Beiträge von Benni

    Hier gibt es weitere Informationen zum bidirektionalen Laden:

    Bidirektionales Laden | Laden und Reichweite | Volkswagen Deutschland Bidirektionales Laden mit Ihrem ID.: Zuhause Energie zurückspeisen, Stromkosten senken und Ihre PV-Anlage noch effizienter nutzen – für mehr Unabhängigkeit im… http://www.volkswagen.de

    und auch dort steht versteckt in dem Reiter: "Welche technischen Besondernheiten gibt es bei der Funktion bidirektionalen Ladens?":


    "Bei ID. Modellen mit ID. Software ab 3.5 und unter ID. Software 6 wird für bidirektionales Laden eine Hochvoltbatterie ab 77 kWh benötigt.

    Für diese Fahrzeuge ist die Entladefunktion auf eine definierte Energiemenge bzw. Betriebszeit begrenzt. Die maximale Entlademenge liegt bei 10.000 kWh, die maximale Betriebszeit bei 4.000 Stunden Entladung."


    Also ist die Begrenzung von 4.000 Stunden und 10.000kWh immer noch da und damit lohnt sich das ganze bidirektionale Laden nicht, wenn man nicht gerade seinen PKW least und eh alle 2 Jahre ein neues Auto auf dem Hof stehen hat. Die 4.000 Stunden bekommt man locker in 2 Jahren voll.

    also, werde ich wohl "nur" für 16A / 11KW eine "Dose" setzen lassen

    Man kann ein 11kW E-Auto an eine 22kW Wallbox anschließen. Nur lädt der Wagen dann nur mit 11kW. Da die Akkus immer größer werden, ist jedoch absehbar, dass 22kW so langsam Standard wird.


    Ich würde es so machen:

    1. Antrag auf eine 22kW Wallbox beim Strom-Netzbetreiber stellen. Das kannst Du selber machen ohne Elektriker.
    2. Wird der Antrag genehmigt, kommt eine 22kW Wallbox in die Garage. Wird der Antrag abgelehnt, nimmst Du die 11kW Wallbox.
    3. Wallbox installieren. Die 11kW Wallbox braucht je nach Kabellänge zwischen Sicherungskasten und Wallbox NYY 5x 2,5mm² oder 5x 4mm². Die 22kW Wallbox benötigt NYY 5x 6mm². Außerdem sollte man gleich noch ein Netzwerkkabel mit zur Wallbox ziehen.
    4. Wallbox beim Netzbetreiber anmelden (gilt für beide Versionen). Das muss dann der Elektriker machen.

    Über 18.000€ Reparaturkosten für einen Motorschaden und die Leute haben Angst vor einem Batterietausch? Muss man nicht verstehen.

    Ich fahre halt alle meine Autos bis technisch wirklich nichts mehr geht bzw. die Reparatur komplett unwirtschaftlich wird.


    Meine bisherigen Fahrzeuge:

    • Audi A3 (Modell 8L), 1,8 L 5-Ventil Sauger, Benzin, 125PS, Handschaltung: 510tkm
    • Audi A3 (Modell 8PA) 2,0 tdi Pumpe-Düse, 140PS, Handschaltung: 530tkm
    • Audi A3 (Modell 8VA) 2,0 tdi common rail, 150PS, Handschaltung: 498tkm

    Diese Fahrleistungen haben die Fahrzeuge alle jeweils ziemlich genau in 10 Jahren zusammenbekommen. Bis auf den ersten Audi A3 hat keines der Fahrzeuge jemals eine Vertragswerkstatt gesehen. Ich bin seit 30 Jahren, seitdem sich drei Vertragswerkstätten an dem 8L die Zähne ausgebissen haben, in einer freien Werkstatt und wenn ein neues Auto her muß, frag ich immer: Womit kennt ihr euch aus? Was taugt was für meine Fahrleistung?

    Bei meinem letzten Fahrzeug, dem 8VA, war es ganz extrem. Der Wagen hat zwar 3L Motoröl auf 10.000km genommen, aber er lief echt durch. Erster Partikelfilter, erster Turbolader, erste Zylinderkopfdichtung, ja sogar die erste Kupplung war noch drin. Am Ende kam es dann zum großen Knall und der Motor ging fest. Es stand, wie bei dem von dir beschriebenen Viano ein kompletter neuer Motor im Raum. Da habe ich dann das Buch zugemacht.

    Doch…schon. Aber dein Frust über die Tatsache dass der Born das „mit Abstand langsamste“ Auto ist was du in 30 Jahren gefahren bist, lässt den Schluss zu als das du dir nicht über die Konsequenzen im Klaren warst als du die Wahl für den Born getroffen hast.

    Ich habe im April 2025 den Born gekauft, weil ich eigentlich einen Audi a4 e-tron eingeplant hatte, den Audi ja schon für 2023 angekündigt hatte, die Einführung aber immer weiter verschoben hatte, jetzt schon auf 2028. Im letzten Frühjahr konnte ich nicht weiter warten, da mein alter Audi mit einem kapitalen Motorschaden (Kostenvoranschlag für die Reparatur über 18.000€) die Segel gestrichen hat.


    Aufgrund des Preisschocks an der Tankstelle zu Beginn des Ukraine-Kriegs sollte es ein E-Auto werden. Da ich so lange auf den immer noch nicht lieferbaren a4 e-tron gewartet hatte, musste jetzt sofort ein Auto her, so dass eine Neuwagenbestellung aufgrund der Lieferzeiten keine Option war.


    Es war bei mir also in erster Linie keine Entscheidung pro Cupra Born sondern gegen die anderen z.T. nicht existierenden Optionen.

    Es war natürlich auch nicht bekannt dass der Born auf 160 km/h begrenzt ist, daher konntest du es ja auch nicht wissen.

    Du kannst aber schon lesen, oder?


    Mit dem Born fahre ich jeden Tag an der Grenze der Akkureichweite. Die durchgehende Fragestellung ist also: Kann ich mir diese Geschwindigkeit noch erlauben, ohne das ich einen Zwischenstopp an einem Schnelllader einlegen muss und mit der noch vorhandenen Akkureichweite den täglichen Umlauf schaffe wieder zurück an die heimische Wallbox?

    Also mit 160km/h schaffe ich den täglichen Umlauf nicht. Im Winter geht es sich mit 130km/h so gerade aus. Im Sommer sind auf trockener Straße und bei wenig Wind 140km/h angesagt. Die 160km/h, die der Wagen kann, durchgehend halten, wobei der Wagen dann bei 30-32kWh/100km liegt, ist komplett illusorisch. An noch höhere Geschwindigkeiten brauche ich gar nicht zu denken. Da würde auch kein VZ helfen. Da hilft nur Akku-Kapazität. Ok, der VZ hat 79kWh netto und meiner nur 77kWh. Aber die 2kWh würden den Braten auch nicht fett machen.


    Wie gesagt, der Wagen tut was er soll, nämlich Geld sparen. Aber Freude am Fahren geht anders.