Beiträge von Benni

    Hier ist Tempo 130 auf Autobahnen. Es fährt sich herrlich entspannt. Keine Drängler.

    Also ich kenne 130 (bzw. 100) von niederländischen Autobahnen und muss sagen, dass ich mich nirgendwo so gestresst fühle wie dort. Aufgrund der geringen Differenzgeschwindigkeit beim Überholen fahren die auf der Autobahn auf Postkartenstärke Abstand hinten ran bevor sie zum Überholen die Spur wechseln. Ganz ehrlich: DAS macht mir Angst. Da ist Tempo 170 in D wesentlich entspannter als der Scheiß. Beim Motorrad kommt dann noch die Steigerung: "Wenn ich mich wegen irgendetwas auf die NAse lege, überrollt der mich gleich auch noch, Bei dem Abstand könnte der gar nicht mehr ausweichen." Streß pur!

    Die Tage bist du mit 130 - 140km/h schon bei den schnellen auf der Autobahn.

    Die verbrennerkisten fahren deutlich langsamer als noch vor drei Wochen.

    Kann ich leider nicht bestätigen. Die Handwerker-Mercedes Sprinter fahren hier immer noch ihre 160-180km/h.

    Das ist natürlich persönliches

    empfinden, mir zb langen dann 180 absolut.

    Das merke ich immer, wenn ich mal im Urlaub 2 Wochen nur mit dem Motorrad unterwegs war. Auf dem Motorrad wirken 100km/h wahnsinnig schnell und wenn man dann wieder daheim ist und sich ins Auto setzt, ist das auf der Autobahn gefühlt eine einzige lahmarschige Schunkelei... guckt man dann auf den Tacho, steht der bei 210km/h. 8|

    Trotzdem wirken 210 im Auto irgendwie langsamer als 100 auf dem Motorrad auf der kurvenreichen Landstraße.

    Es dauert wie alles hier vielleicht etwas länger und vielleicht bekommen wir ja irgendwann mal eine Regierung, die der Autolobby nicht auch der Hand frisst.

    Bevor bei uns das Tempolimit kommt, wird der private Besitz von Schußwaffen in den USA verboten. "Freie Fahrt für freie Bürger" ist genau so ein psychologisches Ding wie die Schußwaffen auf der anderen Seite des großen Teichs.

    weniger Stress (gleiten und rekuperieren notwendig)

    Ganz ehrlich: Für mich ist Tempo 130 auf der Autobahn am stressigsten, weil sich die Überholmanöver da ewig lange hinziehen und man immer Gefahr läuft hinter einem ausscherenden LKW auf der mittleren Spur eingeklemmt zu werden. Entweder ich fahre 100-120 oder ich fahre 160+. Das dazwischen ist nervig.


    Betriebskosten günstiger (und sensationell wer eine eigene PV hat)

    Drum ja, ich habe eigene PV und rechne mit 8ct/kWh. Das wäre nämlich die Einspeisevergütung, die ich nicht bekomme, weil ich den Strom ins Auto lade. Da ist es mir egal, ob der Wagen 15kWh/100km berbraucht oder 60kWh/100km. Bei den geringen Kosten zählt der Fahrspaß mehr.

    Da das ein exklusiv deutsches Problem einer kleinen Minderheit ist und kein einziger Autobauer Modelle nur für eine Randgruppe auf dem deutschen Markt entwickelt, wirst du da lange warten können.

    Warum sollte ich dann noch ein deutsches Auto kaufen und nicht den billigeren Chinesen? Bisher war es ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal deutscher Fabrikate, dass sie ein sehr hohes Tempo über eine lange Strecke halten konnten. Sollte das Tempolimit kommen, ist die deutsche Autoindustrie geliefert.

    Mein Audi a3 2,0 tdi mit 140 bzw. 150 PS (ich hatte erst den 8PA dann den 8VA) hat sich bei Tempo 200 durchgehend um die 10-11 Liter Diesel genommen. Bei 130 waren es um die 5,5-6 Liter.


    Und ja, ich hab das Tempo.auch länger gehalten. Also 800km in 5 Stunden inkl. Pause.. da muss schon was kommen.


    Wie gesagt, der Born ist das langsamste Auto, das ich gefahren habe, quasi eine rollende Verzichtserklärung. Aber bei 50.000km Jahresfahrleistung und Stromkosten von 8ct/kWh aus der eigenen PV-Anlage war dann die Überlegung: „Die rollende Verzichtserklärung akzeptieren und dafür die Familien-Sommer-Flugreise mit 4 Personen machen?“


    In dem Sinne hoffe ich, dass sich bei den Akkus noch was tut und die 200km/h Marschgeschwindigkeit zurückkommen.

    aber man könnte auch 22kW beantragen, ohne sie gleich zu nutzen.

    Kann man nicht!

    Wenn Du 22kW beim Versorgungsnetzbetreiber (VNB) beantragst, ist die Genehmigung ein Jahr gültig. Baust Du die 22kW Wallbox nicht innerhalb der Frist auf und meldest sie an, verfällt die Genehmigung. Es gibt ja andere Kunden, die ebenfalls 22kW haben wollen und auf der Warteliste stehen.


    Bei mir war es so. Ich habe 2021 eine 22kW Wallbox beantragt und sie 2022 aufgebaut und angemeldet, weil der VNB schon angedroht hatte die Genehmigung zu widerrufen, weil es inzw. eine Warteliste gab. Mein erstes E-Auto kam erst 2025, 3 Jahre später.


    Ich verstehe gar nicht warum ihr so gegen die Kosten einer 22kW Wallbox wettert? Die Boxen kosten heute nur noch 50€ mehr als die 11kW Boxen und inkl. Installation sind es vielleicht 200€ mehr.


    Das ist ein No Brainer!

    Das wöre doch was für Benni, wenn er mal wieder schnell los muss. ;)

    Nee Du, da reicht mein Netzanschluss bei weitem nicht für aus.


    Also wenn, müßte schon eine DC-Ladesäule mit Pufferbatterie her, also z.B. sowas:


    --> https://www.xcharge.com/device/NetZeroSeries



    Aber jetzt mal Spaß beiseite:

    Ich überlege derweil echt, ob ich mir zu meiner 27kWp PV-Anlage eine sehr viel größere Speicherbatterie in den Keller lege. Seit Anfang März bekomme ich schon genug Energie vom Dach, um damit mein Auto zu beladen und zu heizen. Mein Problem dabei: Ich brauche die Energie nachts und ich muß auch mal 2-3 Regentage, an denen zwar auch Strom vom Dach kommt aber nicht ausreichend, überbrücken können. Da meine PV-Anlage mit Komponenten von SMA betrieben wird, denke ich da an einen SMA Sunny Island X 30 Wechselrichter (also 30kW, damit er auch die volle Leistung der PV-Anlage schucken kann) samt 100 (besser 200kWh) Speicherbatterie, also so ein Sunwoda Oasis Rack Pro.


    Nur: Wie soll ich die 2,5 Tonnen Gewicht in den Keller bekommen? Selbst zerlegt wiegen die Einzelteile noch jeweils 200kg. :/

    Das alles aufzubauen würde ich mir schon in Eigenregie zutrauen, wenn ich ein paar helfende Hände habe, um das schwere Zeug anzuheben. Fachwissen ist ausreichend vorhanden. :saint: