Beiträge von Benni

    Bin gespannt wie die Facelifts sich schlagen,

    Ich würde behaupten "schlechter". Normalerweise sollten die letzten Fahrzeuge einer Produktion kurz vor Erscheinen des Nachfolgemodells die technisch besten sein, weil da alle Kinderkrankheiten während der Produktionsdauer ausgemerzt wurden und alle Arbeiter am Band mit dem Fahrzeug sehr gut vertraut waren, so dass sie wußten worauf zu achten ist. Mit dem neuen Fahrzeug beginnt sich dann das Karussell mit den Kinderkrankheiten von vorne zu drehen.

    Keine AC - DC Umwandlung Verluste da Akku auch auf DC Spannung

    Ob ich nun im Auto oder in der Wallbox von AC auf DC wandle, spielt bei den Wandlerverlusten keine Rolle.

    V2H - meiste PV Anlagen Hausspeicher auch auf DC Spannung -> weniger Verluste beim einspeichern und keine Umwandlung nötig

    Da brauchst Du einen DC-DC Wandler, weil die Spannungen in der PV-Anlage und in der Speicherbatterie im Keller nicht mit der Spannung der PKW-Traktionsbatterie übereinstimmen. Ok, man hätte sich im Vgl. zu vorher eine der beiden Wandlungen beim Laden des Autos erspart. Willst Du aber V2H betreiben, mußt beim Endladen wieder eine DC-AC-Wandlung durchführen. Da bringt es also rein gar nichts.

    DC kann man auch mit wenig Leistung, dann auch kein Riesen Netzanschluss nötig

    Dann kann man aber auch bei der klassischen AC Wallbox bleiben. Wie gesagt ist der limitierende Faktor langfristig eh der Netzanschluß, so dass bei 22kW AC in den nächsten 10-20 Jahren erst einmal Ende sein wird. Vielleicht ersetzt man irgendwann die 22kW AC Wallbox durch eine 22kW DC Wallbox, aber der Anschluß liegt dann ja schon einmal.

    AC Wallboxen laufen doch eh in absehbarer Zeit aus.

    Der Trend geht zu DC Wallboxen, die Autoseitig keine reale Begrenzung haben.

    Und wo soll der Strom für diese DC-Wallbox herkommen? Die Zuleitung brauchst du so oder so.


    Und nein, PKW-seitig magst du dann kein Limit mehr haben, auf der Seite des Stromnetzes hast du es aber. Der erste Renault Zoe konnte 43kW AC laden, der Bruder meines Onkels hatte so einen, er wollte entsprechend eine 43kW Wallbox. An die Wallbox zu kommen war kein Problem. In Frankreich konnte man sowas kaufen. Aber sowas in Deutschland ans Stromnetz zu bekommen war unmöglich. Das fängt schon damit an, dass das Ding mehr Strom zieht als die üblichen Hausanschlüsse überhaupt liefern können.


    Entsprechend ist absehbar in den nächsten 20 Jahren bei 22kW erstmal Schluss. Es sei denn Du stellst eine 100-200kWh Pufferbatterie daneben, die 24/7 nachgeladen wird, um aus der Batterie dann noch schneller laden zu können.

    Meiner, ich habe auch die alte Software, zaubert eine ähnliche Ladekurve.


    Was da hilft:

    • Direkt im Anschluss an eine Autobahnfahrt laden.
    • Den Akku bis auf 20% (oder noch weniger) leer fahren.
    • Sich eine Ladesäule aussuchen an der nicht schon ein zweites Auto hängt.

    Wenn ich direkt nach Autobahnfahrten (30+ km) lade, komme ich auch im Winter in der Spitze auf >130kW Ladeleistung.

    Je voller der Akku ist, desto langsamer lädt er. Die letzten 10% (von 90 auf 100%) dauern ewig. Da macht es auf Langstrecke mehr Sinn nur bis 70-80% zu laden und dafür häufiger zu stoppen.

    Weshalb keine Verlängerungsschnur: Die Probleme bei hohen Leistungen treten eher nicht im Kabel selber auf. Klar wird ein 1,5mm²-Kabel warm bei 3,6kW. Aber mehr als handwarm sollte es nicht werden.

    Das Problem tritt auch auf, wenn man die Kabeltrommel nicht komplett abwickelt. Dann liegt das Kabel Wicklung neben Wicklung direkt nebeneinander und die Abwärme kann nicht an die Umgebung abgegeben werden, weil die Wicklung daneben ja auch heiß ist. Drum soll man bei großen Lasten Kabeltrommeln immer komplett abrollen. Bei 1,5mm² kommt außerdem das Problem das Spannungsfalls dazu. Bis zum Endgerät darf laut Norm die Spannung nur um 3% abfallen. Es müssen also 230V*0,97=223V an dem Ladeziegel ankommen. Schickt man die Daten durch den Taschenrechner, kommt dabei raus, dass das Kabel ab Sicherungskasten bis zur Wallbox nur 18,5m lang werden darf bei 1,5mm². In den 18,5m sind die Meter vom Sicherungskasten bis zur Steckdose aber schon drin. Drum wird 1,5m² oft nicht reichen und es muss 2,5mm² her. Bei 2,5mm² beträgt die maximale Kabellänge schon 31m.

    Auf autobahnähnlichen Bundesstraßen (mindestens zwei Spuren in jede Richtung, Leitplanke in der Mitte) ist 120 Schleichen. ;)


    Das ist ja aktuell auch der alte Motor also noch nicht der effiziente,

    Die Technologie „Elektromotor“ ist ziemlich ausentwickelt. Versprecht euch an der Stelle keine großen Effizienzsteigerungen. Da dürfte beim Rollwiderstand der Reifen und bei der Aerodynamik mehr zu holen sein.

    200km/h ist nicht sportlich, das ist Standard. Ich habe, wenn ich ehrlich bin, noch nie ein Auto gefahren, das so langsam ist wie der Born. Selbst der Fahrschul-Golf hat damals schon die 200km/h-Marke geknackt und das ist 30 Jahre her.

    Ich hab damals die praktische Fahrprüfung aber auch zweimal machen dürfen, weil ich beim ersten Mal mit 120km/h auf der Autobahn zu langsam unterwegs war. Ich hätte die 130km/h erreichen bzw. besser noch überschreiten sollen. Beim 2. Versich habe ich in der Prüfung dann die Fahrschul-Golf bis ans Limit getrieben, eben auf besagte 203km/h und bestanden.