Beiträge von Benni

    Witzig das fast auf der ganzen Welt 120 keine "Schleicherei" ist, nur in D meint man das. Es wird echt Zeit für das Tempolimit.

    Schleichen ist halt rein subjektiv. Als ich mal im Urlaub zwei Wochen mit meiner alten Moto Guzzi (Motorrad, 65 PS) unterwegs war, waren 130km/h richtig schnell. Als ich das erste Mal wieder im Auto saß nach dem Urlaub, war mein Gedanke nur: „Was ist das hier für eine lahmarschige Schleicherei auf der linken Spur.“ … auf den Tacho geguckt: 210km/h. =O

    Eine Unterverteilung ändert nichts daran, dass die 3 Phasen der Wallbox-Leitung ungleichmäßig belastet werden können.

    Eine ungleichmäßige Belastung der Phasen ist zulässig! Wenn du die Wallbox runter regelst, schaltet sie ja auch irgendwann von 3-Phasen- auf 1-Phasen-Betrieb um.


    Je nach Verlegeart müsste man 5x2,5qmm mit 3x20A absichern können. Wenn Du dann eine Unterverteilung in die Garage legst und dort die Wallbox mit 3x16A absicherst, hättest auch Reserven für Licht und Access-Points in der Garage.

    Ja genau, welche Unterlagen werden bitte benötigt für die Eintragung?

    Für eine Einzelabnahme benötigst Du ein Traglastgutachten für die Felgen. Da nimmst den Fahrzeugschein und guckst bei 7.1 (maximale Traglast der Vorderachse) und 7.2 (maximale Traglast der Hinterachse). Den größeren der beiden wErte dividierst durch 2, weil an jeder Achse ja zwei Räder hängen. Das Gewicht, das dabei raus kommt (bei mir 630kg) ist die Mindest-Traglast, die die Felge schaffen muß. Das Traglastgutachten für meine 18" Hurricane Felgen von Cupra bescheinigt den Felgen 630kg, mein Born benötigt mindestens 630kg, ging also gerade so eben auf.

    Der Vorbesitzer hat beim Bau nur ein 5-adriges Kabel in die Garage gelegt

    Welchen Querschnitt hat das Kabel? Ggf. könntest du in die Garage eine Unterverteilung setzen, so daß du dann doch noch zusätzlich zur Wallbox Strom für Licht und LAN in der Garage hast. Die paar Watt, die die LEDs und so ein Accesspoint ziehen, sind im Vergleich zur Wallbox vernachlässigbar.

    Ja, kann er. Es gibt aber inzw. Adapter für die alten 3-Punkt Zählerplätze, damit man eben nicht mehr den kompletten Zählerschrank tauschen muß. Üblicherweise kommen heute eHZ Zähler zum Einsatz, die kleiner sind als die alten mechanischen Ferraris-Zähler. Da kommt dann eine eHZ-Adapterplatte auf den 3-Punkt Zählerplatz und für diese Adapterplatten gibt es Zusatzgehäuse, die den freigewordenen Platz nutzen, um dort einen Rundsteuerempfänger bzw. ein iMSys unterzubringen.


    Hier siehst mal den Einbau so eines Umrüst-Gehäuses in einen alten Zählerschrank. Der eHZ-Zähler wird dann links unten in dem neuen Gehäuse von vorn in den Bajonett-Verschluss gesteckt. rechts unten und oben in dem neuen kleinen Gehäuse sind die Hutschienen zur Aufnahme der Zusatzkomponenten.


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    Entscheidend ist die Vorbereitung bei der Installation, wer da kein Lan-Kabel mit hingelegt hat, muss das nachholen.

    iMsys wird jetzt schon gefordert bei über 6000 kWh Verbrauch, Wärmepumpe oder PV, viele trifft es da jetzt schon, auch mich.

    Ich hätte auch gerne schin iMSys für meine 27kWp PV-Anlage, Wärmepumpe und zwei Wallboxen (eine 22kW, eine 11kW), nur ist der Netzbetreiber hier in der Gegend technisch bei weitem noch nicht so weit. Unser Verbrauch liegt trotz PV-Anlage bei ca. 20MWh. Der hat mir erst vor 2 Monaten nach 1,5 Jahren des Wartens einen Rundsteuerempfänger in den Zählerschrank gebaut. Da mir aber niemand gesagt hat, dass der Zählermonteur einen Rundsteuerempfänger installiert, hatte ich auch noch keine Kabel zum Lastmanagement-System (SMA Data Manager M) verlegt. Im Ankündigungsbrief stand nur: "Wir kommen und tauschen den Zähler." Von Rundsteuerempfänger und iMSys stand da nichts.

    Im Bestand sind CEE 16A so gut wie gar nicht mit 4mm2 angeschlossen, in der Regel sogar nur 1,5mm2...ALTBESTAND EBEN!

    Üblicherweise findet man hier in der Gegend im Bestand CEE 16A mit 2,5mm² und CEE 32A mit 6mm², allein schon der Leitungslängen wegen. Bei 1,5mm² dürfte die Leitung ja nur maximal 17m lang sein, da ansonsten die Spannung um mehr als 3% abfällt. Das schafft man üblicherweise eh nicht.


    Ebenso betrifft das die Leistungsaufnahme von deinem Häcksler, im Leerlauf zieht der wievel Ampere? Aussetzbetrieb eben......

    Wenn mein SMA Lastmanager nicht lügt, ging der nie unter 12A. Und ja, ich meiner Jugend habe ich auch mal beim "Anlassen" des E-Motors den Drehschalter der Stern-Dreieck-Schaltung zu schnell durchgedreht. Der Motor lief also im Dreieck bevor er die Nenndrehzahl erreicht hatte. Da hat es die 63A NH-Sicherungen des Hausanschlusses rausgehauen. :rolleyes:

    Eben.... Unterschied Aussetzbetrieb schon mal gehört?!

    Ich zitiere mal aus dem Artikel:



    Ein CEE-Stecker (rote Industriesteckdose) und die zugehörige Zuleitung sind für temporäre, mobile Verbraucher vorgesehen – z. B. Baustellenmaschinen oder mobile Heizlüfter. Sie sind nicht für den Dauerbetrieb mit 11 kW über viele Stunden ausgelegt, wie es bei einer Wallbox der Fall ist.


    Die Hauptprobleme sind oft:

    • Der CEE-Stecker selbst ist nicht das Problem, sondern die Zuleitung, die oft zu dünn ist! (<4mm2)
    • Keine Steuerleitung für §14a EnWG (Pflicht seit 2024), nur Aufwendig Nachrüstbar
    • Nicht ausreichend abgesichert für einer Wallbox (z.B. kein FI-Schalter)
    • Falsche oder falsch dimensionierte LS-Sicherungen (z.B. 32A statt 16A für 11kW Wallboxen)
    • Keine Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber möglich
    • Versicherungsschutz kann bei falscher Nutzung entfallen

    Ich habe die Normen gerade nicht zur Hand. Steht irgendwo geschrieben wie lange ein Gerät im Aussetzbetrieb maximal am Stück betrieben werden darf und wie lange danach die Pause sein muß?

    Wenn schon Baustellenmaschinen aufgeführt werden, dann reden wir doch sicher über 16 Stunden Betrieb (2-Schicht- Betrieb) mit anschließend 8 Stunden Pause? Ein mobiler 11kW Ladeziegel dürfte kaum länger laufen am Stück.


    Ich habe hier so einen 11kW Elektrohäcksler, der auch schon mal 12 Stunden am Stück läuft. Auf dem Land sind solche Einsatzszenarien durchaus üblich.


    • Die Zuleitung hat im Querschnitt der VDE 0298-4 zu genügen und der Spannungsfall muss bei entsprechend langen Leitungen gerechnet werden. Aber da macht es dann auch keinen Unterschied, ob an der Steckdose ein 11kW E-Motor hängt und 12 Stunden non-stop im Aussetzbetrieb läuft oder eben ein 11kW Ladeziegel. Das Problem bei den Zuleitungen sind eher lockere Klemmstellen, die dann bei entsprechender Belastung hohe Übergangswiderstände bilden und abbrennen.
    • Die Steuerbarkeit ist ein Problem, das ist klar. Dafür gibt es aber auch scho Lösungen.
    • Die Absicherung ist heute kein Thema mehr. Alle CEE-Dosen werden mit passenden LS- und FI-Automaten gesichert. Ich habe jedenfalls in den letzten 20 Jahren hier in der Gegend keine CEE-Steckdose gesehen, die ohne entsprechende Sicherungen betrieben wurde. Auch sind falsch dimensionierte Sicherungen kein Thema. Die roten CEE-Steckdosen gibt es für 16A, 32A, 63A und 125A. Ein Vertauschen ist da nicht möglich, weil sich deren Durchmesser unterscheiden. Der 16A CEE-Stecker paßt also rein mechanisch gar nicht in die 32A CEE-Dose, da diese einen größeren Durchmesser hat. Gleiches gilt für 63A und 125A, die noch größere Durchmesser aufweisen.
    • Kannst Du mir mal die "falsche Nutzung" erklären? Ist das wieder so ein Synonym für: "Ich habe keine Ahnung!"

    In Summe hört sich der verlinkte Artikel für mich so an, als wäre der Autor dem Dunning-Kruger Effekt erlegen und er befindet sich gerade auf dem ersten Hochpunkt, wo er meint alles zu wissen.


    Leute, macht Euch nicht ins Hemd. Euer Herd in der Küche wird jetzt zu Weihnachten wahrscheinlich auch wieder viele Stunden mit Volldampf laufen, der zieht auch 11kW, und das vielleicht sogar nur an alten 1,5mm² Adern. Wenn die Klemmstellen alle fest angezogen sind (besser sind Federzugklemmen, weil die sich über die Jahre nicht lockern im Gegensatz zu Schraubklemmen), hält eine 16A CEE-Drehstromsteckdose auch einer 11kW Wallbox stand. Da mache ich mir beim Herdanschluß in der Küche mehr Sorgen.