Beiträge von Benni

    Ein Zwang zu einer Fachfirma gibt kein Gesetz her.

    Leider ist dem nicht so. Der Versorgungsnetzbetreiber (kurz VNB) kann verlangen, dass es ein Elektriker abzeichnet, der im Installateursverzeichnis des VNBs aufgelistet ist. Um in dieses Verzeichnis zu kommen, muss man einen Meisterbrief besitzen, einen Elektrotechnischen Betrieb führen, also ein Gewerbe angemeldet haben, und die Mindestausstattung an Meßtechnik vorweisen können, die der VNB fordert. Ich habe das Spielchen bei mir schon durch. Als Berufsschullehrer habe ich Arbeitskollegen mit Meisterbrief, die bei uns die angehenden Elektriker in der Werkstatt ausbilden. Selber habe ich den Kram sogar studiert und den entsprechenden Dipl. Ing.. Wir haben auch die geeigneten Meßgeräte, eben weil wir damit ja ausbilden. Trotzdem können wir keine Wallbox anmelden, eben weil unsere Elektro-Meister nicht im Installateursverzeichnis des VNBs gelistet sind. Wir können uns dort aber nicht listen lassen, weil wir als Pauker keinen Gewerbebetrieb angemeldet haben. Bei den PV-Anlagen hat der Gesetzgeber inzw. das Problem erkannt. PV-Anlagen darf jeder Elektriker anmelden, der irgendwo in Deutschland bei irgendeinem VNB in einem Installateursverzeichnis gelistet ist. Leider gilt dies nur für PV-Anlagen. Bei allen anderen Elektroarbeiten muss der Elektriker im Installateursverzeichnis des jeweiligen VNBs gelistet sein.


    Und ja, das ist mitunter Gutsherrenart aus dem 18. Jahrhundert. :(

    Da steht auch mal ne entspannte 90+ auf der Anzeige.

    Bei mir bleibt die Anzeige dann manchmal auch bei 99,9kWh/100km hängen, weil ihr dann eine weitere Stelle fehlt. Nach ein paar km kommen aber wieder realistische Werte. Bei meine vorherigen Diesel war es aber auch nicht anders. Da blieb direkt nach dem Anlassen die Anzeige auch schon bei 30Liter/100km hängen, weil der Bordcomputer keine größeren Zahlen anzeigen wollte.

    Wollte ich gerade schreiben. Bei einem Grundpreis von 120€/Monat ohne auch nur eine einzige kWh geladen zu haben muss man aber schon sehr viele kWh bei Ionity laden, damit sich das auch nur irgendwie halbwegs rechnet im Vgl. zu den anderen Tarifen mit 0€ monatlicher Grundgebühr.


    Bei EWE Go kostet die kWh aktuell 52ct, wenn man einen Vertrag mit 0€ Grundgebühr hat. Selbst wenn Ionity bei den 39ct bleibt, würde man so nur 13ct/kWh sparen. Damit sich das mit Ionity rechnet, müßte man wirklich jeden Monat 925kWh bei denen laden, um auch nur mit EWE gleichzuziehen. Man müßte mit dem Born also wirklich jeden Monat 4.800km zurücklegen, um auch nur den Break-Even-Point zu erreichen und dabei muss man dann wirklich immer bei Ionity laden und verliert die Flexibilität auf Langstrecke auch mal EWE, EnBW, EON, ... anfahren zu können, weil die einfach direkt auf dem Weg liegen.


    Ich bleibe dabei: Diese Ladetarife mit der extremen Grundgebühr rechnen sich nicht, nicht einmal, wenn man nicht daheim laden kann und auf den Schnelllader angewiesen ist. Außerdem verliert man extrem Flexibilität. Dann lieber, wie oben schon gesagt, ein ganzes Skatblatt an Ladekarten im Auto liegen haben und alle mit Tarifen mit 0€ Grundgebühr.

    ich habe gestern mal meinen Born etwas fliegen lassen… konkret Endgeschwindigkeit 167km/h abgeriegelt, als auf einmal der Schub nachgelassen hat. Seitdem ist bei 162km/h abgeriegelt Schluss.

    Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:


    Hab am Freitag wieder die Sommerräder (215/45R20) montiert und seit heute läuft der Wagen wieder Tacho 167km/h.

    Rückblickend war die Spitzengeschwindigkeit damals auf 162km/h zurückgegangen zwei Tage nachdem ich die Winterräder (215/55R18) montiert hatte.


    Der Wagen scheint sich irgendwie an die Räder anzupassen. Nach 50km Autobahn wurde die Kiste auf einmal wieder schneller. :/


    Ob das am Rollwiderstand oder der Haftung liegt?

    Ich habe immer ein ganzes Skatblatt voller Karten im Auto, immer die Abos mit 0€ Grundgebühr, um genau den Fall zu vermeiden, dass eine Karte dann doch nicht authorisiert ist an der Ladesäule, an der ich zufällig stehe.

    Helfen würden da zumindest krasse Standgebühren ab 100% Ladestand.

    Ich wäre dafür, dass die Ladesäulenbetreiber von den Leuten Schadenersatz für nicht verkauften Strom einfordern. Wenn da eine 400kW Ladesäule steht, könnte die theoretisch 400kWh/Stunde verkaufen. 400kWh*0,7€=280€. Also für jede Stunde, die die Säule blockiert wird, 280€ Schadenersatz bzw. 4,67€/Minute. Damit die Betreiber das auch durchsetzen können gerne ein Web-Portal, auf dem Jedermann entsprechende Fotos von blickerten Ladesäulen hochladen kann. Überwachungskameras, die gezielt die Kennzeichen erfassen, wären auch gut.

    Mir ist jetzt schon extrem negativ der Ionity Ladepark am Brenner Outlet aufgefallen.

    Dort habe ich auf meiner Fahrt nach Neapel gottseidank gegen Mitternacht geladen. Da war alles frei, es war nur gottverlassen und richtig kalt dort oben.

    Als echter E-Fahrer geht man dann spätestens raus und macht die Säule frei. 😎

    Hier in der REgion parken die E-Fahrer vermehrt die Ladesäulen zu ohne überhaupt anzustecken. Einmal habe ich mir schon den Spaß erlaubt und 6 Fahrer im Supermarkt ausrufen lassen, weil sie auf diese Art und Weise fast alle der vorhandenen 8 Ladeplätze zugeparkt hatten. Aber das ist auf Dauer ja auch keine Lösung.

    Warum errichten die Ladestrom-Anbieter kein Webportal, auf dem man Fotos der Blockierer hochladen kann, auf dass diese dann Schadenersatz zahlen müssen? Schließlich konnte der Stromanbieter in der Zeit ja keinen Strom verkaufen. Das absolut asoziale dabei ist: Da sie nicht angesteckt haben, werden die Säulen als frei bzw. verfügbar im Navi angezeigt und alle E-Autos werden gezielt zum Laden dorthin geschickt. Als Bayern München daheim ein Fußballspiel hatte, waren von 24 Ionity-Ladesäulen auf diese Art und Weise 22 zugeparkt. :cursing: