Beiträge von Benni

    Frag doch mal nen Anwalt, ob es Sinn macht hier auf Schadensersatz zu gehen

    Hab mal in einer ruhigen Minute meinen Ex-Kommilitonen gefragt. Er hat es inzw. zum Job des Richters gebracht. Seine Empfehlung: Wirf dem schlechten Geld (=Wert des Fahrzeugs) nicht noch gutes Geld (=das auf dem Konto) hinterher sondern fahr die Karre einfach, steck das Geld ins Sparschwein und wenn die Karre dann auseinander fliegt, dann ist es eben so. Die Wahrscheinlichkeit, dass es meinen Akku nach 60.000km gerade auf diesen 5.000km trifft ist vergleichsweise gering und, sollte es doch zu Folgeschäden kommen, werde ich wohl eh die Reparatur selber zahlen müssen, weil VW natürlich alles tun wird, um keinen neuen Akku zahlen zu müssen. Da hätte ich im Fall der Fälle als kleiner Privatkunde eh keine Chance.

    Mir geht halt die Süffisanz von Volkswagen gehörig auf die Nerven. Hab das Spiel mit dem Betrugs-Diesel und der Musterfeststellungsklage bei meinem alten Auto schon mitgemacht, bin also vorgeschädigt. Damals hat VW die Diesel in den USA zum Verkaufspreis zurückgekauft, während hier in Deutschland das Verfahren ewig lange hingezogen wurde, wo doch jeder Tag die Restwerte der Fahrzeuge senkte und so VW in die Karten spielte. Entsprechend triggert es mich auch, wenn hier so manche PKW-Enthusiasten die Fahrzeuge über den Klee loben.


    Wie ist eigentlich dein Blutdruck?

    Der geht schnell rauf aber auch schnell wieder runter. Hab aktuell eh genug andere Baustellen, die weitaus wichtiger sind als die blöde Karre.


    Vor Jahren hatte ich ein Führungskräfteseminar mit einem Individualpsychologen

    Sowas Ähnliches habe ich auch übermorgen, nennt sich Revision. Da habe ich dann drei Prüfer vor der Nase und das Verfahren dauert von morgens 8 Uhr bis 18 Uhr. Hab extra schon ein Hotelzimmer gebucht, um nicht morgens 120km zur Arbeit fahren zu müssen. Der Gedanke an den Prüfungstag läßt meinen Blutdruck aktuell stärker ansteigen und mich die Sorge ums Auto fast vergessen. Die Karre ist einfach nur noch nervig.;)

    Wenn das klappt, gibt es ab 2027 1.000€ netto mehr jeden Monat, rauf von Besoldungsgruppe A14 auf A15Z.

    Hab meinen Born offiziell gebraucht gekauft. Es war eine Tageszulassung mit 7km auf der Uhr, die vorher 5 Monate beim Händler im Showroom stand. Mein alter Wagen war halt kaputt (kapitaler Motorschaden = wirtschaftlicher Totalschaden) und ich brauchte sofort ein neues Fahrzeug. Meine Jahresfahrleistung liegt bei ca. 50.000km, 90% davon Autobahn. Mein vorheriges Auto war ein Audi a3 Modell 8va, 2,0 tdi, den ich 10 Jahre bzw. 500.000km gefahren habe. Leasing kommt bei solchen Fahrleistungen eh nicht in Betracht.

    daher stellt sich für mich die Frage ob man 19 Zoll nicht einfach vom TÜV eintragen lassen kann. Hat das schon jemand in Erwägung gezogen?

    So habe ich es bei meinem „nicht VZ“ auch gemacht. Der Wagen kam auf 20“ Sommerrädern und in den CoC-Papieren standen 19“ und 20“ Felgen. Habe mich für 18“ Cyclone Felgen für die Winterreifen entschieden und den Wagen damit durch die Einzelabnahme gejagt. Trotz der Gebühren für Einzelabnahme und Eintragung auf dem Straßenverkehrsamt lohnte sich das sogar schon beim ersten Satz Winterreifen deutlich. Das einzige Problem bestand darin, dass ich erst einmal mehrere TÜV-Stationen anrufen musste, um eine Station zu finden, dessen Prüfer eine §21 Einzelabnahme machen darf.

    Was ist zumutbar und was nicht? Ist es zumutbar 4 Wochen lang 10% unterwegs nachzuladen? VW/Cupra würde wohl sagen ja.

    Damit hätte ich nicht einmal so DAS Problem. Da wären die Kosten ja auch überschaubar. Aber neben der 80% Grenze schreiben sie ja auch, daß man nicht in einer Garange laden darf sondern nur unter freiem Himmel. Nur hängt daheim meine Wallbox nun einmal in der Garage und das Garagentor ist soweit weg, daß ich auch mit einem 7,5m Kabel nicht bis nach draußen vor die Garage komme. Es ist also mit nichten so, dass ich daheim bis 80% auflade und dann unterwegs 10% nachlade. Stattdessen muß ich die komplette Ladung auswärts "unter freiem Himmel" aus dem Schnelllader ziehen. Der heimische Strom kostet mich dank Photovoltaik-Anlage 8ct/kWh. Das ist die Vergütung, die ich für die Einspeisung bekommen würde, wenn ich den Strom nicht ins Auto lade. Am Schnelllader bin ich ganz schnell bei 70ct/kWh. Das Ganze dann bei einer Fahrleistung von 1.000km pro Woche. Und ja, mit einer 27kWp PV-Anlage samt 100kWh Batteriespeicher bekomme ich den Born auch wirklich voll.

    Die Einschränkung gilt ja nicht dauerhaft wie seinerzeit wie bei einem Mercedes EQ Model, sondern nur bis die Maßnahme in der Werkstatt durchgeführt wurde, also ein paar Wochen. Das ist, außer man nudelt jeden Tag eine ganze Batterieladung durch, zu verschmerzen. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Hand heb… :saint:


    Hier ist so einer, der jeden Tag eine Batterieladung durchnudelt. Entsprechend finde ich die Formulierung in dem Rückrufschreiben, dass es keine nennenswerten Einschränkungen gibt, einfach nur daneben.

    Aber jetzt ist halt der Fahrzeughalter offiziell informiert worden, dass er um einen Brand zu vermeiden vorübergehend nur bis 80 und nur außerhalb der Garage laden soll.

    Ich brauche jeden Tag 80% Akku (morgens an der Wallbox daheim geladen bis 90% SoC, abends zurück mit 10%). Hab den Brief schon vor einigen Wochen im Briefkasten gehabt und erst in 2 Wochen (nach dann einem Monat Wartezeit) einen Termin in der Werkstatt bekommen. Mit nur 80% SoC ist der Wagen für mich im Alltag nicht nutzbar. Außerdem kann ich daheim nicht außerhalb der Garage laden und muss jetzt immer an die Schnellladesäulen, wo ich gleichzeitig daheim mit meiner PV-Anlage soviel Strom produziere, dass der Versorgungsnetzbetreiber die Anlage schon abregelt. Selbstverständlich bekomme ich kein Ersatzfahrzeug für die Wartezeit gestellt und auch keinen Schadenersatz. Allein bei den Stromkosten entsteht bei mir aktuell ein Schaden durch die Warterei von 800€.


    Danke für nichts! @VAG :thumbdown:

    Nix, so wie der 10 kV Trafo, konnte das so nicht stehen lassen. Sorry für OT.

    Zitat aus dem Artikel oben: "Dort wurde die Tiefgarage einer Wohnanlage mit 58 Wechselstrom-Ladepunkten ausgerüstet."

    Mach das mal mit wirklich jedem Gebäude im Einzugsgebiet des lokalen 10kV Trafos.

    Wenn das alles so problemlos ist, warum kann sich dann nicht jeder eine (oder zwei oder drei) 22kW Wallbox an die Wand nageln?

    Ich kann an meiner Wallbox mit meinem momentanen Stromvertrag auch nicht günstiger laden, als bei meinem Arbeitgeber für 0,25€ oder als z.B. an der 22kW-Box bei Aldi Süd oder bei Virta am V-Markt (Großmarktkette im Münchner Raum) für 0,29€.

    Mit einer PV-Anlage auf dem Dach würdest Du daheim für 0,08€/kWh laden, eben für die entgangene Einspeisevergütung. Bei dem aktuellen Wetter würdest Du mit dynamischem Stromtarif daheim sogar fürs Laden noch Geld bekommen. Über den 1. Mai hatten wir einen Strompreis von minus 0,50€/kWh. Also für jede geladene kWh gab es nach Abzug der Netzentgelte noch 0,35€ aufs Konto überwiesen. Ich wüßte nicht welcher Ladesäulenbetreiber mir Geld dafür zahlt, dass ich ihm seinen Strom abnehme. :/


    Durch den gesetzlich verbrieften Wallboxanspruch für Mieter und Wohnungseigentümer hat sich auch in den Städten einiges getan, auch wenn man da natürlich einen eigenen Stellplatz braucht.

    Bis der Netzbetreiber sagt, dass für die zusätzliche Last von 30-50 Garagenstellplätzen ein eigener 10kV Trafo aufgestellt werden muss. "Gesetzlicher Anspruch" bedeutet in der Welt der Netzbetreiber noch lange nicht, dass man es auch bekommt. So haben wir seit Anfang 2025 einen Anspruch auf einen intelligenten Stromzähler, um dynamische Stromtarife nutzen zu können. Nur schafft unser Netzbetreiber den Rollout nicht.

    Lloyd24

    Ich gehe aufgrund der Preise an den Schnellladesäulen davon aus, dass aktuell Batterieautos nur für Leute interessant sind, die daheim eine Wallbox haben. Dies setzt fast zwingend voraus, dass man in den eigenen 4 Wänden wohnt. Entsprechend verfügen diese Personen auch zumeist über einen eigenen Garten und müssen Grünschnitt, Rasenmäher (zur Wartung) und Gartenbaustoffe/Pflanzen transportieren. Dieses dreckige Zeug lässt sich wesentlich besser in einem kleinen Anhänger transportieren denn im Kofferraum mit umgeklappter Rücksitzbank.

    dafür kann man für schlanke 430€ direkt die Kupplung für den Fahrradträger mitbestellen.

    Wer will denn sowas? Also wieder keine richtige Anhängerkupplung, zumal der verlinkte Konfigurator ja auch sagt, dass die Vorbereitung für die AHK wieder nur für eine AHK gilt, mit der man ausschließlich einen Fahrradträger huckepack nehmen und eben keinen Anhänger ziehen kann.