Ich klimatisiere ab 0 Grad vor, d.h. mein Heizstab muss nicht volle Pulle erst mal das Auto aufheizen, und wenn, dann hat die Garage bei -10 Grad auch noch um die fünf Grad. D.h. die max. Leistung wird wenig gebraucht.
Die Wärmepumpe arbeitet auch erst ab einer bestimmten Temperatur, die wird bei großer Temperaturdfferenz durch den Heizstab unterstützt, sonst wird es nicht schnell war.
Darum kann die WP erst ab einer bestimmten Temperatur effektiv arbeiten, was eine längere Fahrtstrecke bedeutet, um einen tatsächlichen Vorteil zu entwickeln.
Nun sind wir wieder beim allgemeinen Konsens aus allen Foren die ich kenne, eine Wärmepumpe macht nur Sinn, wenn ich eine ausreichend lange Strecke am Stück fahre, den letzten Kilometer an Reichweite dringend benötige.
Sollte die Wärmepumpe 1-2 kWh auf 100 km sparen, großzügig 2 kWh bei 35 ct/kWh, dann kommen bei 10 000 km 200 kWh, also 70 € raus. Was kostet alleine die WP, 990 €, d.h. 140 000 km muss gefahren werden.
Nicht berücksichtigt der Ärger mit möglichen Undichtigkeiten wegen des hohen Drucks und der Wartungskosten nach 4 Jahren.
Einzig der Umweltgedanke wäre ein driftiger Grund für die WP.
Aber ich lass mich gerne überraschen von den Verbrauchswerten, der neue APP290 scheint ja zusammen mit dem LFP schon was zu bringen, also kann ich meine Werte da schlecht dazusteuern. Ist eh sinnbefreit, da jedes Fahrprofil universell ist.
P.s. Corsa-e kenne ich als Mokka-e Fahrer, gleicher Akku und im Winter eine Katastrophe, üble Ladeleistung und je geringer die Temperatur, desto weniger geht rein. Da hat VW viel mehr richtig gemacht, die Spreizung Winter zu Sommer war zumindest bei mir nicht so groß, ehr Richtung 3 kWh/100 km.