlich noch "zu voll" ist für hohes Ladegeschwindigkeit - aber zu leer, um damit noch ans Ziel zu kommen. (Aber bei den üblichen Schönrednern ist ja dann immer auf dem Weg zum Ziel genau zwischen 5 und 10% und wenn die Vorkonditionierung das Maximum erreicht hat ein freier Schnelllader des Anbieters, von dem man ein Abo hat 😜) Dann ist es eher mau mit der eigentlich als ausreichend erachteten Ladegeschwindigkeit.

    Genau so sehe ich es auch. Es ist einfach in der Praxis nicht so, dass genau dann eine passende freie Ladesäule auftaucht, wenn die Blase voll ist, die Batterie fast leer und der Magen knurrt.
    Das ist für mich eine schöngeredete Laderomantik, die nichts mit der Realität zu tun hat.

    Realität ist, dass man auch mal bei 30 oder 40% SoC laden muss oder will, weil
    - Der passende Anbieter sonst nicht mehr auf der Strecke ist.

    - Man auf die Toilette muss oder etwas essen möchte. ("Steht er, lädt er")

    - Man nicht mit komplett leerem Akku zurückfahren möchte und Reserve benötigt.

    - Es eine Umleitung gibt.

    - Der ursprünglich vorgesehene Ladepunkt voll oder nicht mehr erreichbar ist.


    Hinzu kommt noch, dass man eben nicht immer mit einem warmen und vollen Akku losfahren kann. Mit 20% parken, zum Termin gehen und Abends bei Kälte wieder zurück fahren? Genau das kommt vor.

    Das Auto soll sich meinen Gewohnheiten und Bedingungen anpassen können. Und nicht umgekehrt. Daher ist ein flexibles und zuverlässiges, gleichbleibendes Ladeverhalten für mich sehr wichtig.

    Ja, sicherlich ist es einigen Leuten egal, da sie sowieso selten Langstrecke fahren, nicht aufs Geld achten und Zeit auch egal ist. Das gilt aber nicht für alle.