Habe gerade mit einem Mitarbeiter vom Werk gesprochen, aktuell werden nur noch die letzten vFL gebaut und die Bänder werden auch schon umgestellt. Sollte beim Born also zeitnah losgehen mit der Produktion.
Auch wenn viele hier noch immer vom "harten Cut" der Umstellung überzeugt sind, mir kommt es noch immer sehr sinnvoll vor, was mir die KI vor Wochen dazu geschrieben hat. Passt auch gut zu der Aussage von Wurstbeutel
Wenn als SOP die KW18 stimmen sollte, würde das mit der Mandy Aussage zu meinem VFL (KW19) passen...
KI Meinung:
In der Produktion des Volkswagen-Konzerns (VAG), speziell auf der MEB-Plattform in Zwickau, folgt ein Modellwechsel (Facelift oder "Product Improvement" - PI) einem präzisen, hochgetakteten Schema.
Hier ist die zeitliche Darstellung der Umstellung für den Cupra Born, orientiert an den Erfahrungswerten des ID.3-Facelifts:
ZEITRAUM | PHASE | DETAILS AN DER PRODUKTIONSLINIE
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SOP -12 bis -8 Wo. | Vorserie / Erprobung | Erste FL-Karosserien laufen zw. VFL
| | (Validierung der neuen Frontpartie)
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SOP -4 bis -2 Wo. | Nullserie | Erhöhte Schlagzahl; Fahrzeuge für
| | interne Abnahmen und Presse
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SOP (Q2/2026) | START OF PRODUCTION | Offizieller Serienanlauf; Fokus auf
| (SOP) | neue Infotainment-Generation 4.0
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SOP +1 bis +3 Wo. | Run-out VFL | Letzte Kundenbestellungen des VFL
| | werden im Mix-Betrieb abgearbeitet
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SOP +4 Wochen | Full Scale Prod. | VFL physisch aus der Linie entfernt;
| | Stabilisierung der Taktzeit
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Besonderheiten der Zwickauer Linie
Da Zwickau eine reine Elektro-Fabrik ist, die mehrere Marken gleichzeitig fertigt (Born, ID.3, ID.4, ID.5, Q4 e-tron), gibt es beim Born-Facelift zwei kritische Punkte:
Software-Flash: Die größte Umstellung ist oft nicht das Blech, sondern die Bordnetzarchitektur (Umstellung auf die neue Software-Generation). Ab SOP müssen die Diagnose-Stationen am Ende des Bandes die neuen Steuergeräte-Datensätze verarbeiten.Kein harter Stopp: Im Gegensatz zu komplett neuen Modellen wird das Band für ein Facelift in der Regel nicht angehalten. Man nutzt das Prinzip der "fließenden Integration".