Witzig das Autos immer vor dem Brief da sind. Oder müssen die erst "Gedruckt" werden von nem Amt?
Ist einfachere Erklärung als man denkt:
VW stellt den Wagen her und "verkauft" den ja an den Händler, bzw. der Händler hat den gekauft und VW bekommt das Geld erst, wenn der Händler den Wagen erhalten hat und der Händler stellt ihn dann dir in "Rechnung".
Der Händler überweist VW erst das Geld, wenn das Auto da ist (logisch...) und VW schickt dann erst den Brief raus, wenn die das Geld erhalten haben.
Nun kommen wir zu den "Unterschieden" warum es mal nur 1-2 Wochen dauert und mal 3-4 Wochen...
Wie "liquide" ist der Händler und wann geht er wie in "Vorleistung"
Es gibt große Händler, die haben kein Problem ne Lieferung von 50 Autos mal fix zu Überweisen und es gibt Händler, die bekommen 20 Autos und überweisen dann Stück für Stück...
Also bei eiligen Lieferungen dann erstmal 4 Stück, die werden dann bezahlt, dann ne Woche später wenn das Geld drauf ist bezahlen die damit die nächsten 5 Auto usw....
Es gibt auch Händler, die gehen bei Barzahlern z.b. gar nicht in Vorleistung, da kommt das Auto auf den Hof, dann stellen sie dem Käufer das "Zahlungsziel", sobald das Geld dann beim Händler auf dem Konto ist überweisen sie ihren Kaufpreis an VW und dann geht erst der Brief raus.
Da die Post mittlerweile Laufzeiten von 3-5 Werktagen hat und die auch nicht im Sekundentakt Geldeingänge prüfen und an Wochenenden nicht arbeiten, geht halt im ungünstigen Fällen auch mal 3 Wochen bis der Brief bei einem zuhause eintrudelt, da erst von VW Bank zum Händler und der dann zum Käufer schickt 
"Ausnahme" ist Leasing, dort erhält der Händler das Auto, gibt dann VW das "Go" mit "ist heile hier angekommen" und der Brief geht dann direkt von VW zur Zulassungsstelle (auch hier wieder Umgehung des Händlers zwecks Besitzrecht), man lässt den zu, Brief geht wieder zur VW Bank und Händler bekommt dann seine Vermittlung "bezahlt"
So und warum nun dieses "wird erst raus geschickt wenn Geld da ist":
Insolvenzrisiko und Besitzrechte...
Geht der Händler Pleite und hat gerade 50 Autos geliefert bekommen, die Briefe sind aber bei der Bank, kann die Bank diese "zurückholen" und sie fallen nicht in die Insolvenzmasse.
Also Autos auf dem Hof aber noch nicht bezahlt = gehören weiterhin VW und nicht dem Händler oder Kunden...
Nun kommen wir zum "fiesen" Teil der Geschichte (hat zum Beispiel viele Kunden bei der VW Pleite in Hamburg von Wichert getroffen mit 23 Autohäuser).
Autos wurden geliefert, Händler hat Kundenzahlungen für Lieferung genommen aber zum Schluss kein Kapital mehr gehabt das an VW zu überweisen, weil immer weniger Geld in dieser "Rotation" vorhanden war.
Nun sind/waren die Kunden das Geld los und sind mit ihrem Geld "nur" Gläubiger bei Wiechert gewesen und nicht bei VW...
Da war einige Wochen lang RICHTIG die Kacke am dampfen und Menschen am verzweifeln... Geld bezahlt und kein Auto erhalten....
Vom Prinzip her hätte VW das "egal" sein können und sagen können: Pech gehabt.... Der Fall war aber so groß, dass VW dann die Autohäuser "übernommen" hat und in den "sauren" Apfel gebissen hat und die Verluste "erstmal" in kauf genommen hat. Im Nachhinein haben sie natürlich die Autohäuser für nen Schnapper bekommen.
Die Kunden haben trotzdem ihre Autos bekommen und es ist einigermaßen "glimpflich" für alle ausgegangen...
Daher ist Tesla z.b. auch so ultra schnell von Bestellung zur Zulassung, da der Händler als Zwischenschritt fehlt und der Wagen direkt Bezahlt wird, dann geht sofort der Brief raus....