Dort kaufen sich tatsächlich Menschen das Smartphone, welches ihnen - und ihrem Geldbeutel
- gerade gefällt und das wird dann einfach benutzt.
Und wenn es nicht ins Klo fällt, das Kopfsteinpflaster küsst oder der (fest verbaute) Akku die Grätsche macht, wird das Gerät erst entsorgt, wenn der Reiz einer besseren Kamera im neueren Gerät zu laut ruft.
Und da gilt dann der Satz: "Wer billig kauft, kauft zwei Mal".
Es kann nicht das Problem von App-Herausgebern sein, wenn irgendwelche Smartphonehersteller sich nicht um die Wartung der Software kümmern.
Beispielsweise liefert Google entsprechende Lösungen, damit man die Datenübertragung (App <-> Server) soweit absichern kann, dass eine Manipulation und nicht gewollte Zugriffe möglichst unterbunden werden.
Dies ist absolut sinnvoll und dient der Sicherheit aller. (Ja, auch der, die ein neues Smartphone haben!)
Wenn diese Sicherheitslösungen aber nicht mehr auf alten Betriebssystemen laufen, muss man entscheiden: Nachteile für alle eingehen, nur weil eine kleine Gruppe veraltete Betriebssysteme nutzt?
Ich habe da eine klare Meinung zu.
Ich habe ein Iphone 13, bin weder IT'ler noch brauche ich immer das neueste Smartphone, aber wenn ich weiß, dass mein Iphone nicht mehr geupdatet wird, dann wird es ausgetauscht. Das ist einfach der gesunde Menschenverstand, dafür muss man kein IT-Nerd oder Protzer sein.
Und "lustigerweise" gibt es diese ganzen Diskussionen auch nicht in der Apple-Welt. Apple bietet über viele Jahre eine aktive Softwarewartung für die Geräte an. In vielen Fällen weit über die Lebensdauer hinaus.
Problematisch ist es primär bei billigen Android-Smartphones, bei denen die Hersteller einfach einen feuchten Dreck auf Updates geben.
Und als Entwickler kann ich Euch sagen: Die Berücksichtigung alter Systeme ist teilweise die absolute Hölle.